Niedrigste Mobilisierung der SPD seit 1918

FUNDSTÜCK:

Manche Meldungen gehen ja in der Berichterstattung über die Inszenierung quietschender Koalitionsverhandlungen unter, obwohl sie richtungsweisend zu sein scheinen, so wie diese hier vom Montag in n-tv:

Wäre eine Große Koalition schlecht für die SPD? In der neuen Forsa-Umfrage steht die Partei erneut schlecht da. Das liegt auch an den schlechten Werten für Martin Schulz. Viele Wähler gehen davon aus, dass ein Bündnis mit der Union den Sozialdemokraten schadet.

Forsa-Chef Manfred Güllner sagt dazu: „Bei einer Wahlbeteiligung von 76 Prozent wären es nur 14 Prozent aller Wahlberechtigten, die der SPD ihre Stimme gäben. Das wäre die niedrigste Wählermobilisierung der deutschen Sozialdemokraten bei einer Reichstags- oder Bundestagswahl seit Einführung des allgemeinen Wahlrechts 1918. Selbst bei den letzten Wahlen der Weimarer Republik haben mehr Wahlberechtigte SPD gewählt – im November 1932 waren es 16,3 Prozent aller Stimmberechtigten, im März 1933 16,1 Prozent.“

Mehr hier: https://www.n-tv.de/politik/Niedrigste-Mobilisierung-der-SPD-seit-1918-article20268706.html

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