„Mit den Islamverbänden ist kein Staat zu machen“

FUNDSTÜCK:

Necla Kelek kommentiert Horst Seehofers Ankündigung, er wolle einen „nach den Gepflogenheiten des deutschen Religionsverfassungsrechts verfassten deutschen Islam“ entwickeln oder fördern:

„Die Islamkonferenz wurde 2006 mit dem Zweck initiiert, den Dialog um die Integration der Muslime zu befördern. Aber auch, weil die Integration gescheitert war und sich zunehmend Gegengesellschaftsstrukturen entwickelten.

Heute müsste eine solche Veranstaltung über emanzipative Erziehung, Frauenunterdrückung, Extremismus, über Kinderehe, Kopftuch in der Grundschule, Mädchen- wie Jungenbeschneidung und Polygamie, muslimischen Antisemitismus usw., auch über die historisch-kritische Lesart des Korans diskutieren. Die Islamverbände verweigern sich seit Jahren einer solchen Diskussion. Ich bleibe dabei, mit ihnen ist kein Staat zu machen.

Wenn das Zusammenleben mit den Muslimen gelingen soll, sollte der Innenminister Seehofer einen anderen Weg gehen. Er sollte den direkten, öffentlichen Dialog mit den Bürgerinnen und Bürgern muslimischen Glaubens vor Ort suchen.“

Mehr hier: http://www.buerstaedter-zeitung.de/vermischtes/vermischtes/gastkommentar-von-necla-kelek-zu-einem-deutschen-islam-dialog-mit-muslimischen-buergern-suchen_18754470.htm

 

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