Korrigieren und Konvertieren – Der Morgendurchblick …

…DURCH DIE DONNERSTAGSMELDUNGEN

Kampf gegen einstiges Ziehkind.

Hans-Olaf Henkel war bis April dieses Jahres stellvertretender Parteichef der AfD, hatte deren Wahlkämpfe entscheidend mitfinanziert und wurde für die Partei ins Europaparlament gewählt. Im Juli trat er gemeinsam mit dem damaligen Bundesvorsitzenden Bernd Lucke zur neu gegründeten Partei Alfa über. Nun engagiert sich Henkel im Landtagswahlkampf in Baden-Württemberg, um die AfD zu schwächen: „Wenn Alfa da zwei Prozent kriegt, geht das wahrscheinlich zulasten der AfD. Ob das verhindert, dass sie reinkommt, weiß ich nicht. Aber wir sind dazu verpflichtet, diese Sache weiterzuführen. Ich werde Alfa mit aller Macht unterstützen, auch finanziell.“ Ist es nun vor allem ein Engagement gegen die AfD und weniger für die neue Partei? „Ich fühle mich verpflichtet, alles zu tun, um zu verhindern, dass diese AfD Fuß fasst, so, wie sie heute dasteht“, sagte der Ex-Manager der Zeitung „Die Zeit“. „Das ist für mich auch eine Art, ich will mal sagen: Korrektur dessen, was ich mitgeholfen habe anzurichten.“ Gibt’s noch ein paar Dinge, die Herr Henkel mit angerichtet hat, an deren Korrektur er sich jetzt versuchen könnte? Mehr hier: http://www.welt.de/politik/deutschland/article150026615/Im-rechten-Spektrum-steckt-gewaltige-Energie.html

Reden mit Pegida

Etwa 1000 Dresdner, darunter PEGIDA-Demonstranten und Vertreter des Anti-PEGIDA-Lagers, redeten am Mittwochabend in der Dresdener Kreuzkirche miteinander. Eingeladen hatten Superintendent Christian Behr und Oberbürgermeister Dirk Hilbert (FDP) und. Hilbert sagte: „Wir, die Bürgerschaft dieser Stadt, wir alle stecken fest.“ Er schließe sich ausdrücklich ein.

PEGIDA-Mitbegründer René Jahn sagte begleitet von vereinzelten Buh-Rufen: „Unsere Stadt durchzieht ein tiefer Graben.“ Bürger würden vielfach nur vor vollendete Tatsache gestellt. Bürger und Politik hätten sich immer weiter voneinander entfernt. Daran seien (auch) die Medien nicht unschuldig. „Selbstverständlich ist Dresden weltoffen. Und das soll auch so bleiben.“ Mehr hier: https://mopo24.de/nachrichten/buergerdialog-pegida-hilbert-appelliert-fuer-neuanfang-34123

Gewalt gegen Pegida

„Do it like Leipzig!“ überschreiben Linksextreme einen Aufruf, die geplante Pegida-Demonstration in der Dresdener Neustadt mit Gewalt zu verhindern. „Erst Leipzig, jetzt Dresden! Der Plan von Pegida in der Neustadt aufzumarschieren ist eine reine Provokation, die wir nicht unbeantwortet lassen werden. Nachdem sich in den letzten Wochen der Ton bei PEGIDA weiterhin verschärft hat und die permanenten Übergriffe auf Flüchtlinge, deren Unterkünfte und deren SupporterInnen nicht abreißen, ist es an der Zeit sie in die Schranken zuweisen. Neustadt verteidigen! Nazis klatschen!“

Auf die Idee, provokativ in der linksdominierten Neustadt zu demonstrieren, kamen die Pegida-Organisatoren allerdings erst, als ihnen der gewohnte Versammlungsort am Theaterplatz in der Altstadt zum 21. Dezember streitig gemacht wurde. Vielleicht gibt’s ja noch eine Lösung, wenn doch der Oberbürgermeister jetzt auch mit Pegida sprechen kann. Mehr hier: https://linksunten.indymedia.org/de/node/162354

Deutsche Regeln islamkonform erklärt

Warum sollten sich die muslimischen Zuwanderer die Regeln in Deutschland von Ungläubigen erklären lassen. Bisher zeigten deren Versuche, den Asylbewerbern mit einem „Flüchtlings-Knigge“ zu erklären, wie es hierzulande so zugeht, wenig Wirkung und ernteten höchstens Spott. Warum sollte sich ein Rechtgläubiger auch an die Regeln von Ungläubigen halten, nur weil er jetzt in deren Land ist? Wie gut, wenn das deutsche Regelwerk deshalb vom Münchner Forum für Islam (MFI), in der Broschüre „Willkommen in Deutschland“ islamkonform dargelegt und jeweils mit einem Koranvers untermauert wird.

Der Leser wird unter anderem darauf hingewiesen, dass Männer und Frauen hier dieselben Rechte haben und jeder seinen Partner frei wählen darf; dass die Polygamie in Deutschland nicht erlaubt ist; dass die Vollverschleierung „weder islamisch erforderlich noch gesellschaftlich erwünscht“ ist; dass Diskriminierung aufgrund von Geschlecht, Hautfarbe, Religion oder sexueller Orientierung in Deutschland verboten ist; dass der Sonntag ein Ruhetag ist und von etwa 20 bis sechs Uhr Nachtruhe herrscht; dass man hierzulande den Müll trennt und weder kleine Verpackungen noch Zigarettenkippen einfach auf den Boden wirft: „das ist völlig unakzeptabel“.

Zu jedem Kapitel werden Verse aus dem Koran oder Aussprüche des Propheten Muhammed zitiert, die zeigen, dass die hiesigen Werte durchaus mit dem Islam konform sind. „Die Frauen haben den gleichen Wert wie die Männer. Nur die Würdigen würdigen die Frauen und nur die Nichtswürdigen erniedrigen sie“, steht etwa neben der Ausführung über Gleichberechtigung.

Auch die Judenvernichtung wird in der Broschüre thematisiert. Der Zweite Weltkrieg und der Holocaust stünden unbestreitbar für die schrecklichsten Seiten der Geschichte Deutschlands. Verherrlichung und Verharmlosung der NS-Greuel seien „unerträglich und aus gutem Grund gesetzlich verboten“. „Willkommen in Deutschland“ ist auf Deutsch, Arabisch und Englisch erschienen. Die 26 000 Broschüren sollen gratis in Flüchtlingsunterkünften verteilt werden. Die Druckkosten hat die Stadt München übernommen. Mehr hier: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.muslime-erklaeren-deutschland-forum-fuer-islam-veroeffentlicht-knigge-fuer-fluechtlinge.61bb1067-0dea-4f93-a0ee-7b9a9c9c1d93.html

Präsidiale Islamophobie?

„Wir respektieren die islamischen Länder […] und ihren Glauben, solange ihre Bewohner nicht nach Europa kommen.“, sagt der tschechische Präsident Milos Zeman. Und weiter: „Denn sobald sie nach Europa kommen, stoßen zwei Kulturen aufeinander, die nicht miteinander vereinbar sind“. Die Unvereinbarkeit von islamischer und europäischer Kultur zeige sich darin, dass sich die Muslime bisher in keinem europäischen Land assimiliert hätten. Zeman mahnte seine Landsleute zur Wachsamkeit vor islamistischen Terroristen, da diese früher oder später auch in Tschechien Anschläge verüben würden. Die EU-Länder forderte er auf, mehr in die Sicherung der Schengen-Außengrenze anstatt in die Aufnahme von Flüchtlingen zu investieren. Da werden Deutschland, Österreich und Schweden, trotz Unterstützung durch die EU-Kommission und Drohungen, Gelder zu streichen, wohl wenig Glück mit ihrem Plan der Flüchtlingszuteilung nach Osteuropa haben. Mehr hier: http://www.kleinezeitung.at/s/politik/aussenpolitik/4888938/Tschechien_Praesident-Milos-Zeman-haelt-Islam-und-Europa-fur?_vl_backlink=/smartphone/k/index.do

Brandstiftung im Asylbewerberheim

In einer Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge in Hameln hat es am Mittwochabend gebrannt. Das Feuer konnte schnell gelöscht werden. Vier Mitarbeiter eines Sicherheitsunternehmens kamen wegen Verdachts auf eine Rauchvergiftung jedoch ins Krankenhaus.

Zwei Flüchtlinge libanesischer Herkunft stehen im Verdacht, das Feuer durch Anzünden einer Matratze vorsätzlich gelegt zu haben. Bei Eintreffen der Einsatzkräfte hatten sich die Männer jeweils Messer an ihre Hälse gehalten und die Herausgabe von Pässen gefordert. Mehr hier: http://www.berliner-zeitung.de/panorama/verletzte-bei-brand-feuer-in-fluechtingsunterkunft-in-hameln,10808334,32946244.html

Eskalierende Proteste

Etwa 2000 Demonstranten hatten sich am Mittwochabend in Geldermalsen zwischen Utrecht und Nijmegen vor dem Rathaus versammelt. Dort sollten Gemeindevertreter über die Errichtung einer Aufnahmeeinrichtung für 1500 Asylsuchende entscheiden, berichtet unter anderem der lokale Sender NOS. Die Situation eskalierte demnach bereits kurz nach Beginn der Sitzung. Demonstranten sollen Polizisten mit Feuerwerkskörpern, Dosen und Steinen beworfen haben, daraufhin feuerten die Beamten Warnschüsse ab, um die Menge zurückzudrängen. Das Rathaus wurde evakuiert. Mehr hier: http://nos.nl/artikel/2075694-veertien-mensen-opgepakt-na-rellen-geldermalsen.html

Entschleunigte Schrumpfung

„Höchste Geburtenrate in Deutschland seit 1990“ jubeln viele Zeitungen. Eine Frau im gebärfähigen Alter brachte nach den neuesten Zahlen – also im Jahr 2014 – statistisch gesehen 1,47 Kinder auf die Welt. Damit stieg die Geburtenrate zum dritten Mal in Folge. Sie war so hoch wie noch nie seit der Wiedervereinigung, wie das Statistische Bundesamt berichtete. Das klingt schön, aber wie sich jeder, der die Grundrechenarten halbwegs beherrscht schnell ausrechnen kann, schrumpft die angestammte Bevölkerung dennoch mit jeder Generation noch dramatisch. Aber wer wollte sich deshalb beunruhigen. Wir bekommen doch „Menschen geschenkt“. Wozu da die Mühe mit der Aufzucht eigenen Nachwuchses? Mehr hier: http://www.bild.de/ratgeber/kind-familie/geburt/hoechste-geburtenrate-seit-wiedervereinigung-43820608.bild.html

Ukrainischer Politiker mit Migrationshintergrund

Fast einen ganzen Tag hatte der ukrainische Präsident geschwiegen, bevor er sich am Mittwoch in dem Streit zwischen den beiden Männern, die nach ihm die mächtigsten Politiker der Ukraine sind, positionierte. „Kränkungen und Beleidigungen mit einem xenophoben Hintergrund sind im Nationalen Reformrat nicht hinnehmbar. Insbesondere, wenn sie die nationale Würde eines Menschen angreifen, seinen Patriotismus infrage stellen und ihn gar auffordern, ‚aus dem Land zu verschwinden‘ “ heißt es in der Erklärung von Petro Poroschenko.

Am Montag war es im Nationalen Reformrat zu einem Eklat zwischen Innenminister Arsen Awakow und Odessas Gouverneur Michail Saakaschwili gekommen. Nachdem Saakaschwili die Korruption staatlicher Unternehmen angeprangert und Premierminister Arsenij Jazenjuk als einen der Drahtzieher namentlich genannt hatte, war Arsen Awakow, einem Weggefährten des Premiers, der Kragen geplatzt. Wutentbrannt warf er ein Glas Wasser nach dem Gouverneur.

In dem folgenden Wortgefecht beschimpften Jazenjuk und Awakow Saakaschwili als „Gastspielreisenden“ und forderten den Georgier, der die ukrainische Staatsbürgerschaft besitzt, auf, aus dem Lande zu verschwinden. Er sei genauso wie Jazenjuk Ukrainer, wehrte sich Saakaschwili. „Doch im Gegensatz zu Jazenjuk habe ich nicht das Land ausgeplündert“ zitiert der Abgeordnete Sergej Leschenko den Gouverneur von Odessa. Der Präsident schloss darauf die Sitzung. Mehr hier: http://www.taz.de/Politische-Kultur-in-der-Ukraine/!5258649/

Kommunistischer „Rassist des Jahres“

Survival International kürte gestern den Gewinner der diesjährigen „Rassist des Jahres“-Auszeichnung: Es handelt sich um Fernando Furtado, den stellvertretenden Landesvorsitzenden des brasilianischen Bundesstaates Maranhão. Furtado, der der kommunistischen Partei Brasiliens angehört, erhielt den Preis für seine Rede im Juli dieses Jahres, in der er erklärte, dass man amazonische Indigene an Hunger sterben lassen solle. Er nannte Indigene außerdem einen „Haufen kleiner Schwuler“. Nachdem Furtado in Brasilien öffentliche Empörung ausgelöst hatte, wurde er zum Verfassen einer formellen Entschuldigung gezwungen. Mehr hier: http://latina-press.com/news/212773-brasilien-mitglied-der-kommunistischen-partei-ist-rassist-des-jahres/

Das Glück der deutschen Muslima

Zum Schluss etwas Positives. Die Thüringer Landeszeitung bietet einen Ausflug in das Glück im islamischen Glauben. Ein Ausflug in die Zukunft? Wir lernen eine zum Islam konvertierte junge Thüringerin kennen, die nicht aufgrund eines muslimischen Mannes den Glauben gewechselt hat, sondern allein die Erleuchtung erfuhr und nun bekennt: „Ich bin glücklicher.“ Die Zeitung aus einem Landstrich, der sonst immer unter dem Verdacht der Islamophobie steht, bringt eine schöne vorweihnachtliche Geschichte in der eine – leider anonyme – Frau bekennt, wie gut es doch ist, Sex, Alkohol und Schweinefleisch zu meiden, das Haupt zu verhüllen und nicht so oft das Haus zu verlassen.  Mehr über dieses Glück lesen Sie hier: http://jena.tlz.de/web/lokal/leben/detail/-/specific/Eine-junge-Deutsche-die-zum-Islam-konvertierte-Ich-bin-gluecklicher-510263524

 

 

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