Der Tod im Asylbewerberheim

Wieder ist ein Asylbewerber tot. Getötet in Deutschland. In einer Unterkunft, in der der deutsche Staat eigentlich für diejenigen zu sorgen vorgibt, die immer dann gern „schutzbedürftig“ genannt werden, wenn in der deutschen Gesellschaft um Zustimmung für die Zuwanderung geworben wird. Doch wenn die Schutzbedürftigen wirklich Schutz benötigen, dann scheint er oft zu fehlen. Denn viele Flüchtlinge sehen sich vor allem durch andere Asylbewerber bedroht. Ein Umstand, der unschöne Fragen aufwirft und deshalb gern übersehen wird. Deshalb kommen die in Deutschland getöteten und geschlagenen Flüchtlinge in der öffentlichen Wahrnehmung kaum vor. Ebenso wie die Zustände in den Massenunterkünften. Die Informationen über entsprechende Vorfälle sind spärlich, wie auch über den Fall des Asylbewerbers, dessen gewaltsamer Tod am Sonntag gestern bekannt wurde. Das können Sie ja selbst gleich lesen. Wie auch ein paar typische Meldungen über die alltägliche Gewalt in den Unterkünften.

Erstochen

Am Sonntag, in den frühen Abendstunden fanden Zeugen einen sehr schwer verletzten Mann vor dem Asylbewerberheim in der Deutschherrenstraße in Bonn-Muffendorf. Trotz Rettungsarzteinsatz erlag der junge Mann noch vor Ort seinen schwersten Verletzungen. Die Mordkommission übernahm die Ermittlungen. Nach aktuellem Sachstand eskalierte ein Streit im Quartier unter mehreren Asylbewerbern, bis das Opfer dann vor der Unterkunft mit mehreren Messerstichen niedergestreckt wurde. Die Polizei nahm vor Ort zwei Verdächtige im Alter von 26 und 30 Jahren vorläufig fest. Zur Herkunft von Opfer und Tatderdächtigen macht die Polizei keine Angaben. Die Ermittlungen zu Ablauf und Hintergrund des Geschehens dauern weiter an. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/7304/3291904

Messerangriff

Gegen 03:10 Uhr rief ein Nachbar einer Asylbewerberunterkunft in Bielefeld Notarzt und Polizei, nachdem ein Marokkaner bei ihm hilfesuchend vor der Tür stand und ihm seine Stichverletzungen zeigte. Während das Opfer vor Ort von den Rettungskräften erstversorgt wurde, schilderten er den eingesetzten Polizeibeamten, dass ein Streit in der Unterkunft Steinhagener Straße eskaliert sei. Ein 27-jähriger Algerier habe erst auf ihn eingeschlagen und anschließend mit einem Messer mehrmals zugestochen. Daraufhin rettete sich der 24-jährige Marokkaner aus der Unterkunft zum Nachbarn. Die Frage, warum es in der Unterkunft keine Hilfe gab, wurde nicht beantwortet. Im Anschluss seiner Vernehmung wurde der Verletzte in ein Bielefelder Krankenhaus eingeliefert. Da die Verletzungen nicht lebensbedrohlich waren, konnte der 24-Jährige dies nach ambulanter Behandlung wieder verlassen. Der Täter ist flüchtig. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/12522/3292048

Bisse und Schläge

Im Asylbewerberheim in Efringen-Kirchen kam es am Sonntag immer wieder zu Auseinandersetzungen unter Migranten, die um 17 Uhr in eine größere Schlägerei mündeten. Das Ganze begann bereits am Vormittag mit einer handfesten Auseinandersetzung zwischen zwei Bewohnern. Dabei biss ein Gambier einen Kontrahenten derart stark, dass das Opfer ins Krankenhaus gebracht werden musste. Der Gambier war derart aggressiv, dass er einen Platzverweis erhielt und in eine andere Unterkunft gebracht wurde. Trotz Verbotes kam er allerdings später zurück und zettelte erneut einen Streit an, der wiederum zu einer größeren Schlägerei führte. Der Sicherheitsdienst ging mit allem verfügbaren Personal dazwischen und rief die Polizei, die mit mehreren Streifen anrückte. Die beiden äußerst aggressiven und aufgebrachten Hauptstörer wurden schließlich in Polizeigewahrsam genommen. Erst danach kehrte Ruhe ein. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/110970/3292155

Gefährliche Körperverletzung

Zwei Iraker waren in einer Unterkunft an der Rittergutstraße in Dresden schwer aneinandergeraten. Dabei wurde der 20-Jährige durch den Angreifer verletzt und musste zur stationären Behandlung ins Krankenhaus gebracht werden. Alarmierte Polizeibeamte konnten den Angreifer noch in der Unterkunft ausfindig machen. Die Kriminalpolizei hat die Ermittlungen wegen gefährlicher Körperverletzung aufgenommen. Insbesondere der genaue Tatablauf sowie die Hintergründe sind Gegenstand der weiteren Ermittlungen. Zu Herkunft von Opfer und Tatverdächtigen sowie die Art der Verletzungen gab es keine Angaben. Mehr hier: https://www.polizei.sachsen.de/de/MI_2016_41931.htm

Beinahe alltäglich

Am Sonntag kam es gegen 22:30 Uhr in einer Asylbewerberunterkunft in Rostock zu einer Schlägerei zwischen syrischen Männern. Hierbei erlitten zwei junge Männer leichte Verletzungen, die durch Rettungskräfte ambulant versorgt wurden. Nach bisher vorliegenden Erkenntnissen kam es zu einer Schlägerei zwischen einer Gruppe von sieben jungen Männern und zwei Brüdern (20 und 21 Jahre). Der Grund der Konfrontation konnte wegen der Sprachbarrieren in der Nacht noch nicht zweifelsfrei geklärt werden. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/108746/3291646

 

 

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