Absage und Ausschluss – Der Morgendurchblick …

…DURCH DIE FREITAGSMELDUNGEN

Zugegeben, der heutige Morgendurchblick ist etwas monothematisch und bewegt sich ausnahmsweise nur innerhalb der Landesgrenzen. Aber es gibt ja auch genügend berichtenswerten Irrsinn im eigenen Land, da kann man doch einmal getrost auf Kriegs- und Frontberichte verzichten, oder?

Erster Karnevals-Umzug abgesagt

Im Rheinberger Stadtteil Orsoy wird es an Rosenmontag keinen Umzug geben – unter anderem, weil die Stadt Übergriffe wie in Köln befürchtet. Der Rosenmontagszug im Stadtteil Orsoy wird nicht stattfinden. Ein Sprecher der Stadt Rheinberg verwies auf die Silvester-Übergriffe in Köln. In Orsoy, wo rund 3000 Menschen leben, gibt es in einem ehemaligen Krankenhaus eine Zentrale Unterbringungseinrichtung des Landes NRW. Dort leben 200 Flüchtlinge; Anfang Februar werden 300 hinzukommen. Diese Situation berge ein „Gefahrenpotenzial“, sagte der Stadtsprecher. Den meisten Flüchtlingen seien Karnevalsumzüge unbekannt; zudem lebten viele Nordafrikaner in Orsoy. Nach ersten Erkenntnissen waren auch die Täter in Köln überwiegend Nordafrikaner. Inzwischen liegen dort über 650 Anzeigen vor.

Anders als in Orsoy haben die Geschehnisse zu Silvester auf die Züge in den Rheinmetropolen bisher keine direkten Auswirkungen. Im Sicherheitskonzept des Comitees Düsseldorfer Carneval (CC) sei auch eine kurzfristige Absage durchgespielt, sagte CC-Organisationsleiter Sven Gerling. Trotzdem gelte: „Wir wollen unseren Karneval so feiern, wie wir das immer getan haben.“ CC-Geschäftsführer Hans-Jürgen Tüllmann nannte die Rheinberger Begründung, es könnten zu viele Flüchtlinge kommen, „lächerlich“. In Düsseldorf sei jeder, der friedlich feiern wolle, herzlich eingeladen. Auch für den Kölner Karneval sind keine Änderungen geplant. Mehr hier: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/rheinberg/karnevalsclub-in-rheinberg-sagt-umzug-ab-aid-1.5691528

Bade-Verbot für männliche Asylbewerber

Erwachsene männliche Flüchtlinge haben in Bornheim vorerst keinen Zutritt zum städtischen Hallenbad. Ein entsprechendes Verbot hat der Erste Beigeordnete Markus Schnapka ausgesprochen, nachdem es Klagen über verbale Belästigungen von Badbesucherinnen gegeben hatte. Eine Frau aus Netphen berichtet auf Facebook über sexuelle Belästigungen durch Flüchtlinge im Freizeitbad. Die Polizei ermittelt.

„Ich weiß, dass ich den allermeisten damit Unrecht tue“, zitiert der WDR den Beigeordneten. Er sehe aber keine andere Möglichkeit, als „dieses deutliche Zeichen zu setzen“, so Schnapka weiter. Körperlich angegangen wurde im Bad niemand. Allerdings soll ein 18-jähriger Flüchtling vor einigen Tagen bei einer Frau auf offener Straße übergriffig geworden sein. Die Polizei ermittelt wegen des Verdachtes auf eine Sexualstraftat. Lesen Sie mehr auf: http://www.derwesten.de/region/bornheim-erteilt-maennlichen-fluechtlingen-schwimmbad-verbot-id11464191.html

Kölner Nachlese …

Gestern hat der Landtag von NRW mit der Kölner Silvesternacht beschäftigt. Der Innenminister trat erwartungsgemäß wieder nicht zurück, dafür hatten die politischen verantwortungsträger viele folgenlose Worte des Bedauerns parat. Dazwischen war aber manchmal auch eine kleine Information versteckt. Knapp drei Stunden dauert die Debatte im Düsseldorfer Landtag schon, da tritt der Innenminister ans Rednerpult. Ralf Jäger (SPD) schaut unsicher zur schwarz-gelben Opposition hinüber. Zu jenen, die diese Sondersitzung erzwungen haben, weil die Öffentlichkeit erfahren soll, was in dieser schrecklichen Silvesternacht in Köln tatsächlich geschehen ist.

Jäger beginnt mit einer Entschuldigung und bringt wie zuvor schon Ministerpräsidentin Hannelore Kraft (SPD) zum Ausdruck, wie sehr er die Vorfälle bedauert. Eigentlich sollte sie die Hauptperson an diesem Tag sein. Von ihr vor allem forderte die Opposition Rechenschaft über das, was in Köln vorgefallen ist.

Doch die Debatte konzentriert sich schnell auf den Innenminister. Dabei legt er die Betroffenheit an den Tag, die seine politischen Gegner schon seit Längerem von ihm erwarten: Er selbst sei Vater einer 23-jährigen Tochter, sagt er. Wenn sie unter den Opfern von Köln wäre, würde auch er Wut, ja sogar kalte Wut empfinden.

„Ich möchte mich für die Fehler, die die Polizei gemacht hat, entschuldigen“, fügt Jäger kleinlaut hinzu. Er werde alle Versäumnisse ehrlich benennen, verspricht er – und gibt dann überraschend preis, dass er schon sehr frühzeitig von den Übergriffen in Köln wusste. Mehr hier: http://www.rp-online.de/nrw/landespolitik/silvester-in-koeln-hannelore-kraft-stellt-sich-vor-minister-ralf-jaeger-aid-1.5691552

…mit kleiner Lüge zwischendurch?

Auch die für ihre Armlänge berühmte Kölner Oberbürgermeisterin wusste schon früher Bescheid, was da zwischen Hauptbahnhof und Dom vor sich ging. Der entlassene Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers (59) hat Oberbürgermeisterin Henriette Reker (parteilos) bereits am 2. Januar über die Einsatzlage in der Silvesternacht in Kenntnis gesetzt, berichtet jetzt rp-online. Ein Sprecher von Reker bestätigte das Telefonat: „Sie haben am Samstag, den 2. Januar, ab 17.01 Uhr miteinander über die Geschehnisse gesprochen. Darin hat Albers erklärt, was passiert ist.“ Reker habe daraufhin für den 4. Januar ein Krisengespräch in ihrem Büro einberufen, an dem unter anderen der Stadtdirektor, der Gleichstellungsbeauftragte der Stadt, der Leiter des Ordnungsamtes, Vertreter der Bundespolizei sowie Albers teilgenommen haben. In dieser Sitzung sollen die Übergriffe der Silvesternacht vom Leiter der Kölner Polizeidirektion Gefahrenabwehr deutlich angesprochen worden sein – auch die bis dahin bekannten Festnahmen und Personenkontrollen. Der OB-Sprecher bestätigt: „Es kam auch zur Sprache, dass Personen kontrolliert wurden, die vom Bundesamt für Migration und Flüchtlinge ausgestellte Asylpapiere bei sich hatten.“  Einen Tag nach dieser Krisensitzung erklärte Reker am 5. Januar in einer gemeinsamen Pressekonferenz mit Albers, dass es absolut unzulässig sei, die Geschehnisse mit Flüchtlingen in Verbindung zu bringen. Dafür lägen keine Hinweise vor. Am 8. Januar teilte sie in einer Pressemitteilung mit, über das wahre Ausmaß der Silvesternacht erst aus den Medien am Abend zuvor erfahren zu haben. Ihr Vertrauensverhältnis zur Polizeiführung sei deshalb „erheblich erschüttert“. Mehr hier: http://www.rp-online.de/nrw/staedte/koeln/koeln-oberbuergermeisterin-henriette-reker-wusste-schon-am-2-januar-bescheid-aid-1.5693708

Mal wieder Massenschlägereien …

in Krefeld kam es am Mittwoch und am Donnerstag zu mehreren Streitigkeiten in einer Asylbewerberunterkunft. Drei Beteiligte seien dabei verletzt worden, teilte die Polizei mit. Neun Menschen seien in Gewahrsam genommen worden. Auslöser sei vermutlich ein Streit um Duschzeiten gewesen, der bereits am Dienstag hochgekocht war. Mehr hier: http://www.rp-online.de/nrw/panorama/schlaegerei-in-fluechtlingsunterkunft-in-bergisch-gladbach-aid-1.5693271

In der Nürnberger Flüchtlingsunterkunft am Langwasserbad hat es wieder eine Massenschlägerei gegeben. Es ist die zweite innerhalb von sieben Tagen. Vier Menschen wurden verletzt, gegen sechs wird ermittelt.

Nach Polizeiangaben hatte der Sicherheitsdienst in der Unterkunft am Langwasserbad in der Nacht zum Donnerstag (14.01.16) eine Schlägerei von bis zu 40 Menschen gemeldet. Da in der Unterkunft derzeit mehr als 700 Flüchtlinge untergebracht sind, kam die Polizei gleich mit zwei Dutzend Streifenwagen vor Ort. Im Eingangsbereich der Unterkunft standen sich beim Eintreffen der Einsatzkräfte bereits bis zu 150 Menschen „feindselig“ gegenüber, so die Polizei. Dabei habe es sich vor allem um Syrer und Iraker gehandelt.

Vier Verletzte wurden dem Rettungsdienst übergeben. Gegen sechs Personen wird nun ermittelt. Darunter ist auch ein Mitarbeiter des Sicherheitsdiensts, der einen Flüchtling mit einem Stuhl geschlagen haben soll. Mehr hier: http://www.br.de/nachrichten/mittelfranken/inhalt/fluechtlingsunterkunft-massenschlaegerei-nuernberg-100.html

… und ein Angriff auf Helfer

15 Frauen aus Nigeria stürzen sich in München auf einen Helfer in der Asylbewerberunterkunft.  Im Haus 12 auf dem Gelände der Bayernkaserne ist der Mitarbeiter der Inneren Mission massiv angegriffen worden. George B. (49), der die Bewirtschaftung des Hauses koordiniert, wurde geschlagen und mit seinem eigenen Schal gewürgt. „Ich hatte Angst“, sagte das Opfer am Mittwoch zu Journalisten. „Die Stimmung „kochte lichterloh“. Erst die Polizei konnte die aggressiven Bewohnerinnen stoppen. In der Unterkunft leben Asylbewerberinnen aus Afghanistan, Syrien, Nigeria und Eritrea. Sie wohnen in 4, 6- und 8-Bett-Zimmern. Als George B. einen Besprechungsraum verlassen wollte, stürmten etwa 20 erboste Frauen, die aus Nigeria stammen, auf ihn zu. Sie beschwerten sich über die schlechten Wohn- und Lebensbedingungen in der Gemeinschaftsunterkunft. Der Helfer wurde eingekesselt und massiv bedrängt, Stühle sollen geflogen sein. Einige Mütter sollen gedroht haben, ihre Babys, die sie in Tüchern am Körper trugen, auf den Boden fallenzulassen, wenn sie keine Wohnungen („living homes“) bekämen. Vier Angreiferinnen wurden wegen gefährlicher Körperverletzung angezeigt, dazu kommen noch Anzeigen wegen Kindeswohlgefährdung. Mehr hier: http://www.abendzeitung-muenchen.de/inhalt.attacke-auf-mitarbeiter-in-der-bayernkaserne-frau-wuergt-helfer-60-polizisten-im-einsatz.abfd07e3-560c-450e-9fb5-6ea99732eba4.html

Bereicherndes Geschäftsmodell

Eine Roma-Familie, die nach Sachsen gezogen ist, verlässt sich entgegen gängiger Vorurteile nicht allein auf den Sozialstaat, sondern schafft es mit Eigeninitiative schnell zur eigenen Immobilie, wie MOPO24 entdeckt hat: Eine rumänische Großfamilie betreibt jedoch ein besonders erfolgreiches Geschäftsmodell: Sie schickt zwei Töchter in Chemnitz betteln, lässt sie offenbar auch stehlen. Dabei ist die Familie nicht arm, hat in Penig ein Haus.

Seit Monaten laufen meist zwei Mädchen (14 und 18) durchs Zentrum. Sie halten Passanten Zettel unter die Nase. Darauf steht „Hunger“ oder „Bitte helfen“. Kürzlich bettelte die 14-Jährige an der Zentralhaltestelle einen Passanten (37) an, griff ihm in die Jackentasche. Der Mann packte das Mädchen, schleppte es zur Polizei. Die 18-Jährige kam dazu. „Die Ermittlungen laufen“, sagt Polizeisprecherin Jana Kindt. „Die Mädchen sind uns durch Diebstähle bekannt.“ Dem städtischen Ordnungsdienst auch. Der könnte 1 000 Euro Ordnungsgeld wegen aggressiven Bettelns verhängen. Was Passanten nicht wissen: Die rumänische Familie, rund 15 Erwachsene und Kinder, bewohnt in Penig ein Haus, im Dezember gekauft, bar bezahlt.  Mehr hier: https://mopo24.de/nachrichten/chemnitz-bettler-penig-haus-besitzer-sachsen-polizei-40673

1 Kommentar

  1. Linux VPS

    Hier ist sicher zu unterscheiden zwischen dem Nachweis der Abstinenz und dem Nachweis des Alkoholkonsums.

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