„Perfide Verzerrung der Wirklichkeit“

FUNDSTÜCK:

Die „Initiative an der Basis“ hat sich in einer Pressemitteilung zu der Debatte nach dem Mord eines Eritreers an einem Achtjährigen und dem Mordversuch an dessen Mutter im Frankfurter Hauptbahnhof geäußert. Das ist durchaus relevant, wenn man in Rechnung stellt, wer sich hinter dem etwas sperrigen Namen verbirgt: „Wir sind Lehrer, Erzieher, Ehrenamtliche, Sozialarbeiter, BAMF-Übersetzer und Dolmetscher, Justizangestellte, Psychologen, Ärzte, Polizisten sowie säkular und kritisch eingestellte Flüchtlinge und Migranten. Wir alle sind Engagierte, die haupt- oder ehrenamtlich mit Geflüchteten und Menschen mit Migrationshintergrund arbeiten und haben teilweise selber einen Migrationshintergrund“, heißt es in ihrer Selbstbeschreibung.

Hartmut Krauss ist nur eine Stimme aus der Initiative, die in der langen Pressemitteilung zu Wort kommt:
„Hätte eine einheimische Person eine Flüchtlingsfrau samt Sohn in ein Gleisbett geschubst, wäre in den Medien umgehend die biodeutsche Identität des Täters über Gebühr in den Vordergrund gestellt worden. Die Berliner Mahn- und Betroffenheitsrhetorik um Steinmeier und Merkel hätte unversehens in stereotyper Form auf Halbmast geflaggt.“
Und er fügt hinzu:
“Tatsache ist, dass täglich mehr „Geflüchtete“ Einheimische, insbesondere Frauen, gewalttätig bedrohen, sexuell belästigen und vergewaltigen als umgekehrt Einheimische „Geflüchteten“ ein Haar krümmen. Anstatt diesen Sachverhalt vernünftig zu diskutieren, wird jeder Hinweis darauf von den herrschenden Kräften in Politik und Leitmedien sofort als ‚rassistisch‘ etc. verleumdet und somit auf infame Weise geleugnet. Wie lange verträgt eine Gesellschaft diese perfide Verzerrung der Wirklichkeit?“

Den gesamten Text der Initiative finden Sie hier und ihren umfassenden Forderungskatalog unter dem Titel „Deutschland braucht eine grundlegende gesellschafts-und einwanderungspolitische Neuausrichtung“ können Sie hier lesen.

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