DRESDNER GEDENKÖRTCHEN

Eine filmische Anmerkung  von Eckart Reichl

3 Kommentare

  1. Hermann

    Wir haben in der Schule in den 1970 er Jahren gelernt das ca. 250000 Menschen
    Bei der Bombadierung Dresdens ums Leben kamen. Dresden war voll von Flüchtlingen. Es ist ein einfaches eine Null fallen zu lassen. Wien wurde mehrfach bombardiert und nicht so stark zerstört. Hier geht man von 30000 Opfern aus. Folglich sind die heutigen niedrigen Zahlen von Dresden unglaubwürdig ja fast verharmlosend.
    Auch haben wir noch den Spruch gelernt: Keiner kennt die (genaue ) Zahl keiner kennt die Qual im Höllenfeuer aus Menschenhand. In den Kellern hat man Schrumpfköpfe gefunden was auf Temperaturen von 1000 Grad Celsius schließen läßt. Man kann also auch davon das es auch Opfer gab von denen nichts mehr übrig blieb. Uns wurde gelehrt, daß ein Krieg gegen Zivilisten ein Verbrechen ist egal wer Opfer oder Täter ist.

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  2. Simon Peters

    Das Spiel das man mit den Dresdener Opferzahlen spielt treibt man überall wo Alliierte Luftangriffe flogen. In Berlin wurden 500.000 Wohnungen komplett zerstört. Viele weitere Hunderttausende wurden schwer beschädigt. Es wurden knapp 80% aller Wohnungen getroffen, die meisten völlig vernichtet. Aber knapp 99% der Berliner Bevölkerung sollen die Angriffe überlebt haben!? Ja ne… is klar. Die Einwohnetzahl ist zwischen Dez 44 und Aug 45 um 1,5 Millionen gesunken. Wo sind sie denn alle hin wenn es doch „höchstens 50.000 Tote“ gab?

    Widerlich finde ich auch die immer wiederkehrende Behauptung, die Flächenbombardements auf deutsche Städte sollte die Bevölkerung „demoralisieren“. Ne Freunde der Nacht… Töten ist der korrekte Begriff dafür.

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  3. Herbert

    Mich hat maßlos geärgert, als am 13. Februar die Nachrichten von ARD und ZDF von 25.000 Toten sprachen. Noch zu DDR-Zeiten haben sich beide Deutschlands bei der Ermittlung der Totenzahlen, aus welchen gleichlaufenden Interessen auch immer, auf eine niedrigst mögliche Zahl geeinigt. Ende 1944 bis zum Kriegsende war Dresden voll mit Flüchtlingen vor der Roten Armee aus Schlesien. Gezählt wurden aber nur eindeutig namentlich identifizierbare Opfer. Die vielen Zehntausenden von Zerfetzten, Verbrannten und die, die nicht zu identifizieren waren wurden aus politischen Gründen nicht mitgezählt. Man spricht, öffentlich unterdrückt, von etwa 100.000 Getöteten, mehr als in Hiroshima. In Dresden fing nach 1945 in den Nachkriegsjahren bereits an, was man später als „Lügenpresse“ bezeichnete.

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