Die Wahl der Freiburger Migranten

Freiburg liefert interessante Wahlergebnisse. Die Stadt hatte schon vor Schließung der Wahllokale am letzten Wahlsonntag für einen kleinen Skandal gesorgt, indem sie  vorab fiktive Wahlergebnisse veröffentlichte, angeblich zum Systemtest. Die ausgedachten Resultate sahen die AfD mit nur wenigen Wählern, so als sei Freiburg etwas Besonderes.

Ein Blick auf die Auswertung des tatsächlichen Freiburger Wahlergebnisses lässt allerdings ebenfalls aufmerken. So haben 34 Prozent der AfD-Wähler einen Migrationshintergrund – der höchste Wert im Vergleich zu den anderen Parteien. Bei den Grünen – vielleicht die energischsten Verfechter eines möglichst „bunten“ Deutschland – sind weniger als zehn Prozent der Wähler keine „Bio-Deutschen“, wie sie in diesem Milieu gern genannt werden.

Alle weiteren Zahlen überraschen weniger: Dass vor allem Männer überwiegend mittleren Alters der Partei ihre Stimme gaben, hatte man erwartet. Auch dass 63 Prozent der AfD-Wähler ganztags berufstätig sind, ist eigentlich nicht überraschend. Höchstens, dass es ebenfalls der höchste Wert im Vergleich mit anderen Parteien ist, ist bemerkenswert.  Mehr hier: http://www.badische-zeitung.de/freiburg/wer-hat-in-freiburg-welche-partei-gewaehlt

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