Kein Land zum „gut und gerne leben“

FUNDSTÜCK:

Susanne Gaschke in der Welt: „Die Kanzlerin und ihr Gesundheitsminister Jens Spahn haben sich in der Corona-Krise von Anfang an ein falsches, weil unerreichbares Ziel gesetzt: Sie bekämpfen die schiere Zahl der Infektionen. Dafür werden die Grundrechte aller Bundesbürger eingeschränkt, dafür hat sich der Parlamentarismus praktisch selbst aufgegeben, dafür werden Firmen geopfert, die Entwicklungsmöglichkeiten von Kindern beschnitten, Singles quasi zu Hausarrest verurteilt und weit draußen selbst Rodelpisten von der Polizei gesperrt. Aktuell ist Deutschland kein Land, in dem man „gut und gerne leben“ kann, wie es Merkels letzter Wahlkampfslogan versprach.

All diese Einschränkungen, die übrigens die Deutschen inzwischen entzweien wie keine andere politische Frage in der Geschichte der Bundesrepublik, sind von vornherein vergeblich: In einer offenen, komplexen, vielfach vernetzten Gesellschaft kann man ein Virus nicht verschwinden lassen, solange noch irgendjemand zur Arbeit geht, mit dem Bus fährt, einen Arztbesuch macht oder Lebensmittel einkauft. Solange die Gesellschaft noch atmet, wird es Ansteckungen geben.“

Mehr hier: https://www.welt.de/debatte/kommentare/article224081750/Corona-Impfstoffe-Merkel-und-Spahn-haben-sich-von-Anfang-das-falsche-Ziel-gesetzt.html

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