Gebetsteppiche im Kölner Dom

Jetzt, da der Islam in Deutschland zahlenmäßig rasant erstarkt, lohnt sich vielleicht eine kurze Zeitreise: „Auf dem Konzil in Rom hatte der Islam gewissermaßen die Duldung, ja Anerkennung der katholischen Kirchenväter gewonnen. Der Papst hatte in einer Enzyklika tolerant von jenen gesprochen, ‚die Gott in der Form des Monotheismus, besonders in der Form des Islam, anbeten. Für alles, was in ihrer Gottesverehrung wahr und gut ist, verdienen sie unsere Achtung.‘ Während der Debatten des Konzils verwandelten sich dann die Mohammedaner, gegen die jahrhundertelang Kreuzzüge geführt worden waren, in anerkannte Gläubige, ‚die einen einzigen persönlichen Gott anbeten und die durch religiösen Sinn und zahlreiche Beziehungen menschlicher Kultur uns nahestehen‘.

Als die Türken im Kölner Dom ihr immer wiederkehrendes ‚Allahu akbar‘ (Gott ist groß) gen Südosten, nach Arabien, ausgerufen hatten, dankte der Imam dem Domkapitel für die brüderliche Geste.“ So schreibt die ZEIT vor 50 Jahren über einen muslimischen Gottesdienst im Kölner Dom. Den ganzen Artikel finden Sie hier: http://www.zeit.de/1965/07/muselmanen-beten-im-koelner-dom/komplettansicht

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