Vergewaltigungen und Zwangsprostitution im Asylheim?

Kontur

Dagegen möge man aber bitte nicht laut protestieren, meinen offenbar verschiedene  Frauenverbände. Sie beklagen zwar die prekäre Situation geflüchteter Frauen in deutschen Aufnahmeeinrichtungen. Doch auf lauten Protest verzichten sie und ihre eindringlichen Briefe an verantwortliche Politiker verbergen sie vor der Öffentlichkeit. Lieber sollen die Missstände unbekannt bleiben, als dass vielleicht Asylkritiker diese Nachrichten aufnehmen. Mit einem solchen Vorgehen lassen die deutschen Frauenrechtlerinnen ihre Schutz suchenden Schwestern feige im Stich.

Wenigstens der Gießener Anzeiger[1] hat einen Brief bekommen und darüber berichtet. Die AsF (Arbeitsgemeinschaft sozialdemokratischer Frauen) , die AGGF (Arbeitsgemeinschaft Gießener Frauenverbände) und der Elisabeth-Selbert-Verein (Träger des Frauenkulturzentrums) haben sich an Sozialminister Stefan Grüttner (CDU) und den Regierungspräsidenten gewandt, um dringend benötigte Hilfe für geflüchtete Frauen in der Erstaufnahmeeinrichtung in Gießen anzumahnen. Dabei beziehen sie sich auf ein vier Wochen altes Schreiben des Landesfrauenrats und mehrerer Frauenverbände an die frauenpolitischen Sprecherinnen der Landtagsfraktionen, in dem „zahlreiche Vergewaltigungen“, „sexuelle Übergriffe“ und „zunehmende Zwangsprostitution“ im Lager beklagt werden.

Trotz aller Schwierigkeiten in überfüllten Asylheimen ist es unglaublich, dass das Frauen geschieht, die wir hier doch aufnehmen, um ihnen Schutz zu gewähren. Warum aber gibt es keinen Aufschrei der protestierenden deutschen Frauen und ihrer Verbände? Wo bleiben all die Empörten, die sonst schon alternde Politiker wegen eines trunkenen Satzes zu weiblicher Oberweite landesweit an den Pranger stellen können? Warum startet keine Kampagne für die in deutschen Asylheimen vergewaltigten und bedrängten Frauen, wo es doch sonst weitaus geringerer Anlässe zur großen Sexismus-Debatte bedurfte?

Ja, das sind nur rhetorische Fragen. Natürlich möchten die Frauenorganisationen heikles Terrain meiden, auf das sie unwillkürlich geraten, wenn auch die Täter ins Blickfeld kommen. Sobald es nicht-deutsche und nicht-weiße Männer sind, die Frauen bedrängen, sind die Beißhemmungen da. Und noch viel gefährlicher ist es, wenn man sich dann auch noch mit dem von vielen Zuwanderern mitgebrachten traditionellen islamischen Frauenbild auseinandersetzen müsste. Möglicherweise gäbe es da den ungemütlichen Fakt zu entdecken, dass die stille Hinnahme islamischer Ideologie-Bestandteile zu ernsten Problemen führen kann. Die Angst davor, als Islam- oder gar Asylkritikerin zu gelten, scheint bei vielen der organisierten Frauen größer zu sein, als die Empathie für die im Flüchtlingsheim bedrohten Geschlechtsgenossinnen.

Anders ist es nicht zu erklären, dass sie zwar aus schlechtem Gewissen Briefe an Politiker schreiben, aber sonst auf jegliche Öffentlichkeit verzichten. Auf den Seiten der Verbände fehlt meist jeder Hinweis auf die Missstände und die eigenen Erklärungen. Der Landesfrauenrat Hessen vermerkt auf seiner Seite immerhin, dass es ein „Bündnis zur Situation von geflüchteten Frauen und Mädchen in den hessischen Erstaufnahmeeinrichtungen und deren Außenstellen“ gibt. Und es wird auf die Existenz der Briefe verwiesen, die allerdings nicht zu lesen seien, denn die „Schreiben mussten wir aufgrund der mißbräuchlichen Verwendung hier entfernen“[2]

Mit der missbräuchlichen Verwendung meinen die Frauen sicherlich, dass Asylkritiker, Rechte und Fremdenfeinde mit diesen Fakten argumentieren könnten. Abgesehen davon, dass dem rechten Ausländerhasser das Schicksal einer geflüchteten Frau verhältnismäßig egal sein dürfte, bewirkt der Zensurversuch nur, dass auch die breite Öffentlichkeit nichts von diesen Missständen erfährt. Ohne lauten Protest wird sich aber nichts ändern, das wissen die Frauenverbands-Frauen ganz genau. Sie verweigern ihren bedrängten Schwestern im Asylheim die Solidarität demnach offenbar ganz bewusst. (AW)

[1] http://www.giessener-anzeiger.de/lokales/stadt-giessen/nachrichten-giessen/unhaltbare-lage-fuer-gefluechtete-frauen-beklagt_16156010.htm

[2] http://lfr-hessen.de/galerie/2015/76-buendnis-zur-situation-von-gefluechteten-frauen-und-maedchen-in-den-hessischen-erstaufnahmeeinrichtung-und-deren-aussenstellen.html

16 Kommentare

  1. Pingback: Geschlechtergerechte Prügel | sichtplatz.de

  2. Alexander Gottwald

    Ja, die allgemeine Duckmäuserhaltung gegenüber dem Islam in der BRD ist erschreckend…

    Alice Schwarzer (!) sagte schon 2009 in einem Interview:

    „Ein Kölner Polizist hat mir kürzlich erzählt, siebzig oder achtzig Prozent der Vergewaltigungen in Köln würden von Türken verübt. Ich habe ihn gefragt: Warum sagen Sie das nicht, damit wir an die Wurzeln des Problems gehen können? Er antwortete: Das dürfen wir ja nicht, Frau Schwarzer, das gilt als Rassismus.“
    http://www.aliceschwarzer.de/artikel/ich-bin-es-leid-eine-frau-zu-sein-264727

    Und in der „Welt“ schrieb 2014 Oliver Jeges:

    „Nicht die sogenannte Islamophobie ist ein Problem, sondern Sätze wie „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“. Angesichts dessen, was derzeit im Namen dieser Religion geschieht, sind Sorgen berechtigt.“
    http://www.welt.de/debatte/kommentare/article133712722/Islamophobie-Wir-nennen-es-Aufklaerung.html

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  3. chris

    In der EMMA Online steht ein Artikel, der sich mit diesem Thema befasst. Außerdem hat man in der EMMA schon vor Monaten extra Unterkünfte für Frauen gefordert.

    Ich hätte mir nie vorstellen können, dass man alleinstehende Frauen, mit oder ohne Kinder, gemeinsam mit Männern unterbringt, noch dazu aus diesen Kulturkreisen.

    Hier in Deutschland wird viel über Kultursensibilität geschwätzt, aber in Wirklichkeit hat man keine Ahnung von anderen Kulturen.

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  4. Max Wedell

    Der verlinkte „Gießener Anzeiger“ schreibt:

    „Die Unterbringung in Großzelten, nicht getrennte sanitäre Einrichtungen und fehlende Rückzugräume förderten die Schutzlosigkeit von Frauen und Kindern und spiele denjenigen Männern in die Hände, „die Frauen ohnehin eine untergeordnete Rolle zuweisen und allein reisende Frauen als „Freiwild“ behandeln würden“, so das Bündnis.“

    Sicher, auch bei Deutschen könnte man ja sagen, solche Männer gibt es immer mal. Ich frage mich allerdings, wieso es dann keinen wirksamen Schutz der Frauen durch anständige Männer unter den Flüchtlingen zu geben scheint, die ja die Belästigungen in den beengten Unterkünften auch mitbekommen müssten und eigentlich den Frauen helfend einschreiten müssten? Ein solcher Beistand wird doch allenfalls nur dann ausbleiben, wenn es keine oder zuwenig solcher Männer gibt, die ein anderes Frauenbild haben als das oben zitierte, oder übersehe ich da was?

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    1. dentix07

      Das sie sich über „nicht getrennte sanitäre Einrichtungen“ aufregen hat schon fast was Witziges!
      Unisex-Toiletten, wie von der EU und Genderistas gefordert, scheinen doch nicht der Weisheit letzter Schluß zu sein.

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    2. Gerd Kneuelmann

      Diese Frage stelle ich mir auch. Diese Unterkünfte werden doch bewacht.

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  5. Thomas Siems

    Solche schweinischen Übergriffe sind das Schlimmste was es gibt. Sexueller Übergriff ist die absolut falsche Bezeichnung weil so etwas ein entmenschntes Verhalten ist, egal ob so etwas ein Deutscher oder Ausländer macht. Die Organisationen, deren Aufgabe im Sinne des Humanismus es ist, dagegen vorzugehen unterstützen durch ihr Schweigen Täter und potenzielle Täter weil diese Frauenrechtsorganisationen eine schockierende Enttäuschung für die Opfer, die betroffe

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    1. Thomas Siems

      ,…die betroffenen Frauen sind. (Fortsetzung meines Statements zum Thread).

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      1. Thomas Siems

        Das ist an Kaltherzigkeit nicht mehr zu überbieten!!!!!!

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      2. Peter B.

        Da kommt einem unweigerlich Rotherham in den Sinn!
        Es darf nicht sein, was nicht sein soll!

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  6. Zeitgeistkritik

    @ Roland Stolla-Besta: Geben Sie sich da mal nur keinen Illusionen hin… In Schweden lebt man seit JAHRZEHNTEN mit diesem Problem… Und es tut sich NICHTS, was auf Besserung hoffen ließe.

    http://www.blauenarzisse.de/index.php/anstoss/item/5190-der-skandinavische-albtraum

    Noch Fragen?

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  7. Roland Stolla-Besta

    Ja, auch als frauenbewegte Emanzipatorin muß man Prioritäten setzen, und die heißen nun mal heute „Riefuhdschies“. Ich denke aber doch, wenn die Übergriffe (was zu erwarten ist) demnächst überhand nehmen, werden auch die bewegten Mädels Stellung beziehen müssen, um nicht ihre Glaubwürdigkeit zu verlieren.

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    1. Blinse

      @Roland
      Zitat: „Ich denke aber doch, wenn die Übergriffe (was zu erwarten ist) demnächst überhand nehmen,…“

      —> siehe Schweden. Kämpfen mit einer enormen Zunahme der Vergewaltigungen, gleichlaufend mit einer enormen Zunahme der Einwanderer. Stellung bezogen wird dort allerdings auch nicht. Das ist ja das Erstaunliche: Diese europäischen Gesellschaften (selbst die Engländer, das ja nun nicht zimperlich sind) hocken wie das Karnickel vor der Schlange und warten ab. Nicht zu fassen!

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      1. Blinse

        Edit… DIE ja nun nicht zimperlich sind… sollte es heißen.

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  8. erik

    Googeln sie mal
    Bacha Bazi
    Grooming Gangs
    Loverboys
    Love Jihad
    95% Truck Driver Pakistan

    aber gewarnt wird nicht denn man hat Angst als Rassist dazustehen-zeigte sogar das ZDF:

    https://www.youtube.com/watch?v=PAB7PWptnww&list=PL2CBDCC7EF71004B1

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    1. Ted

      „Rotherham“ beim googlen nicht vergessen.

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