Scharia im deutschen Flüchtlingsheim

aufenthalt

Flüchtlinge, die sich vor politischer oder religiöser Verfolgung nach Deutschland gerettet haben und auf die hierzulande garantierte Meinungs- und Glaubensfeiheit hoffen, geraten im Asylheim in neue Bedrängnis. Zumindest wenn sie keine radikalen Muslime sind. Immer häufiger kümmern sich gewaltbereite Flüchtlinge in den Asylbewerberunterkünften darum, unislamisches Verhalten anderer Asylsuchender zu verfolgen. Deutsche Behörden, die hier für Flüchtlinge unsere Grundrechte durchsetzen müssten, reagieren völlig hilflos und spielen das Problem herunter.

Mitte August standen 30 syrische Flüchtlinge hilfesuchend vor der katholischen St. Laurentiuskirche in Berlin. Sie suchen Schutz und Hilfe vor Verfolgung, denn in ihrem Flüchtlingsheim in Berlin-Marienfelde waren sie nicht mehr sicher. Es gab gewalttätige Angriffe, die zu einer Massenschlägerei mit bis zu 100 Beteiligten führten. Tschetschenische Heimbewohner schlugen auf syrische Christen ein  und warfen den nichtchristlichen syrischen Flüchtlingen vor, den Islamischen Staat verraten zu haben. Fünf Menschen waren krankenhausreif geschlagen worden.

Der Pfarrer der Laurentiuskirche, Ernst Pulsfort, kannte die Probleme und wusste schon, dass es seit längerem Spannungen zwischen tschetschenischen und syrischen Flüchtlingen gab. Es war auch nicht die erste Schlägerei, die es wegen des „unislamischen Verhaltens“ der Syrer gab. Die verfolgten Flüchtlinge wussten, dass sie in dem Pfarrer einen Helfer finden würden. Der hatte sich schon häufiger für ihre Belange eingesetzt. Deutsche Behörden weniger bzw. erst als die Lage eskalierte.

Ein Einzelfall? Gerade christliche Flüchtlinge berichten immer wieder von Übergriffen radikaler Muslime, die in der Gemeinschaftsunterkunft niemanden tolerieren wollen, der sich in ihren Augen unislamisch verhält. Aber nicht nur Christen sind betroffen.

Auch die Islamisten, die kürzlich in Herford jesidische Demonstranten, die gegen den Völkermord an den Jesiden durch den „Islamischen Staat“ protestierten, angriffen, waren überwiegend Tschetschenen.

Im letzten Jahr hatten zehn tschetschenische Männer im Asylbewerberheim auf ihre Weise ein junges Paar „bestraft“. Sie schlugen, beide zusammen und traten der schwangeren Frau in den Bauch. Sie verlor das Kind, er lag schwerverletzt im Krankenhaus. Der Grund für den Angriff war das „unsittliche“ und „unislamische“ Verhalten des Paares. Die Frau war unverschleiert und trug Jeans. Der Anführer des Schlägertrupps war schon polizeibekannt dafür, mit Schlägen und Tritten „islamische Werte“ im Flüchtlingsheim durchzusetzen.

In anderen Asylbewerberheimen bekommen Flüchtlinge mit tschetschenischen Heimbewohnern Ärger, wenn sie sich erdreisten, zu den Gebetszeiten Musik hören zu wollen.

Obwohl hier einigen Gruppen von Flüchtlingen elementare Grundrechte streitig gemacht werden, finden solche Vorfälle kaum angemessene Beachtung. Der Grund ist Hilflosigkeit. Was sollen die Verantwortlichen tun? Was soll die Öffentlichkeit von ihnen fordern? Natürlich, deutsches Recht durchsetzen! Für die Flüchtlinge und gegen einige von ihnen. Nur wie, wenn man sich bei konkreterem Ansprechen des Problems verbal schon auf ein Minenfeld begibt. Denn dann kommt man nicht umhin, zu konstatieren, dass die Täter immer islamistische Glaubensideologen sind. Aber ist man damit nicht islamophob?

Bliebe der Umstand, dass es sich in den erwähnten Fällen um Tschetschenen handelt. Sicherheitsbehörden warmen schon eine geraume Weile davor, dass mit der Welle tschetschenischer Flüchtlinge, die im letzten Jahr einen Höhepunkt erreicht hat, auch viele Kämpfer des radikalislamischen „Kaukasischen Emirats“ nach Deutschland gekommen sind, die als hochaggressiv und gewaltbereit gelten.

Aber es ist wenig sinnvoll, alle tschetschenischen Flüchtlinge unter Generalverdacht zu stellen. Denn auch unter den Opfern der Durchsetzung islamischer Regeln im Flüchtlingsheim sind Tschetschenen. Entscheidend ist letztlich also doch die islamistische Ideologie. Mit der aber will sich niemand auseinandersetzen, denn das bleibt – wie die Beispiele der wenigen Mutigen zeigen – ja leider oft nicht ohne persönliche Konsequenzen. Die meisten politisch Verantwortlichen und Meinungsbildner hoffen deshalb lieber, dass sich alle Muslime in Deutschland schon irgendwann zu einem toleranten Kuschel-Islam bekennen werden, wenn man ihnen nur weit genug entgegenkommt. Ideologen aber ist diese Art der Toleranz einfach fremd. PG

11 Kommentare

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  3. Huzner Fritze

    Deutschland tut mir leid…

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  6. MM

    Es handelt sich doch hierbei um die händeringed gesuchten Fachkräfte die unsere Kultur bereichern. Bitte diese Personen etwas herzlicher willkommen heißen.

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    1. Nicole

      LOL! Sieht aber nicht wesentlich adrens aus, als einige andere MIG Trailer. Ist ganz amfcsant. In welcher Verfassung sind sie denn auf diese Idee gekommen?

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  7. Harry

    In Österreich werden 1/3 aller Morde von Asylanten begangen.Nun rechnen sie das mal hoch…

    Statistiken und Fälle finden sie hier
    http://messerattacke.wordpress.com/

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  8. dariusz

    Deutsches Recht durchsetzen?
    Ich lach mich kaputt.
    Jemand der bereit ist. seine religiöse Verblendung weit über alles irdische zu stellen und notfalls dafür auch in den Tod zu gehen,wird davon bestimmt schwer beeindruckt sein.
    Werden wir hier eigentlich nur noch von Vollidioten regiert?
    Wenn diese Hardcoremuselmanen nicht in der Spur laufen.schiebt sie unverzüglich ab,oder (rücksichtsvoll zensiert).
    Problem gelöst.
    Ich habe es so satt!

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  9. ThiloS

    Eine Frage wurde in dem Artikel nicht beantwortet: wozu brauchen wir in Deutschland „gewaltbereite“ tschetschenische Radikalislamisten? Wozu sind die gut?

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    1. Rakeshg

      Ich habe viele Jahre dort gelebt und muss ledeir sagen JA und stark zunehmend. Schon zu Zeiten der UdSSR war es z.B. ffcr Angehf6rige nationaler Minderheiten nicht einfach zu studieren, man hat sich also zum Russen erkle4rt.An Missste4nden waren immer Ausle4nder schuld (z.B. Aids). Das hat ledeir eine lange Tradition.Heute wird Rassismus immer mehr zur Staatspolitik. Bewegungen wie Unser Russland haben wenig mit Folklore zu tun. Politikern wie dem Politclown Shirinowski wird in der Duma eine Bfchne ffcr Rassismus und Menscherverachtung gegeben. Besonders nahe Ausle4nder (so nennt man Bfcrger der ehemaligen Sowjetrepubliken) werden ffcr wirtschaftliche Probleme, Arbeitslosigkeit , Verbreitung gefe4hrlicher Krankheiten verantwortlich gemacht. Manchmal werde ich an schwe4rzeste deutsche Zeiten erinnert. Besonders was ich in Moskau bei Polizeikontrollen von augenscheinlichen Ausle4ndern erlebt habe war mehr als menschenverachtend.Ausle4nder die ste4ndig in Russland arbeiten wollen mfcssen nachweisen, dass sie nicht an Aids und anderen Geschlechtskrankheiten, Tbc, Hepatitis leiden, nicht rauschgiftsfcchtig sind usw. Von der notwendigen Registrierung will ich gar nicht erst anfangen.Besonders schwer haben es Menschen anderer Hautfarbe. Sie werden bestenfalls wie Sehenswfcrdigkeiten behandelt, ledeir sehr oft gejagt und misshandelt. Beispiele sind in den anderen Beitre4gen genug gebracht.

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