Warum Asylbewerber nicht bei der Ernte helfen können

FUNDSTÜCK:

Wenn Erntezeit ist, dann gibt es Bedarf an Erntehelfern. Die Frage, warum man da keine Asylbewerber einsetzen kann, scheint da für viele Steuerzahler, die diese Zuwanderer schließlich alimentieren, naheliegend. Eine Leserin der Badischen Zeitung hat diese Frage an die Redaktion ihres Tageblatts gestellt und die Kollegen dort haben recherchiert, um die Frage kompetent beantworten zu können. Ein Problem ist die Arbeitserlaubnis. Das wäre zwar lösbar, aber die Arbeit auf dem deutschen Acker ist trotzdem nicht das Richtige für den arabischen, afrikanischen oder afghanischen jungen Mann:

„Eine Art Praktikum wäre möglich, aber dies sollte ja berufsvorbereitend sein beziehungsweise auch der Integration dienen, dafür ist die Arbeit als Erntehelfer aber nicht geeignet. Denn dort können Deutschkenntnisse nicht erworben werden, da hauptsächlich Osteuropäer auf den Feldern arbeiten. Zudem sind die Betriebe nicht auf teilweise traumatisierte Personen eingestellt und können hier auch keine Integration leisten. Und schlussendlich bietet die Saisontätigkeit keine langfristigen Perspektiven.

Erfahrungen haben außerdem gezeigt, dass wenn solche Beschäftigungsverhältnisse zustande kommen, diese nicht selten vorzeitig aus Eigeninitiative der Arbeitnehmer beendet wurden.“

Bei so viel Eigeninitiative muss man die populistische Idee, all die hoffnungsvollen Neuzugänge im deutschen Sozialversorgungssystem einfach zur Ernte aufs Land zu schicken, selbstverständlich vergessen.

3 Kommentare

  1. Max Wolke

    Mein Opa hat mit 2 abgefrorenen Füssen die er sich auf der Flucht aus Russland holte Nachts das Feld geerntet,da er sich am Tage vor den Sowjets verstecken musste.
    ps:An die Linken Gutmenschen.Er war nur Sanitäter.

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  2. jonas

    Die Arbeit ist die Integration.
    Wenn das für H4 gilt dann doch wohl auch für junge Männer.
    Afrika scheint nur für Männer gefährlich zu sein

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  3. Thomas

    „Zudem sind die Betriebe nicht auf teilweise traumatisierte Personen eingestellt…“

    Das ist immer die große Entschuldigung.
    Für alles.
    Das und psychisch krank.
    Ein bisschen mit der Machete oder Axt gespielt -siehe oben.
    Aber natürlich nur für Goldstücke!
    Ein besonders „netter“ Fall aus Unna oder ich will meinen BMW:

    “ Er wollte, ganz normal soweit, ein Auto kaufen. „Er war an einem BMW jenseits der 50.000 Euro interessiert“, schildert Grüner.

    Nach seinem Personalausweis gefragt, kann der Kunde allerdings nur einen Duldungsbescheid bis Mitte August vorweisen. Einen Ausweis besitzt er nicht. Also kann ihm das Autohaus kein Auto verkaufen.

    Der junge Afrikaner ist in Fröndenberg als Asylbewerber gemeldet, er lebt dort in einer Gemeinschaftsunterkunft. Vom Flüchtlingspatenkreis hat er ein Kärtchen mit einer Telefonnummer dabei. Der Procar-Mitarbeiter ruft in Fröndenberg an. Und erfährt, dass der junge Mann zu Gewalttätigkeit neigt: Aufpassen, rät man ihm, ruhig und freundlich bleiben.“

    „Am Tag darauf, donnerstags, kreuzt er wieder bei Procar auf. Wieder möchte er ein Fahrzeug kaufen, wieder geht das nicht, aus den bekannten Gründen. Diesmal holt ihn der Flüchtlingspatenschaftskreis aus Unna ab.

    Freitag. Gegen 10 Uhr steht der junge Afrikaner erneut im BMW-Autohaus an der Hansastraße. Er will partout wieder diesen teuren 50.000-Euro-BMW kaufen. Bezahlen will er ihn mit Spielgeld, berichtet Markus Grüner.“

    „begibt sich zielgerichtet zu den Gebrauchtwagen und tritt voller Wut gegen eine Stoßstange, nicht nur einmal. Schadenshöhe: 2000 bis 3000 Euro.

    Die Polizei kommt, nimmt den aggressiven jungen Herrn erst mal mit. Er bekommt eine Anzeige und Hausverbot. Bis 20 Uhr soll er in der Zelle sitzen, so ist die Auskunft, die Markus Grüner von den Beamten bekommt.

    Er fährt zu seiner Filiale in Menden. Um 18.30 Uhr bekommt er einen Anruf aus Unna: „Er ist wieder da.“

    Wieder kommt die Polizei, erteilt dem Afrikaner einen Platzverweis, notiert Hausfriedensbruch. Der 23-Jährige wartet an einem Baum nahe des Autohauses, bis die Beamten weggefahren sind.

    Und dann, schildert Markus Grüner, wird es richtig übel.“

    „Die Mitarbeiter sehen die herannahende Gefahr, flüchten vor dem rasenden Angreifer durch den Seiteneingang, einer hält die Tür zu. Mehrmals schmettert der Asylbewerber den Pfosten wie einen Rammbock vor die Scheibe. Die hält der Attacke dank Sicherheitsglas stand. Für Markus Grüner besteht kein Zweifel daran, was hätte passieren können, falls die Scheibe zerbrochen wäre: „Er hätte sie töten können.“

    Die Polizei kommt, ein weiteres Mal, und nimmt den schon sattsam bekannten Kunden wieder mit. „Mir war klar: Samstagmorgen um 8 Uhr ist er wieder raus“, sagt der Autohauschef völlig ohne Illusionen.“

    „Aber am Freitagmorgen, heute, war er wieder da, sagt Markus Grüner, „wollte wieder ein Auto kaufen.“ Wieder fährt die Polizei zur Hansastraße. Mit 10 Polizisten, berichten Kunden, wird der ungebetene aggressive Dauerbesucher in Schach gehalten, bevor er in Handschellen abgeführt wird. Grüners letzte Information an diesem Freitag war: Ab 19 Uhr heute Abend wird der Afrikaner vermutlich wieder auf freiem Fuß sein.“

    aus
    https://www.rundblick-unna.de/2018/08/10/mitarbeiter-mit-poller-angegriffen-gewalttaetiger-asylbewerber-aus-froendenberg-belagert-autohaus-procar-in-unna-filialleiter-unfassbar-was-hier-los-ist/

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