Mit Afrika gegen China?

FUNDSTÜCK:

Wenn die EU mit Afrika kooperiert, dann kann sie es mit China aufnehmen! Das glauben Sie nicht? Dass sei angesichts des Zustands der meisten afrikanischen Staaten einerseits und des starken neokolonialen Engagement Chinas in Afrika andererseits ein so großer Unsinn, dass ihn selbst einschlägig berüchtigte EU-Politiker nicht ernsthaft aussprechen würden? Gut ausgesprochen hat Guy Verhofstadt, früherer belgischer Premierminister und heutiger Fraktionsvorsitzender der Liberalen im EU-Parlament, das vielleicht nicht, wohl aber getwittert:

„Let’s create a single Euro-African economic area. It would have an enormous potential that remains untapped: 1.5 billion consumers, 20 trillion in value, able to rival with China. #ALDEPAC“ (Lassen Sie uns einen einzigen europäisch-afrikanischen Wirtschaftsraum schaffen. Es hätte ein enormes Potenzial, das noch nicht ausgeschöpft ist: 1,5 Milliarden Verbraucher mit einem Wert von 20 Billionen Dollar, die es mit China aufnehmen können. #ALDEPAC)

Hat er das ernst gemeint, oder pflegt er einen speziellen Humor? Da es ja heutzutage schwer zu sein scheint, klar zwischen einer politischen Aussage und einer Büttenrede zu unterscheiden, könnte man ihn ja vielleicht missverstehen, oder? Liegt nun die Zukunft der EU in Afrika?

https://twitter.com/guyverhofstadt/status/1101432653881008128

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