„Jetzt sage ich etwas, was nicht passen dürfte“

FUNDSTÜCK:

Ende Januar veröffentlichte der Weser-Kurier ein bemerkenswertes Gespräch mit dem Auschwitz-Überlebenden Peter Johann Gardosch. Aufmerken lassen auch die Antworten, die der Interviewer vielleicht nicht erwartet hatte:

„Weser-Zeitung: Deutschland scheint ein Rechtsextremismus- und ein Antisemitismusproblem zu haben. Nehmen Sie das auch so wahr?

Gardosch: Jetzt sage ich etwas, was nicht passen dürfte.

Weser-Zeitung: Nur zu!

Gardosch: Angela Merkel hat als erste Bundeskanzlerin vor dem israelischen Parlament deutsch gesprochen und damals wortwörtlich gesagt: Die Sicherheit Israels ist die Staatsräson der Bundesrepublik. Und was hat Frau Merkel 2015 gemacht? Sie hat die schlimmsten Feinde der Juden und des jüdischen Staats zu Hunderttausenden nach Deutschland gelassen. Viele der arabischen Kinder sind mit Antisemitismus groß geworden, mit Bildern in Schulbüchern, die der Nazi-Hetzschrift „Der Stürmer“ in kaum etwas nachstehen. Diese Menschen bringen den Antisemitismus, den Antizionismus mit hierher.

Weser-Zeitung: Es war ein Fehler, die vielen arabischen Flüchtlinge ins Land zu lassen?

Gardosch: Es war ein Fehler, dies völlig unkontrolliert zu tun. Wenn Menschen in Not sind, ist es für ein reiches Land wie Deutschland eine Selbstverständlichkeit, diese aufzunehmen. Doch die fehlende Kontrolle war ein fataler Fehler. Der Antisemitismus hat dadurch Auftrieb bekommen. Denken Sie nur an jüdische Schüler in Berlin, die so sehr gemobbt werden, dass sie die Schule verlassen müssen.“

Mehr hier: https://www.weser-kurier.de/deutschland-welt/deutschland-welt-politik_artikel,-gespraech-der-generationen-_arid,1892706.html#nfy-reload

1 Kommentar

  1. jonas

    und deswegen muss eine solche Aussage in der Regionalpresse-bleiben. Sie ist nur vom regionalem Interesse.

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