Berater in die Ministerien und Beamte in Beratungsbüros

Irgendwie scheinen in Deutschlands Ministerien entweder die falschen Mitarbeiter eingestellt worden zu sein oder aber die richtigen Mitarbeiter wurden an die falschen Plätze versetzt. Es ist jedenfalls ein unterhaltsames Kuriosum, dass die Bundesregierung in steigendem Maße externe Beraterfirmen engagiert, weil deren Arbeit von der Stammbelegschaft offenbar nicht zu schaffen ist, während andererseits hochqualifizierte Ministerialbeamte im Nebenjob Beratungsfirmen führen oder für selbige arbeiten.

Bild-Redakteure hatten jüngst recherchiert, dass mindestens 648 Beamte und Angestellte aller Bundesministerien mindestens einen Nebenjob ausüben würden. Darunter seien mehr als 100 Top-Beamte, mit Bezügen von monatlich zwischen 8311,- und 11577,- Euro brutto. Letztere dürften nach der Nebentätigkeit nicht aus existenzieller Geldnot gesucht haben. Diese Zahlen, so schreibt Bild, seien Ergebnis einer eigenen Umfrage in den Spitzenbehörden.

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.