„Anonymer Krankenschein“ für Illegale

FUNDSTÜCK:

Bislang haben sich die hartherzigen Deutschen doch tatsächlich geweigert, für Menschen, die sich illegal im Lande aufhalten oder aus anderem Grunde ihre Identität verschleiern, die Kosten der medizinischen Behandlung zu übernehmen. Diese Menschen müssen tatsächlich ihre Arztrechnungen selbst bezahlen, nur weil sie gar nicht hier sein dürften. Eine Senatorin in Berlin – bekanntlich der Ort schlechthin für gesellschaftlichen Fortschritt – möchte das jetzt ändern. Gesundheitssenatorin Dilek Kalayci (SPD) wolle künftig einen „anonymen Krankenschein“ austeilen, ohne dass der Empfänger seine Identität preisgeben müsse, berichtet die BZ. Krankenhäuser und niedergelassene Ärzte sollten verpflichtet werden, diesen Krankenschein zu akzeptieren. Die Rechnungen würden vom Senat beglichen. Senatorin Kalayci soll dafür zunächst 1,5 Millionen Euro pro Jahr bereitgestellt haben.

Ob das reicht? Die Gesundheitsverwaltung schätze, dass etwa 50.000 Menschen ohne Aufenthaltsstatus in Berlin leben. Und unter dem Schutze der Anonymität können sich ja möglicherweise auch Menschen solche Krankenscheine holen, die gar nicht illegal hier sind, die sich aber keine Krankenversicherung leisten können und nicht dafür bestraft werden wollen, dass sie der Krankenversicherungspflicht nicht genügen. Und wer will bei anonymen Patienten eigentlich die Plausibilität der Arztrechnungen prüfen?

Mehr hier: https://www.bz-berlin.de/berlin/kolumne/senat-verspricht-krankenkasse-fuer-menschen-die-anonym-bleiben

1 Kommentar

  1. Alfred

    Was soll dass sind die ganz von sinnen das ist doch gegen jede Vernunft und für den ehrlichen Bürger nicht zu begreifen

    Antworten

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