Reiserouten und Razzien – Der Tagesdurchblick …

… DURCH DIE FREITAGSMELDUNGEN:

Was fehlt heute? Ein Aprilscherz. Sofern wir in unserem Durchblick keinem aufgesessen sind, werden Sie hier auch keinen finden. Die Realität ist ja schon unglaublich genug. Blicken wir also nun in die Welt und in die Nachbarschaft:

Neuer Angriff auf Islamischen Staat?

Kurdische Einheiten bereiten die Rückeroberung der nordsyrischen Stadt Rakka aus den Händen der Terrormiliz IS vor. An der Offensive will sich nach Angaben der syrisch-kurdischen Partei „Demokratische Union“ auch die internationale Koalition beteiligen. Derzeit versuchten die kurdischen Kämpfer bereits, die Versorgungswege der IS-Miliz in Richtung der Türkei zu kappen.

Bei Luftangriffen der syrischen Streitkräfte östlich von Damaskus sind gestern mehr als 30 Menschen getötet worden. Das teilte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte in London mit. Es handele sich um die schwerste Verletzung des Waffenstillstands seit Inkrafttreten Ende Februar, hieß es. Die Beobachtungsstelle stützt sich auf ein Netz von Informanten vor Ort. Eine Überprüfung von unabhängiger Seite ist nicht möglich. Mehr hier: http://www.deutschlandfunk.de/buergerkrieg-syrische-kurden-kuendigen-offensive-auf-is.447.de.html?drn:news_id=598006

Bruch des Waffenstillstands in Syrien?

Bei Luftangriffen der syrischen Streitkräfte östlich von Damaskus sind gestern nach jüngsten Angaben von Aktivisten mindestens 33 Menschen getötet und Dutzende verletzt worden. Die Angriffe auf Deir al-Asafir seien die schwerste Verletzung der Waffenruhe in der von Aufständischen kontrollierten Region Ostghuta seit deren Inkrafttreten am 27. Februar, erklärte die oppositionsnahe Syrische Beobachtungsstelle für Menschenrechte, deren Angaben von unabhängiger Seite kaum zu überprüfen sind. Ostghuta wird von der Rebellengruppe Dschaisch al-Islam beherrscht.

Seit Ende Februar ist eine von Moskau und Washington ausgehandelte Waffenruhe in Kraft, die trotz Verstößen im Großen und Ganzen eingehalten wird. Die Waffenruhe gilt nicht für die Gebiete, die von der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) und der mit Al-Kaida verbündeten Al-Nusra-Front kontrolliert werden. Dschaisch al-Islam ist wiederum ein radikalislamischer Verband, der gelegentlich auch mit Al-Nusra kooperiert. Ideologisch bestehen nur geringe Unterschiede. Mehr hier: http://orf.at/stories/2332026/

Attentäter kamen über die Balkan-Route

Zumindest drei der Attentäter von Brüssel sind als „Flüchtlinge“ getarnt über die Balkanroute in die EU eingereist, wie jetzt eine griechische Zeitung berichtet. Naim Al Hamed und Sofiane Ayari kamen demnach aus Syrien über Griechenland nach Belgien. Wie die griechische Zeitung „Ekathimerini“ berichtet, kamen Hamed und Ayari am 20. September auf der griechischen Insel Leros an. Sie benutzten dabei syrische Pässe und gelangten dann problemlos über die Balkanroute nach Belgien. An den Grenzen wurden die Massen auf dem Weg nach Deutschland nur noch durchgewunken. Bereits das Terror-Duo von Paris kam über die Balkanroute in die EU.  In der Horrornacht vom 13. November sprengte sich der 25-jährige Ahmad al Mohammad vor dem Stade de France in die Luft, riss einen Passanten mit in den Tod. Jetzt haben Polizei und Geheimdienste die Reiseroute des IS-Mörders rekonstruiert: Der Terrorist kam eindeutig über die „Flüchtlingsroute“ – und er hatte einen Komplizen, der von der Polizei noch nicht identifiziert werden konnte. Mehr hier: http://www.krone.at/Welt/Bruessel-Bomber_reisten_ueber_die_Balkanroute_ein-Neue_Erkenntnisse-Story-503095

Komplizen im Brüsseler Flughafen

Die Terroristen hatten Helfer im Flughafen Brüssel – davon sind Flughafenpolizisten überzeugt. In einem offenen Brief an Gewerkschaften und Sicherheitsverantwortliche beschweren sich Beamte der Flughafenpolizei über mangelnde Sicherheit. Zudem würden mindestens 50 IS-Sympathisanten im Flughafen Zaventem arbeiten, zitiert «De Standaard» aus dem Brief.

Ein Kritikpunkt sind die fehlenden Kontrollen. Jeder könne sich im Flughafen aufhalten, auch Schwerverbrecher. So sei es den Terroristen möglich gewesen, das Gebäude im Vorfeld der Anschläge auszuspähen, so die Beamten. Mehrere Polizeiquellen bestätigen gegenüber dem «Standaard», dass Personen aufgefallen seien, die offenbar die Sicherheitsvorkehrungen getestet hätten. Einige von ihnen hätten in ihrer Vergangenheit in Syrien gekämpft. «Wir haben diese Vorfälle gemeldet. Ob mit diesen Informationen etwas passiert ist, wissen wir nicht», heißt es in dem Brief. Auch bei Angestellten in Geschäften, in der Gepäckabfertigung oder beim Reinigungspersonal habe man verdächtiges Verhalten festgestellt. Unter diesen Menschen befänden sich einige «harte Jungs» mit Vorstrafen und einer radikal-islamischen Ideologie.

Am Sonntag hat die Flughafenpolizei angekündigt, diese Woche in den Streik zu treten, sollte sich die Sicherheit nicht verbessern. Brisant: Schon am 18. März, wenige Tage vor den Anschlägen, hatte die Flughafenpolizei mit einem Streik gedroht. «Die traurigen Ereignisse vom 22. März zeigen, dass unsere Bedenken gerechtfertigt waren», sagt Alain Peeters von der nationalen Polizeigewerkschaft. Mehr hier: http://www.blick.ch/news/ausland/polizisten-warnen-am-bruesseler-flughafen-arbeiten-50-is-sympathisanten-id4864502.html?utm_source=twitter&utm_medium=social_page&utm_campaign=bli

Türkei schickt Kriegsflüchtlinge ins Kriegsgebiet zurück

Wenn wir uns erinnern, kam der Merkel-Erdogan-Pakt zustande, weil sich die Bundesregierung außerstande sah eigene Grenzen selbst zu kontrollieren. Auch die Abschiebung von Asylbewerbern in andere EU-Länder gemäß Dublin-Abkommen wurde die großherzige Kanzlerin-Einladung konterkariert und u.a. mit den schlechteren Bedingungen erklärt, die Asylsuchende in anderen EU-Staaten vorfinden würden. Aber mit der Türkei geht alles? Die Türkei hat nach Recherchen von Amnesty International seit Mitte Januar mehrere tausend syrische Flüchtlinge in deren Heimat abgeschoben, darunter Frauen und Kinder. Fast täglich seien Syrer in Gruppen von bis zu 100 Personen zur Rückkehr in das Bürgerkriegsland gezwungen worden, erklärte die Menschenrechtsorganisation am Freitag in London und Berlin. Alle derartigen Abschiebungen seien nach türkischem  und internationalem Recht illegal. Als Beispiel aus den vergangenen Wochen schilderte die Organisation unter anderen einen Fall, in dem Ankara drei kleine Kinder ohne deren Eltern nach Syrien abgeschoben habe. In einem anderen Fall sei eine im achten Monat schwangere Frau zur Rückkehr nach Syrien gezwungen worden. Mehr hier: http://www.derwesten.de/politik/amnesty-tuerkei-schickt-massenhaft-fluechtlinge-nach-syrien-id11695829.html

Türkisches Entspannungs-Signal nach Moskau?

Die türkische Polizei hat den mutmaßlichen Mörder eines russischen Piloten festgenommen, der nach dem Abschuss seines Kampfflugzeugs an der syrischen Grenze durch die türkische Luftwaffe erschossen worden war. Alparslan Celik wurde mit einem Dutzend weiteren Verdächtigen in einem Restaurant der Küstenstadt Izmir festgenommen, berichteten die Nachrichtenagentur Dogan am Donnerstag. Demnach stellte die Polizei ein Schnellfeuergewehr, zwei Pistolen und Munition sicher. Russland wirft Celik vor, am 24. November den russischen Piloten Oleg Peschkow kaltblütig erschossen zu haben, als dieser nach dem Abschuss seiner Suchkhoi-24 an der türkisch-syrischen Grenze mit einem Fallschirm zu Boden glitt. Der andere Pilot wurde bei einem Einsatz russischer und syrischer Spezialkräfte gerettet. Der Abschuss des Jets durch die türkische Luftwaffe führte zu einer schweren diplomatischen Krise zwischen Russland und der Türkei, die bis heute anhält. Celik ist der Sohn eines hohen Politikers der nationalistischen Partei MHP und kämpft seit 2014 für die turkmenischen Rebellen in Syrien. Die Turkmenen sind enge Verbündete der Türkei im Kampf gegen den syrischen Machthaber Baschar al-Assad, der seit Beginn des Bürgerkriegs 2011 von Russland unterstützt wird. Celik, der die Tötung des Piloten weder bestätigte noch bestritt, war zur Empörung Moskaus im Januar zum Begräbnis eines Kameraden nach Istanbul gereist. Mehr hier: http://www.come-on.de/politik/tuerkei-nimmt-mutmasslichen-moerder-russischem-piloten-fest-zr-6269818.html

Journalisten-Prozess jetzt ohne Öffentlichkeit

In der Türkei ist der Prozess gegen zwei regierungskritische Journalisten unter Ausschluss der Öffentlichkeit fortgesetzt worden. Nach Angaben der Verteidigung sind bei dem Verfahren in Istanbul keine Beobachter zugelassen. Nur Anwälte, Zeugen und nahe Angehörige dürften teilnehmen. Bei dem Prozessauftakt waren noch der deutsche Botschafter und andere Diplomaten zugegen. Dies stieß bei Präsident Erdogan auf Kritik. Er hat persönlich Anzeige gegen die beiden Journalisten der Zeitung „Cumhuriyet“ erstattet. Anlass war ein Bericht über angebliche Waffenlieferungen des türkischen Geheimdienstes an islamistische Rebellen in Syrien. Mehr hier: http://www.deutschlandfunk.de/tuerkei-prozess-gegen-cumhuriyet-journalisten-geht-weiter.447.de.html?drn:news_id=598039

„Sechs Milliarden werden nicht reichen“.

Mit einer Abschiebedrohung will die Türkei Flüchtlinge vom Versuch abbringen, illegal in die Europäische Union einzureisen. Alle im Rahmen des EU-Türkei-Deals übernommenen Flüchtlinge werden in ihre Heimatländer zurückgeschickt, sagte der türkische EU-Minister Volkan Bozkir am Mittwoch in Ljubljana. Ausgenommen seien Syrer und jene, denen bei einer Abschiebung Gefahr drohe. Bozkir sagte, dass die Türkei mit mehreren Ländern bereits Rückführungsabkommen abgeschlossen habe. Konkret nannte er Pakistan. Die von der EU zurückgenommenen Flüchtlinge würden in Lagern in 16 türkischen Städten untergebracht, erläuterte Bozkir nach einem Treffen mit dem slowenischen Außenminister Karl Erjavec. Dieser sagte, dass die EU der Türkei möglicherweise mehr als die bisher vereinbarten sechs Milliarden Euro für das Flüchtlingsmanagement werde überweisen müssen. Dieser Betrag sei „nur der erste Schritt in diesem Prozess“. Der EU-Türkei-Deal tritt am Montag in Kraft. Mehr hier: http://www.oe24.at/welt/Fluechtlinge-Tuerkei-will-mehr-Geld-von-der-EU/229906877

Erdogan will auch in USA zensieren

Unser Freund, Vertragspartner und Verbündeter, der türkische Präsident Erdogan, kümmert sich nicht nur um eine ihm genehme Beschränkung der Pressefreiheit in Deutschland. Auch in den USA will er offenbar missliebige Journalisten disziplinieren. Vor einer Rede Recep Tayyip Erdogans in Washington soll es zu Vorfällen zwischen Sicherheitskräften und Journalisten gekommen sein. Reporter vor Ort berichteten von chaotischen Szenen vor dem Brookings-Institut, wo Erdogan später sprach. Dort hatten sich auch mehrere Demonstranten versammelt.

Ein Journalist sei von türkischen Sicherheitskräften abgeführt, ein anderer sei getreten worden, schrieb der Reporter Yochi Dreazen im Kurznachrichtendienst Twitter. Einem Kameramann hätten sie verboten, Filmaufnahmen zu machen. Andere Nutzer twittern Fotos der Rangeleien vor dem Brooking-Institut. Der stellvertretende Sicherheitsberater von US-Präsident Barack Obama, Ben Rhodes, sagte, man wisse von den Berichten. Das Weiße Haus trete nachdrücklich für Pressefreiheit in jedem Land ein, inklusive der Türkei, sagte er. Der „National Press Club“, eine Vereinigung von Journalisten in Washington, zeigte sich alarmiert. „Der türkische Präsident und sein Sicherheitspersonal sind Gäste in den USA“, erklärte Präsident Thomas Burr. Sie hätten kein Recht, gegen Journalisten oder Demonstranten vorzugehen, hieß es in einer Stellungnahme. Erdogan hält sich derzeit zu einem Gipfel für nukleare Sicherheit in der US-Hauptstadt auf. Mehr hier: http://www.derwesten.de/politik/berichte-heftige-rangeleien-bei-erdogan-rede-in-washington-id11695112.html

Anschlag in Diyarbakir

Bei einem Anschlag auf Sicherheitskräfte in der Kurdenmetropole Diyarbakir sind sechs Polizisten getötet worden. 23 weitere Menschen seien verletzt worden. Das berichtete die Nachrichtenagentur DHA. Darunter seien Zivilisten. Der Sprengsatz sei am Donnerstag in der Nähe des Busbahnhofs explodiert, als ein Polizeibus vorbeigefahren sei. Die türkische Armee geht seit Monaten im Südosten der Türkei gegen die verbotene kurdische Arbeiterpartei PKK vor. Im Viertel Sur von Diyarbakir liefern sich PKK-Kämpfer mit Sicherheitskräften regelmäßig Gefechte. Zurzeit gibt es auch schwere Kämpfe in der Stadt Sirnak und in Nusaybin. In der Türkei kommt es immer wieder zu Anschlägen. Bei einem Selbstmordattentat in der Hauptstadt Ankara Mitte März waren 37 Menschen getötet worden. Eine PKK-Splittergruppe bekannte sich damals zu dem Anschlag. Mehr hier: http://www.merkur.de/welt/anschlag-diyarbakir-sechs-polizisten-getoetet-zr-6269166.html

„Deutscher“ Kämpfer angeklagt

Schnelles und möglichst bedingungsloses Einbürgern von Einwanderern und deren Nachkommen gilt offiziell als Königsdisziplin der Integration. Immer scheint das nicht zu klappen. Wie jetzt bekannt wurde, hat die Bundesanwaltschaft am 24. März 2016 vor dem Staatsschutzsenat des Oberlandesgerichts Düsseldorf Anklage gegen den 25-jährigen deutschen Staatsangehörigen Shahid Ilgar Oclu S. erhoben. Der Angeschuldigte ist hinreichend verdächtig, sich in Syrien an den islamistisch- terroristischen Vereinigungen „Junud al-Sham“ und „Islamischer Staat Irak und Großsyrien“ (ISIG) als Mitglied beteiligt (§ 129b Abs. 1 i.V.m. § 129a Abs. 1 StGB) und dort eine schwere staatsgefährdende Gewalttat vorbereitet zu haben (§ 89a Abs. 1 und 2 StGB). Der Angeschuldigte reiste spätestens im Herbst 2013 nach Syrien, um sich, getragen von einer radikal-islamistischen Einstellung, am Bürgerkrieg zu beteiligen. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/14981/3289814

Migranten-Konflikte in Griechenland

Bei schweren Zusammenstößen zwischen Migranten in verschiedenen Camps in Griechenland sind mindestens acht Menschen verletzt worden. Bei den Auseinandersetzungen seien Steine geflogen und Messer eingesetzt worden, teilten die Behörden am Donnerstag mit. Hintergrund waren Streitigkeiten zwischen verschiedenen Nationalitäten, dabei ging es etwa um laute Musik oder eine Frau. Schauplätze waren die Camps in Piräus, Idomeni und auf der Insel Chios. Seit die Balkanroute vor knapp drei Wochen für Flüchtlinge geschlossen wurde, stecken in Griechenland Zehntausende Migranten fest, die eigentlich längst in Deutschland sein wollten. Das Parlament in Athen soll am Freitag im Eilverfahren die nötigen Vorgaben zur Umsetzung des Flüchtlingspakts der EU mit der Türkei ratifizieren. Der entsprechende Gesetzentwurf wurde am Donnerstag dem Parlament vorgelegt, wie das Staatsfernsehen (ERT) berichtete. Wichtigster Bestandteil der Vorlage ist die Rechtmäßigkeit der geplanten Rückführung von Flüchtlingen und Migranten in die Türkei. Wie sich aus dem Entwurf ergibt, würde mit den neuen Bestimmungen die Richtlinie der EU zu Asylrecht und sicheren Drittstaaten übernommen. Am Mittwochabend demonstrierten im Zentrum Athens mehr als 2000 Migranten gegen das Flüchtlingsabkommen. Auf Transparenten stand „Nieder mit dem rassistischen Pakt“ und „Öffnet die Grenzen“. Die Demonstranten zündeten eine EU-Fahne vor den Büros der Europäischen Union an. Unter den Demonstranten waren auch linke Aktivisten, wie das Fernsehen berichtete. Mehr hier: http://www.focus.de/politik/ausland/fluechtlinge-verzweifelt-in-griechischen-camps-bricht-sich-die-wut-bahn_id_5397372.html

Razzia bei Hildesheimer Salafisten

Die Fahnder des LKA durchsuchten Donnerstagmorgen drei Wohnungen in der Hildesheimer Nordstadt und in der Fußgängerzone, um den mutmaßlichen Salafisten die Reisepässe abzunehmen. Nach Einschätzung des LKA wollten die zwei nach islamischem Recht verheiratete Ehepaare nach Syrien oder in den Irak ausreisen, um sich dort der Terrormiliz „Islamischer Staat“ (IS) anzuschließen. Die Durchsuchungen untermauern die Einschätzung des LKA, dass Hildesheim eine Hochburg des radikalen Islamismus in Niedersachsen ist. Ein weiteres Mal rückt damit auch die Moschee des Deutschsprachigen Islamkreises in der Nordstadt in den Fokus. „Wir rechnen die Personen, um die es am Donnerstag ging, auf jeden Fall zum Umfeld dieser Moschee“, sagte LKA-Sprecher Frank Federau.

Um 8 Uhr stürmten vermummte Einsatzkräfte in die Wohnungen. Zum Teil dauerten die Durchsuchungen stundenlang. Unterdessen tauchten immer mehr junge Männer aus dem Umfeld der nahen Moschee vor dem Haus auf und diskutierten mit den Polizisten – die Stimmung blieb aber friedlich. Mehr hier: http://www.haz.de/Nachrichten/Der-Norden/Uebersicht/Razzia-gegen-Salafisten-in-Hildesheim

Mehr Geld für Asylbewerber

Die Bundesländer wollen für die Integration der Zuwanderer in diesem Jahr etwa doppelt so viel Geld bereitstellen wie 2015. Insgesamt seien 16,7 Milliarden Euro vorgesehen, schreibt das „Handelsblatt“ unter Berufung auf Angaben aus den 16 Ländern. Der größte Teil soll für die Unterbringung der Menschen sowie für Sprach- und Integrationskurse ausgegeben werden. Die rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Dreyer forderte eine deutlich höhere Unterstützung des Bundes. Bisher müssten Länder und Kommunen den allergrößten Teil der Integrationskosten alleine schultern. Mehr hier: http://www.deutschlandfunk.de/integration-bundeslaender-planen-mehr-geld-fuer.447.de.html?drn:news_id=598033

Schlaglichter aus Asylbewerberheimen

Am Mittwochabend  entwickelte sich in der Erstaufnahmeeinrichtung in Hessisch Lichtenau eine Massenschlägerei zwischen somalischen und arabischen Bewohnern. Ein Beteiligter wurde verletzt, eine Eskalation der körperlichen Auseinandersetzungen drohte. Anlass der Ansammlung war eine vorangegangene vorläufige Festnahme eines 21-jährigen Afghanen. Gegen diesen besteht der Anfangsverdacht eines Sexualdeliktes zum Nachteil eines vierjährigen afghanischen Kindes. Insoweit sind weitere Ermittlungen durch die Eschweger Kripo zu führen. Der Tatverdächtige soll heute noch vernommen werden. Durch die Polizeikräfte wurde unter Mithilfe eines Dolmetschers der Sachverhalt erläutert und die Festnahme des Tatverdächtigen kommuniziert, worauf sich die Lage zunehmend beruhigte. Die Familie des betroffenen Kindes wurde noch am gestrigen Abend aus der Erstaufnahmeeinrichtung in eine andere Unterkunft verlegt. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/44151/3289647

In einer Rostocker Asylbewerberunterkunft ist es am Mittwochabend gegen 20 Uhr zu einer Auseinandersetzung unter  Mauretaniern gekommen. Der Tatverdächtige, ein 21-Jähriger, wollte  trotz bereits bestehenden Hausverbots zwei weitere Mauretanier in der Zuwandererunterkunft besuchen. Es kam zu einem Streit zwischen den  Männern, woraufhin der 21-Jährige die Unterkunft wieder verließ, sich aber weiter in der Nähe aufhielt. Nur wenig später warf der  Mauretanier einen 3,7 Kilogramm schweren Betonklotz durch das Fenster des Zimmers, in dem sich die anderen beiden Männer aufhielten.  Verletzt wurde bei dem Angriff niemand.  Doch auch danach ließ der Mann nicht ab und suchte das Zimmer der  Geschädigten erneut auf. Wieder warf er einen Stein in Richtung der  Männer, traf jedoch niemanden. Es kam anschließend zu einer  körperlichen Auseinandersetzung. Insgesamt entstand ein Sachschaden von mehrenden Hundert Euro. Die  Rostocker Polizei ermittelt gegen den 21-Jährigen nun wegen  Sachbeschädigung, versuchter gefährlicher Körperverletzung und  Hausfriedensbruch. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/3290009

In der Nacht zum Donnerstag griff ein Bewohner der Asylbewerberunterkunft in Hochdorf zwei Wachmänner mit Schlägen, Fußtritten und einem Feuerlöscher an. Glücklicherweise wurde dabei niemand verletzt. Als die Polizei eintraf, baute sich der 24-Jährige zunächst auch aggressiv drohend vor den Einsatzkräften auf. Um weitere Störungen und Straftaten zu vermeiden wurde der Störenfried kurzzeitig in Gewahrsam genommen. Das Landratsamt Esslingen wies dem Mann noch in der Nacht eine andere Unterkunft zu. Dort wird man sich sicher über den Neuzugang freuen. Über den Anlass des Angriffs und die Herkunft des Angreifers wird nicht berichtet. Das müssen wir zum Verständnis des Vorfalls auch nicht wissen. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110976/3289573

Am Mittwoch wurde die Polizei gegen 17:30 Uhr zur Flüchtlingsunterkunft an der Bremer Straße in Buchholz gerufen. Grund war ein Streit zwischen zwei Mazedoniern, der zu eskalieren drohte. Ein 57-Bewohner bedrohte einen 47-jährigen Landsmann mit zwei Küchenmessern. Noch bevor der Mann seine Drohungen wahr machen konnte, nahmen ihn die Beamten fest und stellten die beiden Messer sicher. Sie leiteten ein Ermittlungsverfahren wegen Bedrohung gegen den 57-jährigen Mazedonier ein. Auch in der Jesteburger Flüchtlingsunterkunft an der Hauptstraße gab es am Mittwoch einen Polizeieinsatz. Dort hatten sich kurz vor Mitternacht mehrere Bewohner verschiedener Herkunft geprügelt. Dem Sicherheitsdienst gelang es die Parteien zu trennen, noch bevor die Beamten eintrafen. Nach derzeitigem Ermittlungsstand griffen zwei Bewohner (30 und 40 Jahre) einen 21-jährigen Marokkaner in dessen Zimmer an und schlugen gemeinsam auf ihn ein. Dieser setzte sich mit einem Messer zur Wehr, verletzte jedoch niemanden. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/59458/3289543

Ausflüge kleiner Männergruppen nebulöser Herkunft

Zwei Männer („zentral- oder südasiatischen Typs“) sollen am Sonntag in Haar bei München eine 45-Jährige gepackt und dann auf einem Feld vergewaltigt haben. Laut Polizeibericht saß die Frau gegen 23.15 Uhr auf einer Bank am S-Bahnhof und wartete auf ein Taxi. Plötzlich seien zwei unbekannte Männer zu ihr gekommen und hätten sie in ein Gespräch verwickelt. Danach packten sie die Frau an ihren Armen und gingen mit ihr gegen ihren Willen zu einem nahen Feld. An den weiteren Ablauf könne sie sich nicht mehr erinnern, sagte das Opfer. Als sie wieder zu sich kam, bemerkte sie, dass einer der beiden Täter auf ihr lag und „den Geschlechtsverkehr durchführte“, wie es im Polizeibericht heißt. Danach verließen beide Männer den Tatort. Das Kommissariat 15., zuständig für Sexualstraftaten, hat die Ermittlungen aufgenommen. Der Sachverhalt bedarf der weiteren intensiven Abklärung, heißt es im Pressebericht. Mehr hier: http://www.merkur.de/lokales/muenchen-lk-nord/haar/haar-vergewaltigung-s-bahnhof-45-jaehrige-mm-6267197.html

Gestern gegen 02:00 Uhr, haben drei Unbekannte – „von südländischer Erscheinung und sprechen deutsch mit Akzent“ – einen 38-Jährigen in Hannover-Nordstadt ausgeraubt und verletzt. Bisherigen Erkenntnissen zufolge befand sich der Mann an der Straße Am Kleinen Felde, als ihn die drei Räuber ansprachen und sein Portemonnaie forderten. Daraufhin flüchtete er Richtung Asternstraße, wurde aber nach wenigen Metern von dem Trio eingeholt und attackiert. Anschließend raubten die Täter seine Brieftasche und entfernten sich in Richtung Lutherkirche. Sofort eingeleitete Fahndungsmaßnahmen verliefen erfolglos. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/66841/3289478

Zwei unbekannte Täter – beschrieben als „Araber/Nordafrikaner“ – haben in der Nacht zum Donnerstag in der Mainzer Landstraße in Frankfurt eine Frau überfallen und ausgeraubt. Die 55-jährige Berlinerin lief gegen 01.00 Uhr nachts auf dem Gehweg entlang, als sich ihr plötzlich von hinten zwei Männer näherten und versuchten, ihr die Handtasche zu entreißen. Bei dem Versuch, die Tasche festzuhalten, fiel die Frau zu Boden. Hier trat einer der Täter der Frau gegen den Kopf, während der andere die Tasche nach Wertsachen durchsuchte. Die 55-Jährige wurde bei der Tat leicht verletzt. Die Ermittlungen nach den Tätern dauern an. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/4970/3289495

Am Mittwoch kurz nach 10 Uhr begegnete eine 25-jährige Frau in Weil am Rhein drei Jugendlichen („südländische Erscheinung, unterhielten sich in einer fremden Sprache“) Einer blieb dicht vor ihr stehen, breitete die Arme aus und deutete eine Umarmung an. Die Frau nahm eine Abwehrhaltung ein, worauf sie zunächst festgehalten und dann in ein Gebüsch gestoßen wurde. Dabei verletzte sich die junge Frau. Während sich das Trio entfernte, ging die völlig geschockte Frau nach Friedlingen und meldete den Vorfall in einem Einkaufsmarkt. Die Fahndung nach den Jugendlichen verlief ergebnislos. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3289617

Am Mittwoch spielten zwei Mädchen im Alter von neun Jahren und ein 11-jähriger Junge auf einem Spielplatz nahe der Oskar-Sala-Straße in Greiz. Zuerst machten zwei Jugendliche obszöne Gesten in Richtung der Kinder. Es folgten Rangeleien, wobei die Kinder von den Jugendlichen unsittlich berührt worden sein sollen. Einen der beiden Jugendlichen konnte die Polizei identifizieren. Dabei handelt es sich um einen 16-jährigen Asylbewerber, welcher derzeit in Greiz wohnhaft ist. Weitere Angaben zum Tatverdächtigen machte die Polizei nicht. Mehr hier: http://gera.otz.de/web/lokal/leben/blaulicht/detail/-/specific/Kinder-in-Greiz-belaestigt-und-unsittlich-beruehrt-391104957

Mit einem Schlag auf den Kopf brachten zwei unbekannte Männer am Donnerstag (10.52 Uhr) eine 35-jährige Frau aus Mechernich zu Boden und raubten ihre Handtasche. Die Frau war zu Fuß auf dem Gehweg der Bleibachstraße unterwegs von Roggendorf in Richtung Mechernich. In Höhe eines Steinmetzbetriebes näherten sich die Männer von hinten und flüchteten nach der Tat in Richtung Mechernich. Die Frau verletzte sich leicht und konnte von zu Hause die Polizei alarmieren. Sie beschreibt die Täter wie folgt: beide südländische Typen, etwa 175-180 cm groß und schlank. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65841/3289903

Taxifahrt mit Polizeieinsatz

Ein als „Aggressor“ eingestufter Mann mit vier Frauen und acht Kindern war bis vor wenigen Wochen vorübergehend in der ehemaligen Albert-Schweitzer-Hauptschule an der Kaiserallee untergebracht, erhielt nach Informationen von come-on.de dort ein Hausverbot und wurde samt seiner Familie in eine Einrichtung nach Gummersbach verlegt. Doch gegen 11.30 Uhr tauchte der Mann mit seine r Großfamilie wieder an der Kaiserallee auf – per Taxi. Wie es heißt, habe es ihm in Gummersbach „nicht gefallen“ und er habe mehrere Wagen geordert. Zwischenzeitlich hatten Mitarbeiter der Unterkunft in der ehemaligen Schule nach einem telefonischen Hinweis von Kollegen aus Gummersbach die Polizei verständigt und wegen des Hausverbotes sämtliche Türen verriegelt. Die Taxifahrer forderten ihren Fahrpreis ein. Die Polizisten verwiesen sowohl die syrische Familie als auch die Taxifahrer zum Ausländeramt des Kreises an der Heedfelder Straße. Der Mann, seine Frauen und Kinder wurden schließlich per Großraumtaxi zurück nach Aachen transportiert. Die Taxifahrer mussten nach Dortmund fahren, wo sie an einer zentralen Behörde ihre Fahrtkosten geltend machen können. Die Kosten für diesen Großfamilienausflug trägt selbstverständlich der Steuerzahler. Mehr hier: http://www.come-on.de/luedenscheid/wirbel-fluechtlinge-polizeieinsatz-albert-schweitzer-schule-6267872.html

… und noch ein Gerichtsurteil

Ein algerischer Asylbewerber muss wegen einer tödlichen Messerattacke auf einen anderen für neun Jahre hinter Gitter. Das Essener Schwurgericht verurteilte den Angeklagten (34) am Donnerstag wegen Totschlags. Die Richter gehen davon aus, dass es vor der Bluttat zu einem Streit zwischen den Männern gekommen ist. Die Gründe hierfür blieben unklar. Auch den Umstand, dass bei der Obduktion der Leiche im Magen des Opfers zwei Fünfzig-Euro-Scheine gefunden wurden, konnte das Gericht nicht aufklären. Der Angeklagte selbst hatte behauptet, das spätere Opfer habe ihn an jenem Tag im Juli 2015 schwer beleidigt. Auch nach Verbüßung der Haftstrafe muss der Mann nach Auskunft seines Verteidigers in Deutschland bleiben, da sein Heimatland sich geweigert habe, ihn wieder aufzunehmen. Mehr hier: http://www1.wdr.de/nachrichten/ruhrgebiet/prozesse-asylbewerber-messerattacke-urteil-100.html

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.