Versorgungsposten für Genossin Nahles?

Auch knapp ein Jahr nach ihrem Rückzug aus der Politik hat die frühere SPD-Partei- und Fraktionsvorsitzende sowie zeitweise Bundesministerin Andrea Nahles augenscheinlich keinen passenden Posten in der privaten Wirtschaft angeboten bekommen oder übernehmen wollen. Für den Ruhestand fühlt sie sich mit 49 Jahren verständlicherweise zu jung. In sozialdemokratischer Solidarität soll nun das von Olaf Scholz (SPD) geführte Bundesfinanzministerium Nahles zur Präsidentin der Bundesanstalt für Post und Telekommunikation ernennen, meldet focus.de. Über diese Personalie habe am Montag zuerst der Newsletter „Hauptstadt Briefing“ des Medien-Startups Media Pioneer berichtet. Diesen Angaben zufolge soll Nahles das neue Amt bereits im Sommer antreten.

Das Bundesfinanzministerium habe den Bericht weder bestätigen noch dementieren wollen. Zu „Gerüchten über Personalangelegenheiten“ werde sich das Ministerium nicht äußern, hätte eine Sprecherin auf AFP-Anfrage mitgeteilt. Auch das in Bonn ansässige Bundesamt habe sich nicht dazu äußern wollen. Die Besetzung des Präsidentenpostens sei Sache des Bundesfinanzministeriums, habe es dort geheißen. Wie die „Bild“ berichte, soll die Tätigkeit mit Besoldungsgruppe B6 vergütet werden. In dieser Besoldungsgruppe betrage das Grundgehalt 10.289,32 Euro pro Monat.

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