Messerstechereien gehören einfach zu Deutschland

Wenn sich das Land so rasant verändert, verschieben sich die Maßstäbe. Was noch vor wenigen Jahren als bemerkenswert erschien, gehört mittlerweile zum deutschen Alltag und verdient keine besondere Aufmerksamkeit mehr. So wie die zunehmende Zahl an Messerstechereien. Das hat zum einen selbstverständlich mit nichts etwas zu tun, was Kritikern der Zuwanderungspolitik der Noch-Bundesregierung recht geben könnte und zum anderen muss man doch auch als schon länger hier Lebender eine neue Normalität akzeptieren können. Messerstechereien gehören nun einmal zu Deutschland. Die Konfliktklärungskultur ist eben vielfältiger geworden. Wer Meldungen wie die Folgenden immer noch für bemerkenswert hält, möchte seine Wertmaßstäbe einfach nicht der sich verändernden Welt anpassen. Das ist eindeutig reaktionär. Man kann sich doch schließlich mit solchen Einzelfällen arrangieren, oder?

Bad Homburg

Der tot in einer Flüchtlingsunterkunft in Bad Homburg gefundene Asylbewerber ist vermutlich mit einem Messer umgebracht worden.

Die Tatwaffe sei am Donnerstag am Tatort gefunden worden, es habe sich um ein „beilähnliches Messer“ gehandelt, teilte die Staatsanwaltschaft Frankfurt am Freitag mit.

Die Polizei hatte den 41-jährigen Pakistaner in der Nacht zum Donnerstag tot mit schweren Kopfverletzungen in seinem Zimmer in dem Asylbewerberheim entdeckt. Im Verdacht steht ein Mitbewohner, der seit der Tatnacht verschwunden ist.

Die Fahndung nach dem 27-jährigen Pakistaner blieb bisher erfolglos.

Borna

Tödlicher Ehestreit in einer Asylunterkunft im sächsischen Borna. Nach BILD-Informationen tötete ein Mann (33) aus Syrien seine 24-jährige Ehefrau mit einem Messer – vor den Augen der Kinder.

„Es wurde ein Haftbefehl wegen des dringenden Tatverdachts des Mordes erlassen“, erklärte Staatsanwalt Felix Mezger kurz und knapp gegenüber BILD. Der Mann wurde laut Mezger kurz nach der Tat noch am Tatort festgenommen. Weitere Einzelheiten wollte der Staatsanwalt aus ermittlungstaktischen Gründen nicht nennen.

Die Tragödie spielte sich bereits vergangenen Sonntag gegen 21 Uhr in der Gemeinschaftsunterkunft an der Witznitzer Werkstraße in Borna ab, wurde aber erst heute öffentlich.

Die beiden Kleinkinder musste in der Unterkunft die Tragödie mit ansehen. „Die beiden wurden vom Jugendamt in Obhut genommen, sagte Landratsamtssprecherin Brigitte Laux.

Hamburg

Bei einer Massenschlägerei am Hamburger S-Bahnhof Sternschanze ist ein 25-Jähriger mit einem Messer schwer verletzt worden. Wie ein Sprecher der Polizei mitteilte, waren in der Nacht von Freitag auf Sonnabend zwei größere Personengruppen aneinandergeraten. Noch am Sonnabend nahmen Polizeibeamte in Langenhorn einen 22-Jährigen fest. Laut Polizei handelt es sich um den mutmaßlichen Täter. Die Mordkommission ermittelt weiter.

Der Auslöser des Streits ist noch unklar. Laut Augenzeugen waren direkt vor dem Bahnhofseingang 15 bis 20 Schwarzafrikaner plötzlich aufeinander losgegangen. Vermutet wird eine Auseinandersetzung unter Drogendealern. Als die Rettungskräfte um kurz vor ein Uhr eintrafen, steckte bei dem 25-Jährigen das Messer noch im Kopf. Dennoch wurde der Mann nicht lebensgefährlich verletzt, er habe sehr viel Glück gehabt, so Polizeisprecher Rene Schönhardt. Der Mann sei ins Krankenhaus gebracht worden.

Paderborn

Zu einer brutalen Messerattacke ist es in einer Flüchtlingsunterkunft im Frankfurter Weg in Paderborn zwischen zwei Asylbewerbern gekommen. Dabei wurde ein Mann schwer verletzt.

Wie die Polizei erst jetzt mitteilte, ereignete sich der Vorfall am Freitagabend gegen 22.05 Uhr. Nach ersten Angaben kam in der Küche der Unterkunft zu einem Streit zwischen zwei Männern.

Einer der beiden, ein 22-jähriger Afghane sah dabei Rot und rammte seinem gegenüber, einem 33-jährigen Pakistaner ein Messer in den Bauch.

Durch die Attacke wurde der Pakistaner so schwer verletzt, dass er in einem Krankenhaus notoperiert werden musste. Derzeit soll der Mann nicht in Lebensgefahr schweben. Den 22-Jährigen hingegen nahm die Polizei nach dem Übergriff fest.

Da ein versuchtes Tötungsdelikt nicht ausgeschlossen werden konnte, übernahm die 9-köpfige Mordkommission „Frankfurt“, die sich aus Beamten der Polizei Bielefeld und der Polizei Paderborn zusammensetzt, die Ermittlungen.

Beim Verhör zeigte sich der junge Afghane geständig und erklärte, dass er sich in seiner Ehre verletzt fühlte und daher zugestochen habe.

Gummersbach

In der Nacht auf Freitag haben drei Angreifer (16, 18, 20) einen Fußgänger (41) in Waldbröl, zehn Kilometer südlich von Gummersbach, mit mehreren Messerstichen lebensgefährlich verletzt. Die Kriminalpolizei Köln hat eine Mordkommission eingerichtet.

Zu dem Überfall kam es nach Angaben der Staatsanwaltschaft Bonn gegen 0.30 Uhr an der Hochstraße.

Das Opfer hatte eine nahegelegene Karnevalsfeier besucht und befand sich nun auf dem Heimweg. Auch die drei jungen Männer hatten sich zuvor in der Disko aufgehalten.

Die drei Tatverdächtigen wurden kurz darauf vorläufig festgenommen. Das Motiv für den Angriff ist bislang unklar.

1 Kommentar

  1. R. H.

    Nach Meinung gewisser „Experten“ liegt diese ausufernde Kriminalität, die uns in dieser Form noch nicht bekannt war, sicher an der Schuld der „Einwanderungsgesellschaft“. So mancher fühlt sich nicht willkommen, in den Unterkünften ist es zu eng (warum sorgen die Deutschen nicht für kultursensible Separierung oder ansprechende Wohnungen?), und überhaupt schauen manche Deutsche auf der Straße so finster. Ist es da nicht verständlich, daß mancher ausrastet?

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