Mudschaheddin und Milliarden – Der Tagesdurchblick …

… DURCH DIE SAMSTAGSMELDUNGEN

Der heutige Tagesdurchblick kommt etwas später als gewohnt, aber er kommt. Was fehlt? Beispielsweise Nachrufe auf Lothar Späth und Guido Westerwelle. Davon gibt es schon genug. Und zum nun von der EU mitgetragenen Merkel-Erdogan-Pakt gibt es ja extra Artikel. Also blicken wir in die Meldungs-Welt.

Mehrere Tote bei Anschlag in Istanbul

Bei einem Selbstmordanschlag in der türkischen Metropole Istanbul sind fünf Menschen getötet worden. Mindestens 36 Menschen seien bei der Explosion auf der Einkaufsstraße İstiklal verletzt worden, sagte Gesundheitsminister Mehmet Müezzinoğlu. Unter den Opfern sind ein deutscher Staatsbürger sowie elf weitere Ausländer. Das geht aus einem Dokument hervor, das der Sender Al Jazeera twitterte. Ha’aretz hatte zuvor von drei verletzten Israelis berichtet und sich auf einen Sprecher des Außenministeriums berufen. Die İstiklal Caddesi ist die größte Einkaufsstraße des Istanbuler Bezirks Beyoğlu, der für seine Liberalität und sein lebendiges Nachtleben bekannt ist. Mehr hier: http://www.zeit.de/politik/ausland/2016-03/explosion-in-istanbuler-einkaufsstrasse

Luftangriffe auf Rakka

Bei heftigen Luftangriffen auf die nordsyrische IS-Hochburg Al-Rakka sind mindestens 44 Menschen ums Leben gekommen. 39 der Opfer seien Zivilisten, darunter fünf Kinder, meldete die Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte am Samstag. Demnach wurden auch fünf Polizisten des Islamischen Staats (IS) getötet. Mindestens 40 Menschen seien verletzt worden.

Der Leiter der Beobachtungsstelle für Menschenrechte, Rami Abdel Rahman, ging davon aus, dass russische Jets die Angriffe flogen. Er habe sicherere Erkenntnisse, dass keine Flugzeuge der US-geführten Koalition für die Luftschläge verantwortlich seien. Syriens Luftwaffe sei zu solch heftigen Angriffen nicht fähig. Mehr hier: http://www.tagesspiegel.de/politik/syrien-44-tote-bei-luftangriffen-auf-al-rakka/13343714.html

Islamistische Werbe-Erfolge in Deutschland

Der „Islamische Staat“ setzt nach Erkenntnissen des Bundesamts für Verfassungsschutz weiterhin erfolgreich auf die Radikalisierung westlicher Jugendlicher. Zudem wächst die Salafisten-Szene nach Erkenntnissen des Verfassungsschutzes weiterhin. „Die Internet-Propaganda ist nach wie vor sehr stark – die wissen, wie man die Jugendlichen emotional abholt“, sagte Verfassungsschutz-Chef Hans-Georg Maaßen der Deutschen Presse-Agentur. „Das ist ein Punkt, wo wir als Gesellschaft trotz aller Präventionsprojekte noch keine Patentlösung haben.“ „Wir sehen mit rund 8600 Salafisten in Deutschland seit Anfang des Jahres eine deutliche Steigerung – vor vier Jahren hatten wir gerade mal 3900“, sagte Maaßen. Die IS-Propaganda ziele geschickt auf Jugendliche, deren Charakter noch nicht gefestigt sei. „Die Propaganda ist jedenfalls sehr jugendgerecht und spricht junge Leute an, die auf der Suche nach Hilfe und Orientierung in einer schwierigen Lebensphase sind“, erläuterte der Behördenchef. Die Propaganda-Videos im Internet seien „hochprofessionell“.

Zunehmend gerieten dabei auch Mädchen in den Fokus der Islamisten. „Wir sehen es als Phänomen an, dass die Mädchen immer jünger werden.“ Geschlechterspezifisch sei die Motivation der radikalisierten jungen Menschen völlig verschieden. „Für viele junge Männer hat das Ganze eine Art Event-Charakter, die wollen nicht zu den Under-, sondern den Topdogs zählen“, sagte Maaßen. „Bei den Mädchen spielt eher die Romantik eine große Rolle; in den sozialen Gruppen gibt es da oft gegenseitige Stimulation.“ Mehr hier: http://www.bergedorfer-zeitung.de/ueberregionales/politik/article207227627/Maassen-IS-Radikalisierung-von-Jugendlichen-weiter-stark.html

Auslieferung des Attentäters geplant

Nach der Festnahme des mutmaßlichen Terroristen Salah Abdeslam geht die Suche nach weiteren Beteiligten der Anschläge von Paris weiter. „Wir sind mit extrem großen Netzwerken konfrontiert“, sagte Frankreichs Präsident François Hollande. Die Zahl derjenigen, die sich an der Vorbereitung der November-Anschläge mit 130 Toten in verschiedener Form beteiligt hätten, sei größer als zunächst angenommen. Aufgabe der Ermittler sei es, alle zu identifizieren, sagte Hollande. Der französische Verteidigungsrat und der belgische Sicherheitsrat kamen heute jeweils zusammen, um über die aktuelle Lage zu beraten. Abdeslam soll so schnell wie möglich nach Frankreich ausgeliefert werden. Dies sei lediglich eine Formalie, sagte der belgische Justizminister Koen Geens. Abdeslam wäre der erste Terrorverdächtige, dem wegen der Pariser Anschläge in Frankreich der Prozess gemacht wird. Der 26 Jahre alte französische Staatsbürger wurde am späten Freitagnachmittag von Anti-Terror-Fahndern in der als Islamistenhochburg bekannten Brüsseler Gemeinde Molenbeek festgenommen, wo er einst aufwuchs. Insgesamt nahmen die Ermittler nach eigenen Angaben fünf Verdächtige fest – darunter offenbar eine Familie, die Abdeslam Zuflucht gewährte. Abdeslam ist der Bruder eines der Pariser Selbstmordattentäter, die europäische Polizeibehörde Europol führte ihn auf ihrer Liste der meistgesuchten Personen. Der Franzose nordafrikanischer Herkunft war nach den Anschlägen von Paris nach Belgien entkommen, auf dem Weg dorthin passierte er unbehelligt eine Polizeikontrolle. In Belgien fanden Ermittler dann im Dezember ein mögliches Versteck. Danach verlor sich seine Spur. Die Ermittler gehen davon aus, dass er zu einem der drei Killerkommandos vom 13. November gehörte. Seine genaue Rolle im Zusammenhang mit den Anschlägen ist bislang nicht bekannt. Mehr hier: http://www.bergedorfer-zeitung.de/ueberregionales/politik/article207227575/Abdeslam-soll-in-Frankreich-der-Prozess-gemacht-werden.html

Neue Asyl-Identität für jeden

Zuwanderer können sich ohne Probleme unter verschiedenen Identitäten als „Flüchtling“ anmelden und untertauchen. Das ist der alarmierende Befund des aus Pakistan stammenden Reporters und Terrorismusexperten Shams Ul-Haq, der sich eine Woche lang verdeckt in Unterkünften in Eisenhüttenstadt, Berlin Tempelhof und Dresden aufgehalten hat.

Sein Fazit: Die Registrierung von Asylbewerbern in Deutschland funktioniert immer noch nicht. Ausländer können sich problemlos unter verschiedenen Identitäten in Asylunterkünften anmelden, ohne dass der Staat es merkt. Außerdem sind in der zentralen Aufnahmestelle des Landes Brandenburg in Eisenhüttenstadt offenbar Islamisten unterwegs.

Ul-Haq kassierte mehrfach Taschengeld und brach bewusst Aufenthaltsregeln. „Viele Flüchtlinge verdienen Geld damit, dass sie sich mehrfach anmelden“, sagt Haq. Außerdem funktioniere das Registrieren von Fingerabdrücken „noch überhaupt nicht“. In den Unterkünften hat sich der Terrorexperte nach islamistischen Umtrieben umgesehen und ist dabei zu folgendem Ergebnis gekommen: „Mehr als in allen anderen Lagern ist mir in Eisenhüttenstadt die Präsenz von Mudschaheddin aus Tschetschenien aufgefallen.“

Der Befund des Journalisten, der vor 25 Jahren selbst als Asylbewerber nach Deutschland kam, deckt sich mit Angaben der Bundespolizei, wonach im Januar 77 Prozent der an den Grenzen festgestellten Migranten keine Personaldokumente dabei hatten.

Brandenburgs Innenministeriumssprecher Ingo Decker sagte, die Zustände seien kein Zeichen von Behördenversagen, sondern eine Folge der Entscheidung der Bundeskanzlerin, die Grenzen aufzumachen. Es sei klar, dass nicht nur „nette Menschen“ aus den Kriegsgebieten nach Deutschland gekommen seien. Mehr hier: http://www.maz-online.de/Brandenburg/Maengel-bei-der-Fluechtlings-Registrierung

Milliarden für alle

Finanzminister Wolfgang Schäuble (CDU) und SPD-Chef Sigmar Gabriel haben ihren Streit über die Haushalts-Eckpunkte des Bundes für 2017 beigelegt. Das verlautete aus Regierungskreisen in Berlin. Nach SPD-Angaben soll es zusätzliche Ausgaben von mehr als fünf Milliarden Euro pro Jahr für Integration, Wohnungsbau, Kita-Ausbau und aktive Arbeitsmarktpolitik geben. Nun können die Eckwerte für den Bundeshaushalt 2017 und den Finanzplan bis 2020 wie geplant am kommenden Mittwoch vom Kabinett beschlossen werden. Der Termin hatte zuletzt wegen des Streits über die SPD-Forderungen gewackelt. Die SPD hatte wegen des Asylbewerberzuzugs auf Mehrausgaben von drei bis fünf Milliarden Euro für Wohnungsbau, Bildung und Arbeitsmarkt gepocht. SPD-Fraktionschef Thomas Oppermann sprach von einem „Einstieg in einen neuen Solidarpakt für Deutschland, der Flüchtlinge ebenso einbezieht wie die heimische Bevölkerung“. Die Eingeborenen dürfen sich also freuen, tatsächlich ähnlich gefördert zu werden wie Zuwanderer? Bis 2020 stünden für den Solidarpakt damit 20 Milliarden Euro zur Verfügung. Das Bundesfinanzministerium wollte sich zunächst nicht äußern.

Weitere 450 Millionen Euro sollen 2017 laut Oppermann – man beachte dir Zusammensetzung des Pakets – für den Kita-Ausbau, Sprachkitas und Initiativen gegen Rechtsextremismus fließen, 500 Millionen Euro ab 2018. Schäuble will auch 2017 einen ausgeglichenen Haushalt ohne neue Schulden vorlegen. Diese „Schwarze Null“ will er aber nicht um jeden Preis halten. Sollte mehr Geld zur Bewältigung der „Flüchtlingskrise“ nötig sein, soll dies bereitgestellt werden. Mehr hier: http://www.bergedorfer-zeitung.de/ueberregionales/politik/article207221707/Schaeuble-und-Gabriel-einig-ueber-Haushalt.html

Bundesländer fordern Zirkustier-Verbot

Ein Elefant balanciert, Vorderbeine in der Luft, auf seinen Hinterbeinen. Tiger springen durch brennende Reifen, Bären lassen Hula-Hoop-Reifen um die Hüften kreisen. Seit Jahrzehnten sind Kunststücke mit Wildtieren vom Zirkus kaum wegzudenken – und neben ihnen stets der Mensch, Trainer und Kompagnon. Vom Kinderliebling „Dumbo“, dem fliegenden Elefanten, bis zum Kinofilm „Wasser für die Elefanten“: In der Literatur und auf der Leinwand wurden Zirkustiere oft gefeiert, auch als Menschenfreund. Zwar greift immer mal ein Bösewicht zur Peitsche – meist aber eilt jemand dem Tier zu Hilfe. Doch müssen Wildtiere in Zirkussen nicht gerade vor dem Menschen gerettet werden? Einer Umfrage des Meinungsforschungsinstituts YouGov zufolge finden 65 Prozent der Menschen in Deutschland die Haltung exotischer Tiere in einem Zirkus moralisch nicht in Ordnung. Nun haben die Länder auf Initiative von Hessen, Thüringen, Saarland, Schleswig-Holstein und Rheinland-Pfalz einen neuen Anlauf für ein Verbot genommen. Ihre Position: Bereits in 17 EU-Ländern gebe es ein Verbot oder eine starke Einschränkung von Wildtieren im Zirkus. Nun müsse endlich die Haltung in Deutschland vor allem von Elefanten, Großbären, Giraffen, Nashörnern, Nilpferden und Affen (nicht-menschlichen Primaten) in Betrieben, die die Tiere an wechselnden Orten zur Schau stellen, verboten werden. Mit einem Entschließungsantrag, der am Freitag in Berlin verabschiedet wurde, fordert der Bundesrat die Bundesregierung zum Verbieten auf.

Auch die Überwachung der Tierhaltung klappt aus Sicht von Tierschützern nicht. Zu selten kommt es aus Sicht des Deutschen Tierschutzbundes zu Konsequenzen. Weil also die Verwaltung versagt, soll ein generelles Verbot helfen, weil das wiederum einfacher zu verwalten ist? Mehr hier: http://www.sz-online.de/nachrichten/bald-keine-wildtiere-mehr-im-zirkus-3351562.html

Mehr Wachschützer für Kliniken

Patienten die aggressiv werden, weil sie sich nicht von einer Frau behandeln lassen wollen oder weil das Essen nicht islamischen Speisevorschriften entspricht, stören den deutschen Krankenhausalltag häufiger als früher. Auch Geschichten von Großfamilien, die randalieren, weil sie der Meinung sind, man behandle ihre Angehörigen nicht gut genug oder sie müssten bei allen Untersuchungen und Behandlungen schützend zugegen sein dürfen, werden aus immer mehr Krankenhäusern erzählt. Das geht einher mit Bedrohungen und Angriffen gegen Klinikpersonal. Wie soll man sich wehren?

Die sächsischen Elblandkliniken denken nun über einen eigenen Wachschutz nach. „Wir verzeichnen eine immer höher werdende Aggressivität gegenüber unserem Personal“, bedauert Frank Ohi vom Vorstand der Elblandkliniken. „Das stellt sich vor allem in verbaler Form und manchmal in Zerstörung von Sachmitteln wie Stühlen und Türen dar. Um hier deeskalierend einzugreifen, haben wir uns nun zu diesem Schritt entschlossen.“ Spätestens im Juli soll der Wachdienst an den Krankenhäusern in Riesa und Radebeul anfangen, Gelände und Häuser sichern. Im Meißner Krankenhaus wurde bereits ein Wachdienst eingerichtet. Die Kosten für alle drei Elblandklinik-Standorte belaufen sich auf eine halbe Million Euro pro Jahr. Vor allem Ärztinnen und Schwestern sollen sich sicherer fühlen können. Ganz politisch korrekt ist die Begründung für den Einsatz der Wachmänner: „Die Frauenquote war ein wichtiger Teil der Überlegungen. Ich möchte aber in aller Deutlichkeit festhalten, dass die Entscheidung in keinem Fall wegen der Thematik ‚Flüchtlinge‘ entstanden ist.“ Eine Distanzierung von Offenkundigem hat der Vorstand aber noch vergessen. Der Satz „Das hat nichts mit dem Islam zu tun“ wäre auch noch angebracht gewesen. Mehr hier: https://mopo24.de/nachrichten/wachschutz-fuer-die-elblandkliniken-59961

Einzelfälle von Taten gegen und von Asylbewerbern

Zwei Männer, die derzeit in einer Flüchtlingsunterkunft in Babenhausen untergebracht sind, wurden am Donnerstagabend (17.03.2016) gegen 18.20 Uhr Opfer eines Straßenraubs. Die 21-Jährigen befanden sich in der Nähe eines Kiosks in der Straße „Im Erloch“, als plötzlich vier bislang unbekannte Täter sie mit einem Messer bedrohten und Geld forderten. Als die beiden 21-Jährigen der Forderung der Täter nicht sofort nachkamen, schlugen die Täter ihnen mehrmals ins Gesicht. Die jungen Männer händigten daraufhin ihr gesamtes Bargeld in einem Gesamtwert von 100,- Euro aus. Die vier Täter flüchteten unerkannt mit ihrer Beute in das angrenzende Wohngebiet. Nach ersten Ermittlungen sollen drei der Täter zwischen 1,70 und 1,80 Meter groß gewesen sein. Der Vierte war ebenfalls groß und dunkelhäutig. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4969/3280468

Die Polizei ermittelt wegen schweren sexuellen Missbrauchs an einem Kind in der Zentralen Erstaufnahmeeinrichtung für Flüchtlinge im Hamburger Stadtteil Bahrenfeld. Wie erst jetzt bekannt wurde, wurden bereits am Dienstagabend kurz nach 19 Uhr Beamte alarmiert. Es wurde angezeigt, dass ein 7-jähriges Mädchen Opfer einer Gruppenvergewaltigung geworden sei. Als Täter wurden fünf angebliche Araber beschuldigt. Unklar ist, ob es sich bei den Männern um Besucher oder Bewohner der Einrichtung handelt. Oberstaatsanwältin Nana Frombach bestätigt: „Wir haben ein Verfahren gegen fünf Personen eingeleitet. Es erhärte sich bisher kein dringender Tatverdacht. Die Ermittlungen werden fortgesetzt.“ Mehr hier: http://www.bild.de/regional/hamburg/sexueller-missbrauch/wurde-eine-siebenjaehrige-von-fuenf-maennern-vergewaltigt-44989806.bild.html

Am Freitag gab es in der Asylunterkunft Zeithain einen Tumult mit 20 Bewohnern. Als die Beamten des Polizeireviers Riesa in der Asylunterkunft an der Straße An der Borntelle eintrafen, waren dort mehrere Bewohner aneinandergeraten. Ersten Erkenntnissen nach hatten zwei Marokkaner (23/33) einen Afghanen (19) attackiert und sein Handy beraubt. Der 19-Jährige erlitt Verletzungen. hier: https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2016_41704.htm

Fünf Unbekannte raubten in den frühen Morgenstunden des 18. März einen 33-jährigen Fußgänger am Nerzweg in Münster aus. Er kam aus Richtung Coerheide, als die Männer vom Sportplatz gezielt auf ihn zugingen. Einer ergriff den 33-Jährigen an der Jacke, schlug ihm ins Gesicht und zog am T-Shirt, so dass der Münsteraner zu Boden fiel und das Shirt zerriss. Zwei weitere Täter drückten ihn auf den Gehweg, die letzten zwei durchsuchten seine Jackentaschen und nahmen das Portemonnaie mit einem vierstelligen Bargeldbetrag heraus. Anschließend flüchteten die fünf Männer in Richtung Coerheide. Der 33-Jährige beschrieb die Täter als Männer im Alter von circa 30 Jahren mit südländischem Aussehen. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/11187/3280660

Es soll ein Streit um Lebensmittel gewesen sein, der in einer Flensburger Asylbewerberunterkunft auf mit zwei Verletzten endete. Das teilt die Polizei am Donnerstag mit. Ein 24-jähriger Iraner wurde dabei mit einem Küchenmesser an der Schulter und am Körper verletzt. Er und auch sein Kontrahent kamen ins Krankenhaus. Gegen beide wurde Anzeige wegen wechselseitiger, gefährlicher Körperverletzung gestellt. Ob die Streithähne wieder in der Einrichtung untergebracht werden können, darüber solle das Ausländeramt der Stadt am Donnerstag entscheiden, teilt die Polizei mit. Mehr hier: http://www.shz.de/lokales/flensburger-tageblatt/messer-attacke-bei-streit-um-nahrungsmittel-id13029456.html

Zwei unbekannte südländisch aussehende Jugendliche haben am Mittwochabend mitten in Bergedorf einen geistig behinderten Mann mit Schlägen und Tritten traktiert und ausgeraubt. Den 15 bis 18 Jahre Tätern gelang die Flucht, obwohl die Polizei mit sieben Streifenwagen nach ihnen fahndete. Die Jugendlichen hatten ihr Opfer bereits im Bahnhof ins Visier genommen. Als der 40-Jährige auf die Toilette ging, bedrängten sie ihn, bettelten nach zehn Euro. Der Mann weigerte sich, ging zurück zu seinem Begleiter, den er dann zur Bahn brachte. Doch das Duo hatte den Behinderten verfolgt. Dieser lief aus dem Bahnhof, wechselte mehrfach die Straßenseite, konnte die Jugendlichen aber nicht abschütteln. In seiner Angst entschloss sich der 40-Jährige, die geforderten zehn Euro zu zahlen, um Schlimmeres zu verhindern. Als er sein Portemonnaie zückte, schlugen und traten die Täter zu, das Opfer strauchelte, die Räuber schnappten sich die Geldbörse und liefen weg. Ein Autofahrer aus Geesthacht beobachtete die Tat, rief die Polizei und kümmerte sich um das Opfer. Der eine Räuber war 15 bis 17 Jahre alt, etwa 175 Zentimeter groß und kräftig. Er war mit einem blauen Adidas-Trainingsanzug, heller Mütze und hellen Turnschuhen bekleidet. Sein Komplize war vielleicht etwas älter. Mehr hier: http://www.bergedorfer-zeitung.de/bergedorf/article207216893/Behinderter-von-Jugendlichen-verfolgt-und-ausgeraubt.html

… vor Gericht

Sie stellen andere Asylbewerber mit Ihrem Verhalten in ein schlechtes Licht“, warf Richter Roland Wirlitsch (55) gestern Abderrahman L. (35) vor. Der Marokkaner beging in Dresden über 20 Straftaten in nur fünf Monaten. Dafür gab es gestern 22 Monate Haft. So klaute Abderrahman L., der erst seit 2013 in Deutschland ist, schier ununterbrochen Alkohol und Lebensmittel. Im Suff verprügelte er eine 70-jährige Frau im Bus. Er masturbierte in der Straßenbahn und „wedelte“ (O-Ton Anklage) mit seinem besten Stück auf dem Postplatz vor Passanten. „Tut mir leid. Ich hatte Alkohol getrunken“, so der Asylbewerber, der bereits drei Vorstrafen (Geldstrafen und Bewährung) hat. „Sie sind eine bekannte Nummer bei den Haftrichtern“, so der Richter genervt. „Sie werden ständig betrunken aufgegriffen.“  Damit ist jetzt Schluss: Die neue Strafe ist ohne Bewährung, weitere 15 Monate aus vorherigen Strafen muss Abderrahman L. nun auch absitzen. Mehr hier: https://mopo24.de/nachrichten/dresden-gericht-marokkaner-gefaengnis-abschiebung-59562

Für den Raubüberfall auf einen Pfarrer in Remscheid ist ein 28-Jähriger Asylbewerber zu acht Jahren Haft verurteilt worden. Das Landgericht Wuppertal sprach den Mann am Freitag wegen besonders schweren Raubes und schwerer Körperverletzung schuldig. Bei dem in einer Asylbewerber-Unterkunft in Düsseldorf lebenden Mann waren dann weitere Beutestücke aus dem Raub gefunden worden. Der 57-jährige Pfarrer war etwa eine Stunde lang in seinem Haus von zwei Räubern malträtiert worden. «Man hat ihm durch die Tat das Zuhause genommen. Aber er hat als Pfarrer Residenzpflicht, also muss er jeden Tag zurück an den Tatort, was ihm je nach Tageszeit schwer fällt», sagte der Richter. Der Geistliche sei deswegen in psychiatrischer Behandlung. Der zweite Räuber konnte bislang nicht ermittelt werden. Mehr hier: http://www.wz.de/lokales/wuppertal/acht-jahre-haft-fuer-raubueberfall-auf-pfarrer-1.2148659

Für die Beteiligung an gewalttätigen Ausschreitungen in einem Asylbewerberheim in Suhl, als eine große Gruppe islamistischer Asylbewerber einen „Ungläubigen“ lynchen wollte und als dies nicht gelang, massiv gegen Wachschützer und Polizisten vorgingen, sind fünf Männer zu Bewährungs- und Haftstrafen verurteilt worden. Die 18- bis 27-Jährigen, die aus Afghanistan und dem Irak stammen, hätten sich des Landfriedensbruchs schuldig gemacht, weil sie Gewalttätigkeiten mit Eisenstangen und Steinwürfen aus einer aufgebrachten Menschenmenge heraus verübten, sagte Richterin Manuela Pallasch am Freitag bei der Urteilsbegründung. Zu dem Gewaltexzess war es im August 2015 gekommen, nachdem ein Flüchtling Seiten aus dem Koran gerissen haben soll. 17 Asylbewerber, Wachleute und Polizisten wurden verletzt. Außerdem entstand hoher Sachschäden unter anderem an Autos. Polizisten sagten aus, sie seien von der Menge regelrecht gejagt worden.

Vier der Angeklagten erhielten Strafen zwischen einem und eineinhalb Jahren, die das Gericht zur Bewährung aussetzte. Zusätzlich sollen sie jeweils 300 Stunden gemeinnützige Arbeit leisten. Ein 27-Jähriger, dem zusätzlich Körperverletzung angelastet wurde, muss für zwei Jahre und sechs Monate ins Gefängnis. Mehr hier: http://www.welt.de/regionales/thueringen/article153421755/Nach-Gewaltexzess-in-Suhl-fuenf-Fluechtlinge-verurteilt.html

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