Schlaglichter in der Einzelfall-Landschaft

Es gibt ja in diesem Lande Themenfelder, die vermint sind. Weshalb jeder unausgesprochen weiß, dass man sich mindestens des Schürens von Vorurteilen schuldig macht, wenn unschöne Fakten genannt werden. Das nützt bekanntlich nur den bösen Rechtspopulisten. Manche Aspekte der Wirklichkeit führen dummerweise oft zu Schlussfolgerungen, wonach die eine oder andere Einzelfall-Häufung irgendetwas mit der politischen Privilegierung bestimmter Zuwanderergruppen und der zuvorkommenden Nachsicht mit der Gefolgschaft einer aggressiven Weltanschauung zu tun haben könnte.

Dass so ein schlaglichtartiger Blick in die Einzelfall-Landschaft den ideologisch unvorbelasteten Leser einfach nur über reale Probleme und deren Lösungsmöglichkeiten nachdenken lässt, ist eine für Ideologen jedweder Couleur fremde Vorstellung, wird aber genau deshalb immer wichtiger. Also blicken wir mal kurz in ein paar heutige Meldungen:

Aus Leipzig berichtet die LVZ von einer „Gewaltorgie in Leipzig-Möckern“:

„Am frühen Freitagabend ist in einer Privatwohnung in der Leipziger Friedrich-Bosse-Straße ein Streit eskaliert. Zunächst kam es gegen 17.10 Uhr zu einer Auseinandersetzung zwischen einem Mann und seiner Ex-Partnerin. Der 31-jährige Afghane drang zunächst gewaltsam in die Wohnung seiner früheren Partnerin ein. Er ließ sich auch von der zur Hilfe gerufenen Polizei, die zuvor die Tür eingetreten hatte, nicht beruhigen.

Der Mann drehte völlig durch und verletzte zwei Beamte leicht, einen Polizisten schwer, seine Ex-Partnerin sowie eine weitere Frau, ein Kind (2), die sich ebenfalls in der Wohnung aufhielten. Außerdem brachte er sich selbst Blessuren bei. Der Täter sei anschließend auf ein Nachbargrundstück geflüchtet, so die Beamten. Dort wurde er trotz heftiger Gegenwehr festgenommen. Laut Polizeiangaben gebrauchte der Täter keine Waffen oder andere Gegenstände.

Alle Verletzten mussten zur Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden.“

Ja, die Kultur der Klärung von Familienangelegenheiten hat sich mit der stärkeren muslimischen Zuwanderung nun einmal auch verändert, oder muss man immer noch von „Bereicherung“ sprechen?

Auch in Dresden wollten derweil einige Nutznießer der „Willkommenskultur“ ihre mitgebrachte Konfliktklärungskultur pflegen, wie die Sächsische Zeitung vermeldet:

„Am Freitagabend kam es in der Erstaufnahmeeinrichtung für Asylsuchende auf der Hamburger Straße in der Friedrichstadt zu einem Tumult. Drei Personen – zwei Polizeibeamte und ein Security-Mitarbeiter – wurden dabei verletzt.

Wie die Polizei mitteilt, kam es während der Essensausgabe zu einem handgreiflichen Streit zwischen mehreren Bewohnern der Unterkunft. Danach verließ einer der Beteiligten das Essenszelt und traf dort auf Polizeibeamte, die sich wegen einem anderen Fall gerade im Areal aufhielten. Die Beamten hielten den Mann fest, wobei sich einige andere Bewohner der Unterbringung einmischten und sich mit dem Täter solidarisierten. Sie schlugen laut Aussage des Polizeisprechers unter anderem mit Eisenstangen auf die Polizisten und hinzugekommene Security-Mitarbeiter ein. Vier Männer (17, 20, 27, 42 Jahre) wurden schließlich festgenommen, allesamt georgische Staatsbürger.

Die Kriminalpolizei ermittelt wegen Landfriedensbruchs.“

Aus Herford meldet die Polizei einen Auftritt von offenbar zugewanderten Fachkräften für spontane Eigentumsumverteilung:

„Heute (27.05.) gegen 01.45 Uhr kam es zu einem Raubdelikt am Bünder Bahnhof. Der Geschädigte begab sich fußläufig vom Bahnhofsvorplatz in Richtung des Busbahnhofs. Hier wurde er dann unvermittelt von hinten zu Boden gestoßen und von zurzeit noch drei unbekannten Tätern überfallen. Unter Vorhalt eines Messers wurden dem Geschädigten ein 50 Euroschein, Kleingeld und sein Schwerbehindertenausweis gestohlen. Anschließend entfernten sich die Täter in Richtung des dortigen Tabakspeichers.

Die Täter werden wie folgt beschrieben:

  1. Täter: ca. 15-17 alt, ca. 160 cm groß und von südländischer Erscheinung; bekleidet war dieser mit einem dunklen Jogginganzug der Marke „NIKE“; des Weiteren trug dieser eine Umhängetasche der Marke „GUCCI“. Der Täter drohte bei Tatausführung mit einem sog. Butterflymesser.
  2. Täter: ca. 15-17 Jahre alt, ca. 190 cm groß und von südländischer Erscheinung; bekleidet war dieser ebenfalls mit einem dunklen Jogginganzug der Marke „NIKE“ und trug eine rote Baseballkappe; des Weiteren trug dieser ebenfalls eine Umhängetasche der Marke „GUCCI“ bei sich. Der Täter hielt bei Tatausführung ein Messer mit einer langen Klinge in der Hand.

3.Täter: ca. 15-17 Jahre alt, ca. 175 cm groß und von südländischer Erscheinung; bekleidet war dieser mit einem schwarzen Pullover und einer roten Bomberjacke der Marke „ALPHA“. Der Täter hielt bei Tatausführung einen Schlagring in der Hand.“

Interessant ist hierbei die Altersangabe, mit der ja beinahe als ausgeschlossen gilt, einer der drei Südländer könnte volljährig sein. Aber hier soll nicht spekuliert werden, es geht um Fakten. Und da kann die Polizei aus Bocholt auch Ermutigendes vermelden:

„Unverrichteter Dinge fuhr ein erfolgloser Räuber davon: Er hatte am Samstagmittag, gegen 12 Uhr, als Radfahrer einen 20-jähriger Fußgänger (Bocholt) auf der Saarstraße in Höhe Niersstraße angesprochen und diesen aufgefordert, seine Taschen leer zu machen. Sollte er dies nicht tun, würde er ein Messer ziehen. Der 20-Jährge war auf dem Weg in Richtung Fildeken-Schule. Der Radfahrer sei aus Richtung Edeka-Markt gekommen. Als sich der junge Bocholter der Aufforderung des Täters widersetzte, fuhr der Unbekannte mit seinem Fahrrad in Richtung Speerstraße davon. Der bislang unbekannte Täter wurde so beschrieben: südländisch, kurze schwarze Haare, weißes Hemd und schwarze lange Hose.“

Mögen sich seit der massenhaften Zuwanderung auch die Konfliktklärungskulturen verändert haben, so achten doch manche Polizeibehörden darauf, keine Andeutung zu Herkunft oder gar Aufenthaltsstatus von Tätern und Verdächtigen zu machen, ganz so, wie es auch im Pressekodex des Deutschen Presserats gewünscht wird. Das klingt dann manchmal etwas verdruckst und verklemmt, aber für das Gute kann die Sprache ruhig leiden. Hier nun zum positiven Abschluss noch ein Beispiel für die politisch-korrekte Diskretions-Berichterstattung aus Düsseldorf:

„Ein 21-jähriger Tatverdächtiger soll heute wegen des Verdachts der gefährlichen Körperverletzung dem Haftrichter vorgeführt werden. Sein 20-jähriger Begleiter wird voraussichtlich am Mittag nach seiner Vernehmung entlassen. Der Ältere soll in der vergangenen Nacht vor einem Club am Rheinufer einen 48-Jährigen mit einem Messer verletzt haben. Das Opfer wurde in ein Krankenhaus eingeliefert. Lebensgefahr besteht nicht.

Nach den bisherigen Ermittlungen gerieten die drei Personen vor dem Club am Rathausufer aus nicht bekannten Gründen in Streit. Im weiteren Verlauf verletzte der 21-Jährige den 48-Jährigen mit einem mitgeführten Messer. Als die Polizei eintraf, hatte sich die Situation bereits beruhigt. Die Tatverdächtigen konnten festgenommen werden. Das Tatmesser wurde aufgefunden und sichergestellt. Auch der 20-Jährige hatte ein Messer dabei. Beiden Personen wurden Blutproben entnommen. Die Alkoholtests zuvor waren positiv. Der Ältere verfügt nach derzeitigem Stand über keinen festen Wohnsitz und soll heute dem Haftrichter vorgeführt werden.“

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