„legititmes ziel unserer interventionen“

Kürzlich gab es einen Brandanschlag auf ein Gartenhaus eines AfD-Kreisvorsitzenden in Arendsee, den die Ermittler nach Medienberichten als Mordversuch einstuften. In der Nacht der Brandstiftung hatte der Lokalpolitiker mit seiner Familie in dem Haus geschlafen. Weil die Frau des Kreisvorsitzenden glücklicherweise wach wurde und die Brandlegung so noch rechtzeitig bemerkte, konnten die Angegriffenen das Feuer noch selbst löschen und sind ohne größeren Schaden davongekommen.

Doch solche Angriffe zeigen, wie wenig harmlos beispielsweise der folgende Antifa-Steckbrief ist, der auf indymedia veröffentlicht wurde. Er ist nur ein Beispiel für eine Feindeslisten-Praxis, die auch bei Linksextremisten gängig ist. Die Auslassungen im Zitat sind im Original mit allen Namen, Adressen und Hausnummern versehen. Auch wenn sie auf indymedia öffentlich sind, wurden sie hier anonymisiert.

„wir haben heut nacht dem afd aktivisten rainer m […]. das auto mit kennzeichen L […] näher richtung schrottwert gebracht.

rainer m[…], jahrgang 1957, gemeldet in der […]straße […], wo er auch als hausmeister für das leipziger studentenwerk arbeitet. der plattenbau des studentenwerks […]straße […] ist seit langen jahren mit dem afd aktivisten als hausmeister gestraft. das studentenwerk sollte genau überdenken ob sie faschisten eine sichere arbeitsstelle bietet.

m[…] hat sich in den kommunalwahlen 2019 als als afd kandidat aufstellen lassen und sollte spätestens seitdem als legititmes ziel unserer interventionen gelten.

m[…] lebt allerdings im garten […] im kleingartenverein am silbersee in leipzig. nicht dass er denkt er könne sich vor uns verstecken.

faschisten angreifen!“

Wie jeder ordentliche Steckbrief, ist er natürlich auch mit einem Bild versehen. Sollten auswärtige Genossen den Angriff übernehmen, sollen sie auch wissen, wie ihr Opfer aussieht.

2 Kommentare

  1. Jörg Plath

    Ich habe lange gebraucht zu begreifen, dass unsere Medien in der Tat links-grün durchsetzt sind. Wie Bekannte auch monieren, gibt es kaum noch konservative Journalisten, z. B. bei den öffentlich-rechtlichen. Ich mag kaum noch Fernsehen schauen oder Radio hören. In solchen Fällen, wie dem hier dargestellten, wird geschwiegen, wenn etwas den Anschein von „rechts“ hat, wird ohne Ende aufgebauscht und skandalisiert oder gleich eine Kampagne gefahren. Wobei „rechts“ mittlerweile alles von den Linken verhasste bürgerliche mit einschließt. Selbst „Springer“, einst selbsternanntes Bollwerk gegen den Kommunismus, macht mittlerweile munter mit im linken Mainstreamgeschäft. Ich habe mir angewöhnt Alternativmedien zu lesen, um überhaupt noch über das, was wirklich passiert, informiert zu sein.

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  2. Henner Majer

    Das ist ein einziger Fall von Hunderten! Und da faseln der SeaHover, die Kartellparteien, Staatsfunker und Kartellmedien von „zunehmender rechter Gewalt“. Man fasst es nicht.

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