Tanken für das Kalifat?

In der EU wird Öl gehandelt, das der „Islamische Staat“ aus besetzten Ölquellen verkauft. Über einen türkischen Zwischenhändler können die islamistischen Krieger das Öl nach Europa bringen. Mit dem Schwarzmarkt-Ölgeschäft sollen die Islamisten Millionenbeträge am Tag umsetzen.

Es ist wahrscheinlich für die meisten Europäer ein unerträglicher Gedanke, dass sie mit ihrer Tankfüllung ausgerechnet den brutalen  Kämpfern des „Islamischen Staats“ (IS) Geld die Kriegskasse füllen, während andererseits mit ihren Steuergeldern die Bekämpfung des IS finanziert wird. Dass dies so ist, bestätigte nun die tschechische und EU-Botschafterin Jana Hybášková nach einem Treffen des EU-Ausschusses für Auswärtige Angelegenheiten. Sie warb bei den Parlamentariern für Sanktionen gegen alle, die mit diesem illegalen Öl handeln.

Alle Berichte über den Ölhandel des IS gehen davon aus, dass der Verkauf von den besetzten Ölfeldern nach Europa über türkische Zwischenhändler erfolgt, auch wenn dies offiziell von türkischer Seite bislang bestritten wurde. Unterschiedlich sind die Angaben darüber, wieviel dieser Handel den Terror-Kämpfern in die Kriegskasse spült. Die BZ berichtet von 1 Million Euro pro Tag, msnbc rechnet man mit 2 Millionen Dollar, auf der Seite vocativ  schätzt man das Potential sogar auf 100 Millionen Dollar.

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