Irakischer Islamist als mutmaßlicher ICE-Attentäter verhaftet

In Wien ist ein 50-jähriger irakischer Asylbewerber verhaftet worden, weil er verdächtig ist, Anschläge auf ICE-Züge in Deutschland geplant und ausgeführt zu haben – glücklicherweise erfolglos. Darüber berichtet Krone.at.

Konkret gehe es um seine Beteiligung an dem Versuch, auf der Strecke zwischen Nürnberg und München in Bayern durch ein zwischen zwei Strommasten gespanntes dickes Drahtseil einen Zug zum Entgleisen zu bringen sowie um einen Angriff auf das Bahnnetz durch riesige Beton- und Gehwegplatten, die in Dortmund auf Gleise der Deutschen Bahn gelegt worden waren.

Der verhaftete Verdächtige habe laut Kronenzeitung als anerkannter Asylberechtigter seit etwa zwei Jahrzehnten in Österreich gelebt. Er sei Mitarbeiter bei einer Security-Firma und versehe etwa vor Supermärkten oder in Fußballstadien seinen Dienst. Er gelte nach Informationen der Zeitung als Amerika-Hasser und Anhänger des Islamischen Staats und sei auch militärisch ausgebildet. Viele Jahre soll er während der Herrschaft Saddam Husseins in der irakischen Armee gedient haben.

Der Mitte 50-jährige Iraker habe auch an der Technischen Hochschule in Wien studiert. Auf seinem Facebook-Profil hätte er radikale Islam-Prediger verherrlicht. Der Vater von fünf Kindern könnte – so heißt es in dem Zeitungsbericht weiter – zu einer mehrköpfigen Terrorzelle gehört haben. Der Ex-Militär gelte zudem als glühender Anhänger des hingerichteten Diktators Saddam Hussein.

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