Ein bisschen Lynchjustiz?

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20 Muslime hetzen einen „Ungläubigen“ durchs Asylbewerberheim in Suhl und drohen ihn zu erschlagen. In letzter Not rettet er sich ins Wachlokal des Wachschutzes. Die Verfolger legen Feuer vor dem Wachlokal und die Gewalt eskaliert weiter. Immer mehr Bewohner beteiligen sich. Als die Polizei erscheint, werden die Polizisten von ungefähr 50 Zuwanderern angegriffen. Vier Beamte werden verletzt, elf Asylbewerber ebenso.  Der „Ungläubige“ wird von der Polizei in „Schutzgewahrsam“ genommen. Das ist die Bilanz einer Nacht in der Asylaufnahmestelle in Suhl und immerhin wurde über diesen Vorfall auch überregional berichtet. Sonst schaffen es die alltäglichen Gewaltvorfälle und gelegentlichen Tötungen in deutschen Asylunterkünften ja allenfalls in die Regionalpresse.[1]

Der Bericht der vor Ort ansässigen Zeitung Freies Wort liefert vielleicht ein realistisches Bild dieser Nacht: „Vor dem Heim selbst spielten sich zwischenzeitlich bürgerkriegsähnliche Szenen ab: Menschen, die offenbar durch Messerstiche und Eisenstangen verletzt worden waren, lagen auf den umliegenden Rasenflächen und Gehwegen; Möbel flogen aus den Fenstern der Unterkunft; Polizeiautos wurden angegriffen und beschädigt; Fensterscheiben gingen zu Bruch, Steine wurden auf Beamte geworfen. Auch Pressefotografen sowie ein Kamerateam wurden mit Eisenstangen angegriffen. Unmittelbar vor dem Verlagsgebäude von Freies Wort bauten Katastrophenschutz und Rettungsdienste schließlich eine Verletztensammelstelle auf.“[2]

So eindrücklich das auch geschrieben ist, geht es um die Ursache dieses Vorfalls, werden alle Berichterstatter bezeichnenderweise recht einsilbig. Da wird berichtet, die Gewalttaten seien nach einem Streit „wegen Glaubensfragen“ ausgebrochen. Welchen Glauben die Gewalttäter da im deutschen Flüchtlingsheim durchsetzen wollten, wird verschämt verschwiegen. Manche Berichte deuten es immerhin an, indem sie erwähnen, einem Mann sei vorgeworfen worden, eine Seite aus dem Koran herausgerissen zu haben. Der Ton hört sich aber immer ein wenig so an, als müsse man dafür Verständnis haben, dass Muslime darauf mit Lynchjustiz reagieren.

Verstehen kann man, dass die Verantwortlichen die Erwähnung von gewalttätigen Islamisten im Asylheim möglichst vermeiden wollen, sonst müssten sie doch wieder zu dem abgenutzten Statement greifen, das habe aber nichts mit dem Islam zu tun. Die Fälle, in denen Asylbewerber Mitbewohner in ihren Unterkünften brutal für „unislamisches Verhalten“ bestraften, hatte die Politik ja auch erfolgreich ignorieren können.[3]

Deutsche Politiker machen sich mehr Sorgen um die deutsche „Willkommenskultur“. Und die hat in der Tat fatale Züge. Die Asylbewerber lernen schon in den Erstaufnahmeeinrichtungen, dass der deutsche Staat seine Werte nicht durchsetzt und gegenüber den Anmaßungen islamistischer Ideologen gern beide Augen zudrückt, um Konflikte zu vermeiden. Die Asylbewerber lernen, dass diejenigen, die hierzulande im Namen des Propheten handeln, mit besonderer Vor- und Rücksicht behandelt werden. Und schließlich – das muss wirklich nichts mit dem Islam zu tun haben – lernen sie, dass Deutschland ihre körperliche Unversehrtheit und ihr Leben selbst im Asylheim nicht schützen kann.

Was sagt es aus über ein Land, wenn ein islamistischer Lynchmob im Asylbewerberheim einen Andersgläubigen hetzt und der Staatsmacht nichts Besseres einfällt, als den Verfolgten in „Schutzgewahrsam“ zu nehmen? Wohin hat es sich entwickelt und wohin entwickelt es sich? Wenn wir den Gedanken des Asyls wirklich ernst nehmen, dann sollten wir endlich lernen, genau hinzusehen, was Schutzsuchenden in deutschen Asylunterkünften widerfährt. Und uns sollte auch bewusst werden, dass sich unter den Zuwanderern sehr wohl gefährliche Islamisten befinden, auch wenn derzeit keine IS-Kämpfer kommen. Die Gefahr beginnt schon unterhalb des potentiellen Selbstmordattentäters.

[1] http://sichtplatz.de/?p=3742

[2] http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/Heftige-Krawalle-am-Fluechtlingsheim-in-Suhl;art83467,4285024

[3] http://sichtplatz.de/?p=1114

9 Kommentare

  1. dentix07

    Ich frage mich in letzter Zeit häufiger, wie ist das eigentlich damals, nach dem 2. Weltkrieg, gewesen, als sehr viele Flüchtlinge aus den ehemaligen deutschen Ostgebieten nach Westen zogen? Schon für die ursprüngliche Bevölkerung herrschte allein aufgrund der Zerstörungen immense Wohnungsnot. Und dann kamen auch noch die Flüchtlinge! Wie haben es die Menschen damals geschafft – ebenfalls – trotz menschenunwürdiger Wohnverhältnisse, mit Zwangseingewiesenen, ganze Familien in nur einem Zimmer (Armin Maiwald hat vor Kurzem mal in der Maus seine persönliche Situation damals geschildert; und die war noch vergleichsweise gut), ohne fließend Wasser, teilweise in Kellern oder mit Riesenlöchern in den Wänden unter Hunger und Kälte, mit unzureichenden Nahrungszuteilungen mittels Lebensmittelkarte, usw., usw. dennoch die Flüchtlinge aufzunehmen und zu intergrieren, ohne daß solche Szenen wie in Suhl der Normalfall waren?
    Am schlimmsten finde ich Ramelows Satz zu Suhl: “Er toleriere aber überhaupt nicht, “dass man einen Koran zerreißt und in eine Toilette schmeißt”… ”
    Damit bestätigt er doch die Richtigkeit der Handlung derjenigen die die – angebliche – Verletzung ihrer religiösen Gefühle über deutsches Recht stellen! Er hätte klar und deutlich sagen müssen: “Ich toleriere aber überhaupt nicht, daß jemand wegen einem zerrissenen und ins Klo geworfenen Koran gewalttätig wird! In Deutschland darf man Bibeln, Korane, “Das Kapital”, das Grundgesetz, und das Parteiprogramm der Linken zerreissen und ins Klo werfen, das müssen die Menschen die zu uns kommen lernen und akzeptieren. Und wer dennoch zur Gewalt greift wird bestraft!”
    Das wäre die richtige Botschaft gewesen!
    Und im Vergleich zu den Zuständen in Deutschland nach dem Krieg oder denen in ihren Heimatländern geht es den Flüchtlingen hier und jetzt doch verdammt gut! Da kann man wohl erwarten – und das müssen wir auch verlangen und durchsetzen – daß sie sich hier nach unseren Regeln richten, daß hier nach unseren Spielregeln gespielt wird. Wollen oder können sie das nicht, ist Deutschland wohl nicht der richtige Ort für sie und wir hindern sie nicht daran weiterzuziehen!

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  2. Pjotr

    Der “Koran Schänder” soll aus Afghanistan gekommen sein also vermutlich Geburtsmoslem und nun Atheist oder er gehörte einer anderen Islamströmung an(Die Lüge das alle Korane gleich sind stimmt nicht!)die Attackierer sollen hauptsächlich Albaner gewesen sein(also die mit dem tollen moderaten Euro-Islam).

    ABer solange Politiker nicht die Opfer sind wird sich nichts ändern!Die Lügen von mehr ABschiebungen gibt es seit Jahrzehnten-auch unser Lupenreiner Sozialdemokrat Schröder hat dies vor der Wahl quasi versprochen aber nicht gehalten.

    Was meint ihr wie schnell abgeschoben wird wenn die ISlamisten anfangen Politiker zu töten weil diese den Koran beleidigt haben oder den Moslems nicht”Ihre Rechte” gewähren.

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  3. Reinhard Wehpunkt

    Unglaublich, mit welcher Geschwindigkeit diese angeblichen Flüchtlinge hier in Deutschland ihre mörderische Gesinnung durchziehen, ohne die geringsten Konsequenzen befürchten zu müssen.
    Die Aussage “auch wenn derzeit keine IS-Kämpfer kommen” ist spekulativ, ich persönlich bin eher überzeugt, dass sich unter den Hunderttausenden etliche solcher gut ausgebildeten IS-Kämpfer befinden, die hier klar und gezielt die nächsten Schritte strategisch vorbereiten.

    Wesentlich ist auf jeden Fall, dass der autochthone Deutsche völlig konfliktscheu ist und in seiner kranken Harmoniebedürftigkeit belogen werden will. Daher kann ihm sein Dealer Lügenpresse pausenlos solche Berichte verkaufen, welche verharmlosen, beschönigen und verschweigen – eben das, was der lebensunfähige Deutsche braucht, um sich weiter in seinen Illusionen suhlen und eine Auseinandersetzung mit dem realen Leben vermeiden zu können.

    Mit den 800.000 Flüchtlingen, die dieses Jahr eingedrungen sind, wird die Situation nun in raschem Tempo sich so entwickeln, wie es Max Frisch, Jean Raspail und viele andere schon früher beschrieben haben.

    Nachdem Polizei und Justiz angesichts dieser gewaltbereiten Massen auf der einen und der eigenen degenerierten, kampfunfähigen Bevölkerung auf der anderen Seite kapitulieren müssen, wird der verblödete Deutsche sein Heil in der totalen Unterwerfung und Anbiederung suchen.
    Die völlige Selbstaufgabe wird für kurze Zeit das letzte Stadium verzögern: die offene, flächendeckende Gewalt, den Bürgerkrieg mit hunderttausenden Toten und Verletzten.

    Die Zustände, die der Deutsche seit Jahren schon eifrig in HD-Qualität aus Nordafrika konsumiert und die ihm bei seinen Softgame-Kämpfen in WoW, CoD, StarWars etc. die prickelnde Würze gegeben hat, diese Zustände werden nun viel schneller Realität, als gedacht. Ich bin gespannt, wer sich dann –tiefe Betroffenheit heuchelnd- die geilen Internet-Videos anschaut mit den Enthauptungen, Verbrennungen, Ertränkungen und Steinigungen von Deutschen?!

    Demnächst und schon bald live, blutig und gnadenlos hier in ihrem Deutschland-Kino!

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  4. Anonym weil Angst vor Repressalien

    Deutschlandfunk heute, der Reporter mutmaßt, der Angegriffene habe den Vorfall provoziert, um sich einen Vorteil im Asylverfahren zu verschaffen. Außerdem seien die Ausschreitungen “vorprogrammiert” gewesen, denn die Unterkunft sei furchtbar überbelegt (1600 anstatt 1200 Personen).

    Provokation und Überbelegung, da kann man den armen Männern doch keinen Vorwurf machen!

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    1. Reinhard Wehpunkt

      Sie brauchen keine Angst vor Repressalien zu haben!

      Spätestens mit diesem Beitrag hier sind Ihre Login-Daten registriert, Ihre Gesinnung erfasst und Ihre Identität bestimmt, auch ProxyServer o.ä. schützen nicht mehr.

      Good luck!

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  5. Jeff

    Scharf analysiert. Wer in Deutschland schon als Asylbeweber gewalttätig wird, hat doch wohl jedes moralische Anrecht auf den Titel “Flüchtling” verloren. MP Ramelow fällt dazu allerdings nur ein, man müsse die Flüchtlinge sortiert nach Ethnien unterbringen. Man kann gar nicht so viel fressen wie man…

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  6. Marc

    Sie dürfen das nicht so eng sehen, wenn ein paar “traumatisierte” Menschen, die zudem unter dem Druck der überwiegend rechtsradikalen und ausländerfeindlichen deutschen Bevölkerung stehen, plötzlich Heimatgefühle entwickeln. Lynchjustiz ist in Pakistan, Afghanistan oder Teilen Afrikas Volkssport. Man muss im Sinne einer richtig verstandenen “Willkomenskultur” die kulturellen Gepflogenheiten der “Schutz-Suchenden_Innen” als “Bereicherung” verstehen und ihnen einen ausreichenden Raum verschaffen, um “Ausgrenzung” und “Diskriminierung” zu vermeiden. Mann könnte beispielsweise den ortlichen Fußballplatz nach dem Freitagsgebet für anstehende Steinigungen zur Verfügung stellen. Wie Frau Reschke neulich sagte: “Wer kann dass wuppen, wenn nicht wir.” Man muss nur wollen.

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  7. Peter Bereit

    Der Staat hat längst die Übersicht über das verloren, was er noch immer ASYLVERFAHREN nennt, was aber seit Jahren nicht mehr ist, als eine Worthülse ohne jede Bedeutung. Am Beispiel Berlin lässt sich ganz besonders verdeutlichen, wohin sich das „Verfahren“ entwickelt hat. Hier werden Pauschalduldungen für 18 Monate ausgestellt. Was in diesen 18 Monaten auf Seiten der Behörden geschieht, bleibt ungewiss. Mithin,- es lässt sich erahnen. Bis heute sind die meisten Flüchtlinge aus den Balkankriegen nicht abgeschoben worden. Sie halten sich nach wie vor in Deutschland auf, obwohl kein Rechtsgrund dafür besteht. Nicht anders wird es den Flüchtlingen in Suhl ergehen. Wer soll ernsthaft prüfen, ob jemand, der sich auf den langen Weg von Eritrea nach Westeuropa gemacht hat, in seinem Heimatland verfolgt wird und daher ein Asylrecht besitzt? Wer in Suhl, Berlin und anderswo in Deutschland könnte das leisten? Und so wird Europa von Menschen überschwemmt, von denen wir nichts wissen, außer der Tatsache, dass sie aus Ländern stammen, in denen nichts existiert, was wir in Europa als Zivilisation bezeichnen würden. Doch wer trägt die Schuld an diesen Zuständen? Wer trägt Verantwortung dafür, dass diese Länder eines Tages vielleicht den Anschluss an den Rest der Welt vollziehen könnten? Sind wir das, die Deutschen, Italiener, Griechen, Engländer … und, und, und? Oder tragen diese Menschen, von denen wir gutmeinend annehmen, es handele sich nur um bedauernswerte Opfer, nicht auch Verantwortung für ihre und die Situation in ihren Ländern? Was tun wir, wenn sich unter den Flüchtlingen auch Täter befinden? Hätten wir eine Chance, sie zu erkennen? Ich behaupte nein. Und so werden bei uns Menschen einsickern, die sich Dank der objektiven Unfähigkeit deutscher Behörden, mit neuen Identitäten ausstatten und quasi neu geboren werden. Diese nicht zu beherrschende Flüchtlingswelle, wird Europa für immer verändern. Sie wird nicht nur die Sozialsysteme zusammenbrechen lassen, sondern insbesondere die innere Sicherheit und den inneren Frieden zerstören. Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass einer der politischen Entscheidungsträger das nicht erkannt hat. Es ist vermutlich die Furcht davor, den Menschen die ganze, ungeschönte Wahrheit zu sagen. Doch es bringt nur kurze Zeit etwas, dem Patienten zu verschweigen, dass er an Krebs leidet. Er wird in den allermeisten Fällen trotzdem sterben.

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