Rezession hat schon vor Corona-Krise begonnen

Neu vorgelegte Wirtschaftszahlen der Bundesländer für 2019 offenbaren, dass der Abschwung in großen Teilen des Landes schon vergangenes Jahr Realität war, meldet welt.de. Das gehe aus den Daten hervor, die die Statistischen Ämter der Länder zu Wochenbeginn veröffentlicht hätten. Das Bundesland mit der schlechtesten Jahresbilanz sei 2019 Rheinland-Pfalz gewesen. Das Land, in dem Europas größter Chemiekonzern BASF seinen Sitz habe, musste demnach einen heftigen Rückgang des Bruttoinlandsprodukts (BIP) um 1,3 Prozent verkraften. Für die rheinland-pfälzische Wirtschaft sei das ein dramatischer Absturz im Vergleich zum Vorjahr gewesen. 2018 seien die Betriebe noch um 1,3 Prozent expandiert. Nicht ganz so schlecht sehe die Jahresbilanz für das Saarland aus: Minus 0,6 Prozent. Allerdings sei es für das kleinste Flächenland schon das zweite Minusjahr in Folge gewesen.

Einen herben Rückschlag habe 2019 auch für Baden-Württemberg gebracht. Einen echten Rückgang Kontraktion habe die Wirtschaft im Südwesten zwar noch vermeiden können. Doch mit einem Miniplus von 0,1 Prozent habe die Industriehochburg unterdurchschnittlich abgeschnitten. Auch NRWs BIP-Veränderung bewege sich mit 0,2 Prozent knapp über der Nulllinie. Bayern habe die Produktion ebenfalls nur unterdurchschnittlich steigern können. Insgesamt habe Deutschland vergangenes Jahr ein BIP-Plus von 0,6 Prozent geschafft.

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