Zensur und Zugang – Der Tagesdurchblick…

…DURCH DIE DONNERSTAGSMELDUNGEN

Islamkritik von deutschem Gericht verboten.

Im Mitte Februar im Herder Verlag erschienenen Buch „Emanzipation im Islam“ der Berliner Autorin Sineb El Masrar muss eine Passage geschwärzt werden. Das teilte der Verlag am Mittwoch mit. Grund dafür sei eine einstweilige Verfügung, die die Islamische Gemeinschaft Milli Görüs e.V. erwirkt habe. Milli Görüs gilt wegen islamistischer und antisemitischer Tendenzen als umstritten und wird vom Verfassungsschutz beobachtet. Als Rechtsvertreter von Milli Görüs fungiert der Münchner Anwalt Michael-Hubertus von Sprenger, der zurzeit auch den türkischen Präsidenten Recep Tayyip Erdogan in der Causa Böhmermann vertritt.

Die Publizistin Sineb El Masra, 1981 als Tochter marokkanischer Einwanderer in Hannover geboren, gibt unter anderem das multikulturelle Frauenmagazin „Gazelle“ heraus; 2006 wirkte sie in der Arbeitsgruppe „Medien und Integration“ im Bundeskanzleramt mit. Von 2010 bis 2013 war sie Mitglied der Deutschen Islamkonferenz. Jetzt sitzt stattdessen Milli Görüs-Vertreter am Verhandlungstisch mit der Bundesregierung.

In dem Buch „Emanzipation im Islam“ (Untertitel: „Eine Abrechnung mit ihren Feinden“) fordert die Autorin Muslimas auf, ein emanzipiertes und selbstbestimmtes Leben zu führen – egal ob es Sexualität, Liebe und Partnerschaft betrifft oder Familie und Erziehung. Dramen um Zwangsehe und sogenannte Ehrenmorde seien Ausdruck von Ungerechtigkeit, die im Privaten beginne und sich ihren Weg in den öffentlichen Raum bahne, ist die Autorin überzeugt.

In der geschwärzten Stelle beruft sich El Masrar auf einen 2010 in der „Welt“ erschienen Artikel. Darin hatte Redakteur Martin Lutz über das Verbot der „Internationalen Humanitären Hilfsorganisation“ (IHH) durch Bundesinnenminister Thomas de Maizière (CDU) berichtet. Diese hatte sogenannte Sozialvereine der radikal-islamischen Hamas von Deutschland aus mit Spenden in Höhe von über 6,6 Millionen Euro unterstützt. Damals wurde auch die Kerpener Zentrale der Islamischen Gemeinschaft Milli Görüs durchsucht. Mehr hier: http://www.welt.de/kultur/literarischewelt/article154576209/Erdogan-Anwalt-erwirkt-Buchschwaerzung.html

Neue Kämpfe in Donezk

Bei Kämpfen im ostukrainischen Gebiet Donezk sind drei Regierungssoldaten getötet worden. Fünf weitere wurden verletzt, wie Präsidialamtssprecher Andrej Lyssenko am Mittwoch in Kiew mitteilte. Zwar habe es weniger Verstöße gegen die geltende Waffenruhe als in den letzten Tagen gegeben, sagte Lyssenko. Die von Russland unterstützten Separatisten setzten aber immer mehr schwere Waffen ein, die eigentlich von der Front abgezogen sein sollten. Mehr hier: http://www.nzz.ch/international/mehrere-tote-bei-kaempfen-im-ostukrainischen-gebiet-donezk-1.18729388

Angriff auf „militärischen Emir“

Die US-Armee hat nach eigenen Angaben einen Angriff gegen einen ranghohen Kämpfer der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) im Irak geführt. Ziel der Attacke am Sonntag im Norden des Landes war Suleiman Abd Shabib al-Jaburi. Al-Jaburi sei «einer der militärischen Emire» und Mitglied des «Kriegsrats» des IS gewesen, sagte ein in Bagdad stationierter US-Militärsprecher am Mittwoch bei einer Telefonkonferenz mit Pentagon-Journalisten. Er wollte jedoch keine Aussage darüber machen, ob der Jihadist getötet worden sei oder nicht. Der regionale kurdische Sicherheitsrat erklärte dagegen der Nachrichtenagentur AFP, al-Jaburi sei tot. Auch zwei seiner Helfer seien bei der US-geführten Attacke getötet worden. Den Angriff führten kurdische Kämpfer und US-Elitesoldaten zusammen aus. Mehr hier: http://www.nzz.ch/newsticker/irakus-armee-greift-ranghohen-is-kaempfer-an-1.18729611

„Völkermord“ vom „Islamischen Staat“

Das britische Parlament hat die britische Regierung am Mittwoch aufgefordert, die Verbrechen des „Islamischen Staats“ gegen Christen, Jesiden und Schiiten in Syrien und im Irak als «Völkermord» einzustufen. Es verabschiedete eine entsprechende Resolution. Das US-Repräsentantenhaus hatte im März in einer Resolution Washington ebenfalls aufgefordert, die Gräueltaten der IS-Miliz offiziell als «Völkermord» zu bezeichnen. Die Resolution war, ebenso wie die des britischen Parlaments, nicht bindend, doch die US/Regierung kam dem Ansinnen nach. Die IS-Miliz sei «völkermörderisch in ihrem Selbstverständnis, in ihrer Ideologie und in ihrem Handeln», sagte US-Außenminister John Kerry. Die Jihadisten würden außerdem «Verbrechen gegen die Menschlichkeit» begehen. Zugleich forderte Kerry, die Taten der IS-Miliz von einem internationalen Gericht aufarbeiten zu lassen. Mehr hier: http://www.nzz.ch/newsticker/grossbritannien-parlament-will-is-verbrechen-als-voelkermord-einstufen-1.18729617

Islamistischer Attentäter mit Flughafen-Job

Najim Laachraoui, einer der beiden Selbstmordattentäter vom Brüsseler Flughafen, hat einem Medienbericht zufolge fünf Jahre dort gearbeitet. Er sei bis Ende 2012 als Zeitarbeiter bei einem Unternehmen beschäftigt gewesen, das auf dem Airport arbeite, berichtete der TV-Sender VTM am Mittwoch. Die Staatsanwaltschaft nahm zunächst keine Stellung. Die Flughafenpolizei habe kurz vor den Attentaten auf dem internationalen Flughafen einen geheimen Gebetsraum entdeckt, berichtete die Sender weiter. Laachraoui soll nach früheren Ermittlerangaben auch einer der Drahtzieher der Pariser Anschläge vom November 2015 gewesen sein. Auf dem Flughafen in Brüssel sprengte sich auch Ibrahim El Bakraoui in die Luft. Mehr hier: http://www.nzz.ch/international/selbstmordattentaeter-soll-am-bruesseler-flughafen-gearbeitet-haben-1.18729542

Ausbürgerung für Terroristen?

CDU-Innenpolitiker wollen den Entzug der deutschen Staatsbürgerschaft für Terroristen bei sogenannten Doppelstaatlern möglich machen. Dazu hat der CDU-Bundesfachausschuss Innenpolitik einen neuen Beschluss veröffentlicht. Das Dokument zur „Bekämpfung von Islamismus und Salafismus“ wurde jetzt unter Peter Beuth, dem Vorsitzenden des Ausschusses für Innenpolitik, verabschiedet. Darin wird deutlich, dass Personen, die „eine menschenverachtende Ideologie oder gar eine terroristische Vereinigung“ unterstützen, „die volle Härte unseres Rechtsstaates“ spüren sollen.

Die Debatte ist nicht neu. Schon im vergangenen Jahr hatten die Innenminister von Bund und Ländern über den Pass- und Staatsbürgerschaftsentzug beraten. Hintergrund der erneuten Forderung ist die wachsende Sorge vor Terroranschlägen in Deutschland. Zudem steigt die Zahl der extremistischen Islamisten, die aus Deutschland nach Syrien oder in den Irak gehen, um sich dem Krieg des sogenannten „Islamischen Staates“ (IS) anzuschließen.  Vielleicht wäre auch hier Prävention besser, beispielsweise deutsche Pässe nicht so bedingungslos auszuteilen. Mehr hier: http://www.dw.com/de/keine-staatsb%C3%BCrgerschaft-f%C3%BCr-terroristen/a-19201217

Bilanz des EU-Türkei-Deals

Die EU sieht Fortschritte bei der Eindämmung der Migration nach Griechenland. Es gebe „gute Fortschritte“ bei der Umsetzung des EU-Türkei-Pakts, Griechenland habe „alle rechtlichen und operativen Methoden“ zum Einsatz gebracht. Drei Wochen nach Inkrafttreten des vereinbarten Maßnahmenpakets zur Eindämmung der illegalen Migration in der Ägäis könne man „erste greifbare Ergebnisse“ herzeigen. Mit dieser Zwischenbilanz wartete der für Migration und innere Sicherheit zuständige EU-Kommissar Dimitri Avramopoulos am Mittwoch in Brüssel auf. So habe die Zahl der Migranten, die auf einer griechischen Insel ankamen, in den vergangenen drei Wochen 5874 betragen. Im gleichen Zeitraum vor dem Start des Abkommens seien es 26.878 Menschen gewesen, berichtete Avramopoulos. Er sah darin den Nachweis, dass der Kampf gegen das Schlepperwesen funktioniere. Rückführungen kommen aber nur schleppend voran. Auf Nachfrage räumte der EU-Kommissar ein, dass nur 325 Migranten in die Türkei gebracht wurden. Was die mit Ankara vereinbarten direkten Übersiedlungen von Syrern in den EU-Raum betrifft, sieht es noch schlechter aus: Lediglich 103 Flüchtlinge wurden aus der Türkei nach Europa ausgeflogen. Mehr hier: http://derstandard.at/2000035333624/Erst-103-syrische-Fluechtlinge-umgesiedelt

Asylbewerber in die Provinz

Nach dem Willen der Bundesregierung sollen mehr Migranten in strukturschwachen Regionen untergebracht werden. Bundeslandwirtschaftsminister Schmidt, CSU, sagte der „Frankfurter Allgemeinen Zeitung“, dies sei eine Chance für mittelgroße Städte und den ländlichen Raum. So könnten etwa Grundschulen in diesen Regionen durch den Zuzug von Asylbewerberfamilien vor der Schließung bewahrt werden. Auch Gegenden mit hoher Arbeitslosigkeit sollen nach dem Willen des Ministers nicht ausgenommen werden. Schmidt sagte, wo Wohnraum zur Verfügung stehe und günstig sei, sollte dieser auch genutzt werden. Mehr hier: http://www.deutschlandfunk.de/plaene-der-bundesregierung-mehr-fluechtlinge-aufs-land.447.de.html?drn:news_id=605166

Kölner Transparenz

Wie das ZDF berichtet, war ein interner Notfallplan des Flughafens Köln/ Bonn für Bedrohungslagen wie Terroranschläge seit Monaten im Internet abrufbar – und damit auch für potenzielle Terroristen zugänglich. Den ZDF-Recherchen zufolge stand das mehr als 230 Seiten lange Dokument seit November vergangenen Jahres zum Abruf auf der Webseite des Flughafens. Erst gestern sei es nach der Berichterstattung entfernt worden. Auch detaillierte Anweisungen zum Umgang mit Terroranschlägen, Bombendrohungen oder Geiselnahmen hätte  in dem Dokument gestanden. Ein Flughafensprecher erklärte dagegen, es sei nur ein Auszug aus dem Notfallplan öffentlich geworden, der lediglich allgemeine Informationen beinhalte. Nur die allgemeinen Informationen füllen 230 Seiten? Welchen Umfang mag da der detaillierte Plan haben? Mehr hier: http://www.deutschlandfunk.de/flughafen-koeln-bonn-interner-notfallplan-stand-im-internet.1818.de.html?dram:article_id=351956

Syrischer Islamist in Bamberg verhaftet!

Die Staatsanwaltschaft Bamberg hat einen 24-jährigen Syrer in Untersuchungshaft nehmen lassen. Der Grund: er soll als Angehöriger einer islamistischen Organisation an Kämpfen in Syrien teilgenommen haben. Er soll an entsprechenden Schusswaffen ausgebildet worden sein. Er hält nach seiner Ausreise weiter Kontakt mit der Organisation und wollte in sein Heimatland zurückkehren. Auf Grund eines Hinweises Anfang des Monats durchsuchten Polizisten der oberfränkischen Kripo die Wohnung des Beschuldigten in einem Bamberger Asylbewerberheim. Dort entdeckten die Beamten Bilder, die den jungen Mann mit Kriegswaffen zeigen. Der Verdacht auf Mitgliedschaft in einer militanten islamistischen Organisation hat sich bei der Durchsuchung noch erhärtet. Deshalb gab´s einen Haftbefehl. Der Syrer sitzt nun in einer Justizvollzugsanstalt. Mehr hier: http://www.radio-bamberg.de/bamberg-syrischer-islamist-in-bamberg-verhaftet-4962137/

Schwer verletzt im Asylbewerberheim

In einer Unterkunft in Marsberg kam es am Dienstagabend, aus bislang unbekannten Gründen, zu einer Auseinandersetzung zwischen einem 20-jährigen Guineer und einem 23-järhigen Mann aus Bosnien-Herzegowina. Im Verlauf der Streitigkeiten stach der 20-jährige Afrikaner mit einem Messer auf seinen Kontrahenten ein. Hierbei erlitt dieser eine Kopfverletzung. Durch einen weiteren Bewohner konnte die Auseinandersetzung beendet werden. Der schwerverletzte Mann rief selbstständig den Rettungsdienst und musste anschließend in ein Krankenhaus verbracht werden. Es besteht keine Lebensgefahr. Der Täter konnte noch vor Ort durch Beamte der Polizeiwache Marsberg festgenommen werden. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/65847/3306514

Massenschlägereien in Asylbewerberheimen

Aus bisher unbekannten Gründen kam es gestern Nachmittag zu einer Schlägerei zwischen mehreren Personen in einem Asylbewerberheim in Mainz. Es war bei der Vorbereitung der Essenausgabe zu einer heftigen Auseinandersetzung zwischen 2 syrischen und 5 somalischen Staatsangehörigen gekommen, in dessen Verlauf noch mehrere Personen eingriffen und mit Steinen, Stühlen, Geschirr, Teilen von Bettgestellen etc. aufeinander losgingen. Insgesamt wurden ein Syrer schwer und zwei weitere Syrer und zwei Somalier leicht verletzt. Eine Mitarbeiterin der Sicherheitsfirma wurde durch ein umherfliegendes Bettgestell getroffen und ebenfalls verletzt. Der schwerverletzte Syrer wurde ins Krankenhaus verbracht, alle anderen Beteiligten lehnten eine ärztliche Versorgung ab. Da die Stimmung im Anschluss an die Auseinandersetzung zwischen beiden Lagern weiter aufgeheizt war, wurden die vier beteiligten Somalier in ein anderes Heim nach Ingelheim verbracht. Einer der beteiligten Syrer zeigte sich im weiteren Verlauf weiterhin aggressiv gegenüber den Somaliern und leistete den Anweisungen der Polizisten keine oder erst nach mehrmaliger Aufforderung Folge. Mehr hier: http://www.presseportal.de/blaulicht/pm/117708/3306266

In einer Asylbewerberunterkunft in Regensburg kam es am Mittwochmorgen zu einer Massenschlägerei. Laut ersten Ermittlungen der Polizei waren gegen 1.30 Uhr etwa 20 Flüchtlinge unterschiedlichster Herkunft aufeinander losgegangen. Der Sicherheitsdienst versuchte zwar, die Schlägerei zu beenden, musste aber schließlich aufgeben und die Polizei alarmieren. Die Beamten rückten daraufhin mit einem Großaufgebot an, um die unterschiedlichen Gruppen zu trennen und die Ruhe wieder herzustellen. Laut ersten Erkenntnissen wurden bei der Schlägerei drei Personen verletzt – zwei Mitarbeiter des Sicherheitsdienstes und ein Asylbewerber. Ein Iraker musste außerdem in Gewahrsam genommen werden, da er den polizeilichen Anordnungen nicht nachkam. Aufgrund der sprachlichen Barrieren gestaltet sich die Aufklärung des Vorfalls äußerst schwierig. Mehr hier: http://www.idowa.de/inhalt.regensburg-massenschlaegerei-im-asylbewerberheim-drei-verletzte.7c092d07-ebe1-4ce5-92cf-80c2462dfe4e.html

Kindesmissbrauch im Drogeriemarkt

Sexueller Missbrauch eines Kindes in Tateinheit mit Körperverletzung. So lautet der Verdacht gegen den am Freitag festgenommenen 34jährigen Syrer, der zwei Tage zuvor im dm-Markt am Ostring übergriffig gegen eine Elfjährige geworden sein soll. Dieser Übergriff war nach dem, was bisher ermittelt wurde,  durchaus gravierend, berichtete uns der zuständige Staatsanwalt Henner Kruse heute Nachmittag auf Anfrage. „Nachdem sich das Kind aus dem Griff des Mannes herausgewunden hatte, teilte es sich einer Verkäuferin des Drogeriemarktes mit“, schildert der Staatsanwalt den weiteren Verlauf. Die Elfjährige hielt sich an besagtem Mittwochmittag nach Unterrichtsschluss zusammen mit vier anderen Mädchen im dm-Markt am Hellwegcenter auf, um die Zeit bis zur Abfahrt des Busses zu überbrücken. Zu dem schnellen Zugriff der Polizei nur zwei Tage später führte unter anderem die Bilderauswertung aus der Videoüberwachung des Drogeriemarktes. Mehr hier: http://rundblick-unna.de/uebergriff-auf-11jaehrige-im-dm-kind-wurde-umklammert-grob-begrapscht-und-verletzt-vorwurf-sexueller-missbrauch-und-koerperverletzung/

Verzweifelter Wunsch nach Rückkehr

In der Haller Stadtverwaltung ist es am Montag zu einem dramatischen Zwischenfall mit einem Asylbewerber aus dem Irak gekommen. Der Mann war den Schilderungen zufolge sehr erregt und wirkte verzweifelt als er das Büro der Flüchtlingsberatung betrat. Er forderte die sofortige Rückführung in sein Heimatland, hielt sich dabei ein verlängertes Küchenmesser an den Hals und drohte mit Selbsttötung, wenn ­seine Forderungen nicht erfüllt würden.

»Der Mann war völlig fertig und hat geweint. Es war dramatisch, aber er hat niemand anderen als sich selbst bedroht«, berichtet Abteilungsleiter Hermann Bußmeyer. Bußmeyer konnte unbehelligt die Polizei und den Rettungsdienst verständigen: »Die Polizeibeamten haben den Mann dann schnell mit Pfefferspray lahmgelegt und überwältigt. « Der Iraker, der seit 2015 in einer Unterkunft am Bahnhof lebt, wurde in die LWL-Klinik nach Gütersloh gebracht.

Der genaue Hintergrund des Zwischenfalls ist noch nicht klar. »Am vergangenen Donnerstag haben wir erstmals von dem Iraker gehört, dass er zusammen mit einem anderen Iraker in sein Heimatland zurückkehren will. Mehr hier: http://www.westfalen-blatt.de/OWL/Lokales/Kreis-Guetersloh/Halle/2337698-Iraker-will-zurueck-Messer-am-Hals-Drama-im-Rathaus

14 Prozent Asylbewerber

In Hessens sitzen einem Bericht von hr-iNFO zufolge derzeit 158 „Flüchtlinge“ in Untersuchungshaft. Das entspreche einem Anteil von etwa 14 Prozent aller Untersuchungshäftlinge, meldete der Sender am Donnerstag unter Berufung auf Zahlen aus dem Justizministerium weiter. Bei fast allen der verdächtigen Flüchtlinge sei die Untersuchungshaft wegen Fluchtgefahr angeordnet worden, weil sie in Deutschland keinen festen Wohnsitz haben. Gegen zwei Drittel von ihnen werde wegen Diebstahls, Betrugs oder Körperverletzung ermittelt. Mehr als die Hälfte der Tatverdächtigen sind Algerier und Marokkaner, wie der Sender weiter berichtete. Die Kriminalitätsrate von Flüchtlingen sei bisher nicht erhoben worden, da der Aufenthaltsstatus von Tatverdächtigen erst seit kurzem statistisch erfasst werde, sagte Innenminister Peter Beuth (CDU). Mehr hier: http://www.fnp.de/rhein-main/Hoher-Anteil-von-Fluechtlingen-bei-Untersuchungshaeftlingen;art801,1958411?ref=yfp

Verfahrens-Sammler vor Gericht

Vor Gericht im sächsischen Freiberg grinst Fahri A. (23) lässig, während er in Hand- und Fußfesseln in den Gerichtssaal geführt wird. Am Dienstag begann der erste von mehreren Prozessen gegen den vorbestraften Asylbewerber. Er soll aus Algerien stammen und 23 Jahre alt sein. Genau weiß man das allerdings nicht, da er keinen gültigen Pass hat. Aber allein in Sachsen stehen 16 Verfahren gegen den Mann an. Das Landgerichts Berlin hat ihn bereits zu vier Jahren Haft verurteilt.

In Freiberg wurde Fahri A. geht es um einen Macheten-Überfall auf einen Netto-Markt und die Morddrohungen gegen einen Dönerladen-Besitzer, nachdem er dessen Fahrzeug klaute. Außerdem gehen Nötigung, Diebstahl, Drogenbesitz, Waffenbesitz, Beleidigung, Widerstand gegen Polizeibeamte und Fahren ohne Fahrerlaubnis auf sein Konto. Dadurch, dass er immer wieder neue Straftaten beging und hier Strafen absitzen muss, konnte er bisher nicht abgeschoben werden. Mehr hier: http://www.bild.de/regional/dresden/raubueberfall/prozess-marathon-gegen-asylbewerber-45323844.bild.html

In einem Taxi nach Berlin …

… für 780 Euro. Ahmad Akari will nach Hause in den Libanon, zurück zu seiner Frau, zu den drei Kindern. 400 Euro soll das Flugticket kosten, sagt der Asylbewerber. Für 780 Euro hat die Bezirksregierung Arnsberg Akari aber erst einmal von Hemer nach Berlin chauffieren lassen – und wieder zurück. Drei Wochen später hängt Akari noch immer fest. Mitte Dezember war der Fischhändler mit Schleppern nach Deutschland gekommen. 3700 Euro kostete ihn die Reise, die Hoffnung auf Arbeit erfüllte sich nicht. „Lieber wieder zurück, als hier zu bleiben“, sagt er. Kein Einzelfall: 7815 Menschen kehrten 2015 freiwillig aus NRW in ihre Heimat zurück. Die Bezirksregierung unterstützte Akari, indem sie ihn von den Maltesern im Kleinbus zur libanesischen Botschaft in Berlin chauffieren ließ und gleich wieder zurück. Ergebnis: ein Notizzettel mit den Anforderungen – vier Passfotos, Ticketnummer, dann wieder persönlich vorbei­kommen. Erst dann gibt’s den Pass. Den Betrag von 780 Euro für die vergebliche Fahrt nach Berlin will Bezirksregierungs-Sprecher Christoph Söbbeler nicht bestätigen. Bahn und Bus, sagt er, kämen oft nicht günstiger, weil womöglich Übernachtungskosten anfielen. Berlin ist mit der Bahn auch wirklich ganz schlecht zu erreichen. Und welche Übernachtungskosten für eine Nacht angenommen werden, ist auch interessant. Mehr hier: http://www.derwesten.de/region/rhein_ruhr/fluechtling-wird-fuer-780-euro-nach-berlin-und-zurueck-gefahren-aimp-id11753863.html

Baustopp für Asylbewerbersiedlung aufgehoben

„Die Verletzung umweltverfahrensrechtlicher Vorschriften reiche nicht aus, um einen Baustopp zu beantragen.“ Das ist ein Satz aus der Berichterstattung der taz über ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts Hamburg. Normalerweise würde man sich in dieser Zeitung jetzt darüber empören, dass Bäume gefällt und Bauarbeiten begonnen werden dürfen, obwohl umweltverfahrensrechtliche Vorschriften verletzt wurden. Früher zumindest war das immer so. Aber natürlich nicht, wenn es um Bauten für Migranten geht, die böswillige deutsche und noch dazu wohlhabende Nachbarn verhindern wollen. In diesem Fall freut man sich bei der taz, dass das Hamburger Oberverwaltungsgericht den Baustop für die „Flüchtlingssiedlung“ im Stadtteil Blankenese, den die Anwohner vor dem Verwaltungsgericht erwirkt hatten, wieder aufgehoben hat. Endlich dürfen die Bäume gefällt werden, um Zuwanderern Platz zu machen. Mehr hier: http://www.taz.de/Baustopp-in-Reichenviertel-aufgehoben/!5294510/

 

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