„Unsere Mauern brechen …“

FUNDSTÜCK:

Im Tagesspiegel durfte Harald Martenstein dieser Tage ein paar lesenswerte Widerworte zum ansonsten allseits medienpräsenten Überbierungswettbewerb in Sachen staatlicher „Klimarettung“ publizieren:

„Das Klima wird nicht gerettet. Aber der Staat wird noch mehr Geld für sich abzapfen, die Krake wächst weiter. Laut einer Studie der OECD, überall nachzulesen, sind wir schon jetzt das Land mit der zweithöchsten Belastung durch Steuern und Sozialbeiträge. Weltweit! Schweden haben wir weit abgehängt. Vor allem die Mittelschicht wird geschröpft. Ab 56 000 Euro brutto im Jahr gilt der arbeitende Mensch als Superreicher und zahlt den Spitzensteuersatz. Wohin fließt dieses Geld? Unsere Sozialausgaben sind auch Weltspitze, sie betragen mittlerweile 30 Prozent des Bruttoinlandsprodukts, eine Billion – das ist eine Zahl mit zwölf Nullen. Und es werden immer neue Leistungen draufgesattelt, obwohl die Infrastruktur verfällt. Obwohl wir Antifaschisten sind, haben wir die Naziparole ‚Unsere Mauern brechen, unsere Herzen nie‘ voll umgesetzt.“

1 Kommentar

  1. Fugg Censors

    Ein sich selbst verstärkender Prozess. Immer mehr Beschäftigte in Staatsabhänigkeit und immer mehr Steuergelder für partikulare Intressen. Der Teil der Bevölkerung der reale Werte schafft wird kleiner und muß konsequenter Weise mehr Steuern zahlen. Mehr Steuern bedeutet weniger Gewinn und keinen Anreiz mehr zu arbeiten. Irgentwann ist dann die Zahl der Steuerzahler geringer als die der Staatsangestellten. Dann druckt man halt Geld, bis alles zusammen fällt.( When will they ever learn?)

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