„Mit Ökoschmäh aussackeln lassen“?

GELESEN: Manchmal wird in einem Kommentar aus dem nahen Ausland doch schön kurz und prägnant zusammengefasst, was hierzulande vieler Worte bedarf. Zum Beispiel wenn es um die Folgen des Erneuerbare Energien-Gesetzes (EEG) geht: „Welcher ökonomische Irrsinn sich da abspielt, sieht man in Deutschland, wo die Stromkonsumenten im Schnitt 6,3 Cent pro Kilowattstunde an Ökostromzuschlag bezahlen. Für Energie, die dann an den Strombörsen im Schnitt um drei bis vier Cent verkauft wird. Nicht selten auch verschenkt, denn Wind- und Sonne wirken nun einmal nicht immer dann, wenn man deren Energie braucht.

Es gibt aber keinen Grund, doofe Deutsche zu belächeln, die sich solcherart mit dem Ökoschmäh aussackeln lassen: In Klagenfurt möchte die gerade durch Übernahme vor der wahrscheinlichen Insolvenz gerettete RZ-Gruppe 60 Mio. Euro in ein Biomassekraftwerk investieren. Ein gutes und vor allem risikoarmes Geschäft, denn allein die dafür vorgesehene Ökostromförderung würde über deren Laufzeit 100 Mio. Euro von den Stromkonsumenten in die Taschen der Betreiber umverteilen.

Das ist alles nur noch zum Schreien, aber wenn das Wörtchen Öko – zu Recht oder nicht – ins Spiel kommt, setzt bei vielen offenbar der ökonomische Hausverstand aus.“ Mehr hier: http://diepresse.com/home/meinung/kommentare/wirtschaftskommentare/4878724/Wie-man-mit-Okoforderung-Geld-verbrennt?from=gl.home_wirtschaft

1 Kommentar

  1. Patricià Maninà Heinrich

    Hi liebe Sichtplatz Redaktion.

    Bin durch Zufall auf Euch aufmerksam geworden.
    Eure Berichterstattung und Themen gefallen mir sehr gut.

    Ihr behandelt so ziemlich alles und das finde ich gut. Auf die Systempresse und Staatsmedien ist kein Verlass, deswegen sind solche Perlen – hier – wichtig.

    Ich werde Euch jetzt folgen und freue mich auf Eure Beiträge, Artikel und Meinungen.

    Grüße Euch
    aus Berlin

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