DRESDNER GEDENKÖRTCHEN

Eine filmische Anmerkung  von Eckart Reichl

1 Kommentar

  1. Herbert

    Mich hat maßlos geärgert, als am 13. Februar die Nachrichten von ARD und ZDF von 25.000 Toten sprachen. Noch zu DDR-Zeiten haben sich beide Deutschlands bei der Ermittlung der Totenzahlen, aus welchen gleichlaufenden Interessen auch immer, auf eine niedrigst mögliche Zahl geeinigt. Ende 1944 bis zum Kriegsende war Dresden voll mit Flüchtlingen vor der Roten Armee aus Schlesien. Gezählt wurden aber nur eindeutig namentlich identifizierbare Opfer. Die vielen Zehntausenden von Zerfetzten, Verbrannten und die, die nicht zu identifizieren waren wurden aus politischen Gründen nicht mitgezählt. Man spricht, öffentlich unterdrückt, von etwa 100.000 Getöteten, mehr als in Hiroshima. In Dresden fing nach 1945 in den Nachkriegsjahren bereits an, was man später als „Lügenpresse“ bezeichnete.

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