„Meister der literarischen Reportage“

„Kurz vor Ausbruch des Ersten Weltkriegs reist Juan Martínez gemeinsam mit seiner Frau nach Istanbul, wo die beiden Flamencotänzer ein attraktives Engagement angenommen haben. Doch die wilde Stadt am Bosporus ist nur die erste Station einer langen Reise quer durch Europa, die sie tanzend, trinkend und feiernd in die Salons der Schönen und Reichen ebenso wie in zwielichtige Clubs und Kaschemmen der Armen führt. Nach Kriegsausbruch stehen die beiden unter Spionageverdacht und fliehen aus der Türkei. Sie reisen zunächst über Bulgarien nach Rumänien. In Hoffnung auf eine Atempause geht die Reise weiter nach Russland, wo sie jedoch in die Wirren der Revolution geraten. Chaves Nogales erzählt bestechend klar und präzise die schier unglaubliche Geschichte des Meistertänzers und seiner Odyssee vor der prallen Szenerie der weltstürzenden Ereignisse jener Jahre. Den Menschen immer liebevoll zugewandt weiß er, dass der Humor gerade in den aussichtslosesten Situationen die einzige Überlebenschance bietet, und verbindet meisterhaft Geschichtsschreibung mit kluger und spannender Unterhaltung.“

Das sagt die Verlagsankündigung. Das wiederentdeckte Werk war offenbar noch kaum einem Rezensenten eine Zeile wert und auch aus der sichtplatz-Redaktion hat es noch niemand geschafft, das Buch zu lesen. Aber sowohl die Wiederentdeckung von Nogales, als auch der angekündigte Inhalt sind reizvoll genug, das Buch Ihnen und uns selbst zur Lektüre zu empfehlen. mehr hier

Manuel Chaves Nogales: Die Erinnerungen des Meistertänzers Juan Martínez, der dabei war
300 Seiten, gebunden mit Schutzumschlag

Aus dem Spanischen und mit einem Nachwort von Frank Henseleit
Erscheinungsdatum: 09.2015

ISBN: 978-3-395757-141-0
Preis: 19,90 € / 25,30 CHF

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