Mohamed hat es nicht so gemeint

FUNDSTÜCK:

Es ist einer dieser Einzelfälle, die verunsichern, obwohl – nein, gerade weil – nicht gern und schon gar nicht überregional über sie gesprochen wird. Sie begründen Ängste, die im Verborgenen wild wuchern können, weil in anrüchigen Verdacht gerät, wer sie ohne Umschweife anspricht. Bild berichtet über den Auftritt eines 42-jährigen marokkanischen Asylbewerbers vor dem Frankfurter Landgericht:

„Jetzt muss sich der Asylbewerber wegen einfacher und gefährlicher Körperverletzung, Bedrohung, Sachbeschädigung und versuchten Totschlag verantworten. Fall 1: Mohamed B. soll seine Ex am 16. November 2016 ins Gesicht geschlagen haben. Grund: Er hatte sie mit einem anderen Mann gesehen. Die Frau erlitt einen Nasenbeinbruch und eine Gehirnerschütterung. Später soll er ihr gedroht haben: „Ich bringe dich um, wenn du nicht zu mir zurück kommst.“ Fall 2: Der geständige 42-Jährige stach im September 2017 in der Elbestraße einem Afghanen (23) mit einer Schere in den Hals, verletzte ihn lebensgefährlich. Das Opfer überlebte. Jetzt gestand B. die Tat: Er hatte an dem Abend Alkohol getrunken, Koks geschnupft und Crack geraucht. „Ich habe die Kontrolle verloren.“ Vor Gericht bittet er sein Opfer um Entschuldigung: „Bitte verzeih mir! Das war nicht so gemeint.“

Kontrollverlust scheint ein großes Problem zu sein. Und nach derzeitiger Praxis ist es nicht unwahrscheinlich, dass Mohamed auch nach verbüßter Strafe weiterhin die deutsche Gastfreundschaft genießen darf.

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