Dialog der „Volksverräter“ …

… mit der „Schande für Deutschland“.

Am Beginn dieses Jahres hieß es noch allenthalben von politischen Verantwortungsträgern, man rede nicht mit Pegida. Einem Minister galt die Bewegung als „ekelhaft“. Als immer mehr Menschen aber bei den selbsternannten Abendlandrettern mitmarschierten, da wollte man sich immerhin um die Mitläufer kümmern. SPD-Chef Sigmar Gabriel sprach bald darauf  als „Privatmann“ mit Pegida-Anhängern. Und nun – eigentlich hatten nach Abspaltungen und dem Einbrechen der Dresdener Demonstranten-Zahlen viele Beobachter schon das Totenglöcklein für den Pegida-Verein geläutet – gibt es eine eigene Dialog-Gruppe für Gespräche mit Politikern, die  am 26. März nach Berlin reisen will. Vielleicht auch, weil die Zahl der Pegida-Spaziergänger wieder langsam ansteigt, möchte nun der CDU-Bundestagsabgeordnete Arnold Vaatz die neue Dialoggruppe mit Bundespolitikern zusammenbringen. Das bei Pegida manchmal auch der Ruf „Volksverräter“ erschallt, ist nicht mehr so wichtig. Empfindlichkeiten und Berührungsängste nehmen offensichtlich ab.

Mehr dazu hier:

http://dialog-2015.de/dialog-2015/gastredner-dialog-2015-bei-pegida-demo-video/

und hier:

http://dialog-2015.de/

Den Organisatoren scheint diese Entwicklung allerdings nicht zu gefallen. Insbesondere dass Dialog – Initiator Reiko Beil die Islamisierung nicht als drängendstes Problem sieht, forderte die Organisatoren zu einer Distanzierung heraus: „Herr Beil sollte gestern eigentlich nur 3 min kurz das Anliegen seiner Gruppe schildern und hat dies maßlos überzogen und teilweise Inhalte wiedergegeben, mit denen sich PEGIDA nicht identifizieren kann und daher haben wir keine weiteren Auftritte dahingehend geplant.“ Mal sehen.

Mahr hier: https://www.facebook.com/pages/PEGIDA/790669100971515#

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