„Finger in eine Wunde gelegt“

Der Islamwissenschaftler Mouhanad Khorchide ist der Vorsitzende des wissenschaftlichen Beirats der neu gegründeten „Dokumentationsstelle Politischer Islam“ in Österreich. In einem Interview erklärt er, wie wichtig diese neue Institution ist:
„Die Aufmerksamkeit in Europa galt lange fast ausschließlich dem islamistischen Terror oder offen extremistischen Gruppen wie den Salafisten.
Der legalistische Islamismus beziehungsweise Politische Islam wurde dagegen übersehen, weil er weniger gefährlich wirkt – aber gerade das macht ihn ja so gefährlich! Hinzu kommt, dass er viel größer und besser organisiert ist als etwa salafistische Vereine.
Österreich ist eines der ersten Länder in Europa, das die Bedrohung der freien Gesellschaft durch den Politischen Islam erkannt hat. Die ÖVP von Bundeskanzler Sebastian Kurz legt hier den Finger in eine Wunde und hat die Dokumentationsstelle im Koalitionsvertrag mit den Grünen verankert.“
Link zum Fundstück: domradio.de

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