„Kritik am Islam wird zum Tabu“

ZITATE ZUR ZEIT: Mina Ahadi ist Vorsitzende des Zentralrats der Ex-Muslime. Vor 30 Jahren kam sie als iranischer Flüchtling nach Deutschland. Sie floh vor einer islamistischen Diktatur und sieht naturgemäß im politischen Islam eine große Gefahr. In einem Interview mit der Welt spricht sie auch über die Angriffe und Anschläge, denen Islamkritiker auch im Westen regelmäßig ausgesetzt sind. Islamkritik ist lebensgefährlich für die Kritiker, doch die westliche Politik und Öffentlichkeit ignoriert das weitgehend und ist mehr um die Belange von Islamverbänden bemüht. Hier einige Auszüge von Mina Ahadi:

„Ja, denkbar ist das. Wer am Islam Kritik äußert, muss auch hier sehr aufpassen. Wir bekommen ständig Hassbriefe und Morddrohungen. Die Lage ist ernst. Die Polizei denkt zwar, sie habe alles unter Kontrolle, aber das sehe ich anders. Die Organisationen, die solche Morde oder Terror organisieren, haben große Kapazitäten und sind europaweit vernetzt.

[…]

Es ist keine Sünde, über eine Religion Witze zu machen. Aber selbst im Westen lassen sich immer mehr Menschen einschüchtern. Kritik am Islam wird zum Tabu. Daran sind auch jene Politiker Schuld, die mit den Islam-Verbänden verhandeln, als würden diese tatsächlich für alle 3,5 Millionen Muslime in Deutschland sprechen. Wir sind aber nicht den islamischen Machthabern entkommen, um nun muslimische Funktionäre für uns sprechen zu lassen.

[…]

Der Islam ist vergleichbar mit dem Faschismus. Wenn im 21. Jahrhundert noch Frauen gesteinigt werden, kann es keine andere Bezeichnung geben. Dieser politische Islam, der im Nahen Osten operiert, versucht immer stärker, sich hier im Westen durchzusetzen. Bei der Kölner Moschee geht es doch nicht um Religionsausübung. Es gibt genug Moscheen in Deutschland. Aber diese große Moschee mit dem hohen Minarett ist ein Kräftemessen, und die Politik hat nachgegeben.“

Das gesamte Interview finden Sie hier: http://www.welt.de/politik/article1093836/Der-Islam-ist-vergleichbar-mit-dem-Faschismus.html

1 Kommentar

  1. Alexander Zeiler

    Sehr entlarvent ist, dass einerseits das Christentum, die katholische Kirche, etc. durch den Dreck gezogen werden. Nur der Islam ist unantastbar. Ich kenne sonst kein anderes Thema, dass gesellschaftlich so relevant und gleichzeitig ein Tabu ist, unantastbar beinah. Diese Religion gleichberechtigt zu kritisieren, darüber lustig machen, wie mit allem und jedem anderen auch ist nicht möglich, manchmal sogar lebensgefährlich. Warum? Weil mit Gewalt gedroht wird, eingeschüchtert wird. Warum ein Staatsvertrag? Was wenn der Islam mal die Mehrheit stellt? Ist dann die Toleranz der neuen Minderheiten noch gewährleistet? Ich glaube nicht und das kann schneller kommen wie gedacht. Blendet vielleicht unser Wohlstand unsere Urinstinkte und Vernunft aus? Fragen und noch mehr Fragen zu diesem Thema hätte ich. Doch es ist Pfui darüber zu sprechen.
    Wir haben uns doch nicht von den Pfaffen befreit um vor den Mullas und Imamen zu knien.
    Wir werden uns vielleicht zwischen Amerikanisierung und Islamisierung entscheiden müssen. Oder ist das schon entschieden? Ich denke schon. Für ersteres.
    Und hier an solchen wichtigen Weichen brauchen wir aufgeklärte und ehrliche Debatten inklusive Volksentscheid nach Anhörung aller Argumente. Und vielleicht ergeben sich noch andere Modelle für unser Zusammenleben. Doch ohne Dialog sind wir tot.

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