Ein Ort ohne „Übergriffe auf Einheimische“?

Wann ist eigentlich die sogenannte Integration von Zuwanderern, die seit geraumer Zeit gern undifferenziert alle pauschal zu Flüchtlingen erklärt werden, gelungen? Bislang dachte mancher vielleicht, der Erfolg sei, wenn diese sich als Teil der hiesigen Gesellschaft verstehen und aktiv am Wirtschaftsleben teilhaben, also nicht mehr mehrheitlich zusätzliche Kostgänger eines überforderten Sozialsystems sind. Doch solche Erwartungen sind offenbar einfach viel zu hochgesteckt, wenn man manchen Medienberichten folgt. Die Mitteldeutsche Zeitung berichtet beispielsweise:

„Das ist mal eine Überraschung: Der MDR präsentierte am Montagabend bei „Fakt ist“ ein positives Beispiel von Integration. Und das soll in Sachsen-Anhalt tatsächlich Vockerode sein. Hier hat einst der Landkreis 700 Flüchtlinge in einen kleinen Ort mit völlig fehlender Infrastruktur verfrachtet. Der MDR erinnerte mit Bildern an die Demos. […] Inzwischen soll alles gut sein.“

Alles ist jetzt gut? Welche Erfolge haben die Integratoren aus Vockerode denn konkret erzielt? Dazu wird Rolf Kurtz befragt, der sich vor Ort in einem Jugendklub um Zuwanderer kümmert. Und der hat wirklich eine gute Nachricht:

„Rolf Kurtz berichtet im Gespräch mit dem MDR-Bürgerreporter Stefan Bernschein, dass es „keine Übergriffe auf Einheimische“ gegeben habe.“

Toll! Es ist also ein Erfolg, wenn es von den Zuwanderern irgendwo keine Übergriffe auf Einheimische gibt? Bei allem Respekt für die Arbeit von Herrn Kurtz, der ja für politische Entscheidungen nicht verantwortlich ist, aber galt das nicht vor einiger Zeit noch als eine Selbstverständlichkeit? Oder sind solche Übergriffe trotz der vielen beruhigenden offiziellen Statements inzwischen doch so alltäglich, dass es als besonderes Verdienst anerkannt werden muss, wenn in einem Ort mal keine Zuwanderer mit Gewalt auf die Einheimischen losgehen, die sie immerhin mehrheitlich mit ihren Steuern und Sozialabgaben alimentieren?

1 Kommentar

  1. Thomas

    Übergriffe auf Einheimische…
    So,so…
    Jetzt spricht also sogar jemand davon, den man wahrscheinlich guten Gewissens eben als Gutmensch bezeichnen kann.
    Frage mich mittlerweile, warum noch kein Opfer der „Flüchtlinge“ (oder dessen Angehörige) auf die Idee gekommen ist, die bunte Republik ganz einfach zu verklagen.
    Z.B. in den USA.
    Immerhin gilt ja scheinbar der UN Zivilpakt/IPbpR nicht mehr in Deutschland.
    Dieser Pakt (von der Deutschland ratifiziert) sichert der Bevölkerung u.a. das Recht auf Sicherheit zu…
    Und -auf gut Deutsch- genau da scheißt die gesamte Administration, mit Merkel an der Spitze, doch drauf!
    Wäre mal eine Maßnahme…
    *träum*

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