Mit Islamisten gegen Islamismus?

FUNDSTÜCK:

Der Blogger, Erzieher und im „Integrationsbereich“ engagierte Kurt Schmalle schreibt:

„Nicht erst mit dem Aufstieg der islamistischen Terrormiliz IS wurde deutlich, dass Teile der deutschen Politik weder eine eindeutige Definition des Islamismus-Begriffes haben noch dass sie überhaupt in der Lage sind, die Tragweite der Problematik auch fernab von radikalen Salafisten überblicken zu können.

Dabei ist es sehr bequem, Islamisten einzig in einem gewaltbereiten, militanten Spektrum zu verorten, ohne diverse Vorfeld-Ideologien und Organisationen begutachten zu müssen. Da wo man richtigerweise darauf hinweist, dass deutscher Rechtsterror nicht im luftleeren Raum entsteht, sondern vielfach beeinflusst ist durch rechtspopulistische Bewegungen und Parteien, hält man sich beim Islamismus häufig auffallend zurück, größere Kontexte zu benennen.

So rieb man sich im Mai 2019 verwundert die Augen, als Berlins Innensenator Andreas Geisel (SPD) darauf hinwies, „gewaltbereite Islamisten wieder in die Gesellschaft integrieren zu wollen – mit Hilfe der Muslimbrüder“. Die Muslimbruderschaft gilt als Mutterorganisation des modernen Islamismus und als Basis aller späteren islamistischen Bestrebungen weltweit.“

Mehr hier: https://hpd.de/artikel/gemeinsam-muslimbruedern-gegen-islamismus-18231

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