Täglicher Messerbericht?

Messerstechereien und Massenschlägereien kommen immer häufiger in den täglichen Meldungen vor, aber meist nur regional oder am Rande. Es wird dabei oft auch rücksichtsvoll darauf verzichtet, allzu viel über die Herkunft von Tätern bzw. Tatverdächtigen zu verraten, denn das könnte möglicherweise nur den Eindruck erwecken, die Ausbreitung der Messer- und Massenfaustkampfkultur könnte zu der „kulturellen Bereicherung“ gehören, mit der die „Menschen, die schon länger hier leben“ vor nicht allzu langer Zeit noch von den Vorzügen der illegalen Masseneinwanderung überzeugt werden sollten.

Bei einem Blick durch die Meldungen am letzten Sonntagnachmittag kamen zufällig die folgenden Messer- und Massenfaustkampfmeldungen zum Vorschein:

Aus Berlin berichtet die BZ:

„Am frühen Morgen gegen 1.30 Uhr wurde 22-Jähriger von rund 20 bis 25 arabischstämmigen Männern auf einer Sitzbank vor dem Rathaus Neukölln an der Erkstraße angesprochen. Sie umzingelten den Mann, beleidigten ihn, zerrten ihn von der Bank. Wenig später schlugen und traten sie brutal auf ihn ein. Laut Zeugen soll auch mit einer Glasflasche auf ihn eingeprügelt worden sein. Doch ein paar Minuten später rief jemand aus der Gruppe: „Stopp, das ist der Falsche!“

Die Angreifer hoben ihr Opfer vom Boden auf und entschuldigten sich. Sie umarmten ihn, putzen seine Sachen sauber, liebkosten den Mann und nannten den 22-Jährigen plötzlich „Bruder“.

Doch der verletzte „Bruder“ hat offensichtlich eigene „Brüder“, die wegen des Überfalls mit den Angreifern Rücksprache halten wollten, wie es ein Polizeisprecher auf B.Z.-Nachfrage formuliert. Etwa 20 von ihnen zogen deshalb gegen 17 Uhr vor einen Frisörsalon auf der Sonnenallee. Ob der 22-Jährige dabei war, wurde noch nicht ermittelt.

Sie waren mit Beilen, Reizgas und Stöcken bewaffnet. Die wütenden Männer waren sich sicher, dass der Frisörsalon in einer Verbindung mit den Angreifern in der Nacht stehen soll. Als Rädelsführer gilt laut Polizei ein 37-Jähriger. Der Mob schlug so lange gegen die Fensterscheibe des Salons, bis ein größeres Loch darin klaffte. Durch dieses Loch sprühten die Angreifer Reizgas in den Laden, verletzten Angestellte und Kunden. Auch Stühle flogen gegen den Frisörsalon, die Eingangstür wurde ebenfalls beschädigt. Der Mob flüchtete wenige Minuten später durch die Nebenstraßen.

Ein Kind und vier Männer im Alter von 7-, 20-, 21- und 40-Jahren erlitten Augenreizungen und Atembeschwerden, verzichteten jedoch auf eine ärztliche Behandlung. […]

Nach B.Z.-Informationen sollen die Mehrzahl Streithähne libanesisch- und syrischstämmig sein. Ein Polizeisprecher konnte dies noch nicht bestätigen. Die Nationalitäten des 22-jährigen Opfers aus der Nacht und des 37 Jahre alten Festgenommenen seien „ungeklärt“.

Aus Magdeburg meldet die Braunschweiger Zeitung:

„Bei einer Auseinandersetzung zwischen zwei Gruppen in der Magdeburger Innenstadt sind drei Menschen verletzt worden. Ein 41-Jähriger wurde mit einem Messer so schwer verletzt, dass er notoperiert werden musste, wie die Polizei mitteilte. Zudem erlitten eine 16-Jährige und ein 18-Jähriger Verletzungen im Gesicht und am Kopf. Zum Geschehen gibt es laut Polizei widersprüchliche Angaben. Fest stehe nur, dass in der Nacht zu Sonntag eine vierköpfige Gruppe auf zwei 21 und 41 Jahre alte Männer stieß und dass der Streit eskalierte.“

Aus Chemnitz meldet TAG24

„Ein Mann (34) ist bei einem Angriff mitten in der Chemnitzer Innenstadt schwer verletzt worden.

Wie die Polizei am Sonntag mitteilt, überquerte der 34-Jährige gegen 23 Uhr die Bahnhofstraße in Richtung Augustusburger Straße.

„Plötzlich verspürte er einen Schmerz und ging zu Boden. Der 34-Jährige wurde mit einer Stichverletzung in ein Krankenhaus gebracht“, so ein Polizeisprecher.

Gestohlen wurde nichts. Angaben zum Angreifer konnte der Verletzte nicht machen.“

Wieder aus Berlin bringt die BZ auch folgende Meldung:

„Am Samstagabend beleidigte ein Männer-Trio in Gesundbrunnen drei andere Männer im Alter von 20, 22 und 24 Jahren homophob. Dann zog einer der Schwulenhasser ein Messer.

Die drei Männer waren gegen 21.30 Uhr in der Müllerstraße unterwegs, als das Trio sie von hinten homophob beleidigte. Darauf angesprochen, zog ersten Informationen zufolge ein später identifizierter 27-Jähriger ein Messer. Als er damit drohend auf die drei Beleidigten zukam, ergriffen diese die Flucht.

Auf ihrer Flucht hielten sie einen vorbeifahrenden Einsatzwagen der Bundespolizei an und schilderten ihre Lage. Die Beamten nahmen daraufhin umgehend die Verfolgung des nun flüchtigen Messer-Angreifers auf und verfolgten ihn bis zu einem Wohnhaus in der Chausseestraße. Gemeinsam mit weiteren Einsatzkräften konnte diese die Wohnung des mutmaßlichen Täters ausfindig machen.

Auch der eigentliche Hauptmieter der Wohnung, in die sich der Tatverdächtige zurückzog, tauchte in der Zwischenzeit auf und forderte den 27-Jährigen auf sich zu stellen. Der Mann konnte festgenommen und das Messer beschlagnahmt werden.“

Die WAZ berichtet aus Herne:

„Der 41-Jährige wollte in Herne einen Streit zwischen Jugendlichen schlichten. Plötzlich zogen zwei aus der Gruppe ein Messer und bedrohten den Mann. […]

Auf der Hoheneickstraße in Herne gerieten sich am Freitag mehrere Jugendliche in die Haare. Gegen 20 Uhr wollte der 41-Jährige die eskalierende Situation befrieden. Ein Trugschluss: Zwei Streithähne aus der Gruppe, 15 und 16 Jahre alt, bedrohten den Mann mit einem Messer. Dieser blieb aber besonnen und verständigte die Polizei.

Während der sofort eingeleiteten Fahndungsmaßnahme wurde einer der beiden polizeibekannten Jugendlichen aufgespürt und vorläufig verhaftet. Nach Aufnahme seiner Personalien und ersten Ermittlungen kam der 15-Jährige allerdings wieder auf freien Fuß. Der 16-Jährige ist weiterhin auf der Flucht und wird von der Polizei gesucht.“

Aus Dillingen meldet wiederum T-Online:

„In Bayern steht ein 27-Jähriger unter Verdacht, einen Mann mit einem Messer verletzt haben. Laut Polizeiangaben sei offenbar ein Streit eskaliert.

Bei einem Streit in einer Wohnung in Dillingen ist ein 44 Jahre alter Mann mit einem Messer attackiert worden. Wie die Polizei mitteilte, wurde der Mann dabei am Oberschenkel verletzt und am Sonntagmorgen ins Krankenhaus gebracht.

Ein 27 Jahre alter Mann wird verdächtigt, den 44-Jährigen mit einem Messer angegriffen zu haben. Der Tatverdächtige wurde aber zunächst nicht festgenommen. Um festzustellen, ob er unter Alkoholeinfluss stand, wurde ihm auf Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft Augsburg Blut entnommen. Wie es zu dem Streit zwischen den beiden Männern kam, war vorerst unklar.“

Die Märkische Allgemeine berichtet aus Berlin:

„Zwischenfall bei einer Diskothek in Charlottenburg-Wilmersdorf am Sonntagvormittag. Sicherheitsmitarbeiter wurden in den frühen Morgenstunden von einem Unbekannten mit einem Messer attackiert und verletzt.

Nach derzeitigen Erkenntnissen kam es gegen 4 Uhr an der Tür eines Clubs in der Fasanenstraße aus bisher ungeklärter Ursache zu einem Streit zwischen den Sicherheitsmitarbeitern und dem Unbekannten.

Im Zuge dessen griff der Mann die 30 und 34 Jahre alten Mitarbeiter mit einem Messer an und verletzte sie an den Beinen. Anschließend entfernte sich der Täter mit einem Begleiter. Die beiden Verletzten mussten in einem Krankenhaus ambulant behandelt werden.

Das Fachkommissariat der Kriminalpolizei führt die Ermittlungen und die Fahndung nach den beiden geflüchteten Männern.“

Und aus Güstrow bringt RTL die folgende Meldung:

„Ein 18-Jähriger hat in Güstrow (Kreis Rostock) in der Nacht zum Sonntag mit einem Messer auf einen 27-Jährigen eingestochen, weil dieser zuvor seine Freundin belästigt haben soll. Wie die Polizei mitteilte, sei die 21 Jahre alte Freundin des 18-Jährigen von einem fremden Mann erst angefasst und dann gegen den Oberkörper geschlagen worden. Daraufhin schlug zunächst ein Bekannter des Pärchens auf den Fremden ein. Anschließend soll der Freund der Frau ein Messer gezogen und zweimal auf den 27-Jährigen eingestochen haben. Dieser wurde dabei schwer verletzt und in ein Krankenhaus gebracht. Alle Beteiligten des Vorfalls waren angetrunken.“

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