Toleranzgrenzen des inländischen Ausländerbeiratsvorsitzenden

Würde sich Bundesjustizminister Heiko Maas (SPD) über diesen Hass-Post auf Facebook wohl wieder so aufregen, dass er nach Löschung und Zensur verlangt?  „Diese scheiss Juden. Hadolfhitler hat richtig gemacht die haben das verdient was er gemacht hat mit Juden“. Wir wissen nicht, wer diese Zeilen vor ein paar Jahren im Netz hinterlassen hat. Dank des Autors Alex Feuerherdt wissen wir aber immerhin, wer diese eindeutige Zeile mit einem Like versehen hat: Ayman Qasarwa, geboren in Palästina, eingewandert nach und eingebürgert in Deutschland und seit 2006 der Vorsitzende des Ausländerbeirats der Stadt Weimar.

Die Frage, warum ein Mann, der sich hat einbürgern lassen und somit doch Deutscher ist, einem Ausländerbeirat vorsitzt, wollen wir an dieser Stelle ausklammern. Viel interessanter ist, dass der Mann, der schon von Amts wegen gern auf Veranstaltungen für Vielfalt und Toleranz auftritt, sich äußerst schwer tut, die Existenz Israels zu tolerieren.

Man fragt sich, ob es ungewollte Satire ist, wenn er, der Einwanderer in ein fremdes Land einer russischen Jüdin, die nach Israel ausgewandert ist, vorwirft, dass sie „den Platz eines Palästinensers weggenommen hat“.

Bevor wir auf den Artikel verweisen, dem wir die Zitate entnommen haben, wollen wir alle, die in den letzten Tagen zur Verfolgung von Hass und Hetze aufgerufen haben und die soziale Ächtung all jener fordern, die solches unterstützen, noch einmal ausdrücklich auf das vom inländischen Ausländerbeiratsvorsitzenden unterstützte Eingangszitat verweisen.

Alex Feuerherdts Artikel finden Sie hier: http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/eine_bereicherung_fuer_weimar

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