Aussterben in den Medien

FUNDSTÜCK:

Zur Rolle der Medien in der Corona-Krise schreibt Stephan Russ-Mohl, emeritierter Professor für Journalistik und Medienmanagement, in er NZZ:

„Wer nur Tote oder Infizierte nennt, ohne die Genesenen sowie die Gesamtzahl der Tests anzuführen, ist, so Roland Schatz vom Zürcher Forschungsinstitut Media Tenor, «auf dem journalistischen Niveau eines Sportjournalisten, der nach dem Halbfinalspiel Barcelona – Bayern nur die Tore nennt, die Barcelona geschossen hat».

[…] Zwar verursacht die Politik mit ihren Eindämmungsmassnahmen riesige Kollateralschäden, sie vermag dagegen die Ausbreitung des Virus nur sehr bedingt zu kontrollieren. Angst, angesteckt zu werden, haben wohl fast alle von uns bekommen. Über Ansteckungsrisiken war indes wenig zu erfahren. Hätten einige Medien schon vor Jahren mit ihren kühnen Bedrohungsszenarien recht behalten, gäbe es indes gar kein Infektionsrisiko mehr: Die Schweizer und die Deutschen wären dann nämlich bereits wegen Rinderwahn oder spätestens Sars ausgestorben.“

Mehr hier: https://www.nzz.ch/feuilleton/corona-panikorchester-in-der-endlosschlaufe-ld.1595242

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