Gewalt und Gaslaternen – Der Durchblick…

…DURCH DIE TAGESMELDUNGEN:

Türkei ist jetzt finanzielles Hochrisikoland

Die Rating-Agentur Standard & Poor’s hat die Türkei als „Hochrisiko“-Land eingestuft. Bei der Risikobeurteilung eines Landes werden Gefahren berücksichtigt, die die Geschäftstätigkeit beeinträchtigen können. Diese Gefahren können wirtschaftlicher, institutioneller oder rechtlicher Art sein oder von den Finanzmärkten herrühren. Standard & Poor’s hatte im vergangenen Monat schon die Bonität türkischer Staatsanleihen herabgestuft und den Ausblick auf „negativ“ gesetzt, und das mit den Folgen des Putschversuchs begründet.

Mehr hier: http://www.deutschlandfunk.de/standard-poor-s-rating-agentur-stuft-tuerkei-als-hochrisiko.447.de.html?drn:news_id=640969

Anmelder der Erdogan-Huldigung in Köln ist SPD-Mitglied

Ahmet Con (45) aus Hagen war der Anmelder der umstrittenen türkischen Großdemonstration in Köln. Der Mann ist nicht nur Funktionäre der „Union europäischer türkischer Demokraten“ (UETD), die als Ableger von Erdogans Regierungspartei AKP gilt, sondern auch Mitglied der SPD, wie die „Westfalenpost“ berichtet. 2014 ist Erdogans Mann Genosse geworden. Interessant ist nun, ob die Partei auf diese Nachricht reagiert. Oder sind Führerkult und die Forderung nach Todesstrafe neuerdings mit einer SPD-Mitgliedschaft vereinbar?

Mehr hier: http://www.derwesten.de/staedte/hagen/anmelder-der-tuerkischen-grossdemo-ist-spd-mitglied-id12062016.html#plx1873571270

260 Prozent mehr jugendliche Zuwanderer

Im vergangenen Jahr sind so viele alleinreisende junge Migranten und Flüchtlinge nach Deutschland gekommen wie noch nie. Die Jugendämter nahmen rund 42.300 unbegleitete Kinder und Jugendliche in ihre Obhut. Im Vergleich zu 2014 ist das ein Anstieg von mehr als 260 Prozent. 91 Prozent der alleinreisenden jungen Migranten waren Jungen. Bislang hätten erst 53 Prozent von ihnen einen Asylantrag gestellt. Hauptgrund dafür seien Engpässe bei den Behörden.

Mehr hier: http://www.deutschlandfunk.de/statistik-zahl-alleinreisender-junger-migranten-um-260.447.de.html?drn:news_id=641133

Bayern klagt gegen VW

Bayern wird den Autokonzern Volkswagen auf Schadenersatz verklagen. Das sagte der bayerische Finanzminister Söder der Deutschen Presseagentur. Es gehe dabei um die Aktienkurs-Verluste, die dem bayerischen Pensionsfonds in der Folge des Diesel-Skandals entstanden seien.

Mehr hier: http://www.deutschlandfunk.de/abgas-skandal-bayern-verklagt-volkswagen-wegen-folgen-fuer.447.de.html?drn:news_id=641140

Neuer Schritt zum Fernbus-Monopol?

Mit der Übernahme des Fernbusgeschäfts der Deutschen Post treibt Marktführer Flixbus seine Expansion voran. „Mit dem Erwerb des Postbus-Angebots stärken wir bewusst unser Kerngeschäft in Deutschland“, sagte Geschäftsführer André Schwämmlein. Die ersten Postbus-Linien sollen ab November in das Flixbus-Netz integriert werden. Zum Kaufpreis wollte der Flixbus-Gründer keine Angaben machen. Der Deal werde aber zusätzliche Einnahmen von 15 bis 20 Millionen Euro jährlich bringen. Die Übernahme ist am Montag in Kraft getreten. Der Postbus war im November 2013 als Kooperation mit dem ADAC an den Start gegangen. Der Autoclub stieg im November 2014 aus dem Projekt aber wieder aus, die Post betrieb das Geschäft alleine weiter.

Mehr hier: http://www.mz-web.de/wirtschaft/expansion-fernbus-marktfuehrer-flixbus-uebernimmt-konkurrent-postbus-24495112

„Das hat nichts mit den Wahlen zu tun“

Nach Protesten hat die Stadt Rostock die geplante Einrichtung einer Unterkunft für Zuwandererfamilien im Stadtteil Groß Klein gestoppt. Ist der linke Sozialsenator der Stadt nun vor Fremdenfeinden eingeknickt?

Grund sei die angespannte Sicherheitslage in der Plattenbau-Siedlung, begründete Sozialsenator Steffen Bockhahn (Linke) am Dienstag die Entscheidung. In den vergangenen Wochen hatte es wiederholt Proteste gegen Flüchtlinge und Zwischenfälle gegeben. Der Entscheidung liege eine Gefahrenbewertung der Rostocker Polizei zugrunde, die von der Einrichtung von Asylunterkünften in dem Stadtteil abgeraten habe, hieß es. Das Rostocker Bürgerschaftsmitglied Torsten Sohn (Grüne) wertete die Entscheidung als fatales Signal. Pöbeleien und rassistische Gewalttaten gegen Geflüchtete hätten somit Erfolg.

Bereits im Juli war eine Unterkunft mit Wohngruppen für „unbegleitete minderjährige Flüchtlinge“ nach rechten Protesten geräumt worden. Die Jugendlichen wurden auf andere Einrichtungen verteilt.

Besonders putzig ist es, wenn die Landesregierung sich ebenfalls äußert und betont, dass diese Entscheidungen mit dem Naheliegenden natürlich nichts zu tun haben:

Regierungssprecher Andreas Timm widersprach Mediendarstellungen, wonach wahlkampftaktische Überlegungen bei der Entscheidung eine Rolle gespielt haben könnten. Die Staatskanzlei teile die Auffassung des Innenministeriums, dass die Räumung der Unterkunft zum Schutz der Kinder nötig gewesen sei, sagte Timm. In Mecklenburg-Vorpommern gibt es am 4. September Landtagswahlen.

Mehr hier: http://www.svz.de/regionales/newsticker-nord/rostock-stoppt-erneut-geplante-asylunterkunft-id14435266.html

Internationaler Massenfaustkampf in Dortmund

Bei einer Massenschlägerei im Bundesamt für Migration und Flüchtlinge in Dortmund sind am Montagvormittag mehrere Menschen verletzt worden. Zugang zu einem Warteraum für Asylbewerber in einem Ankunftszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). Zugang zu einem Warteraum für Asylbewerber in einem Ankunftszentrum des Bundesamts für Migration und Flüchtlinge (BAMF). – Foto: Harald Tittel Wie die Polizei mitteilt, kam es bereits am Montag zu der Schlägerei in der Einrichtung an der Huckarder Straße. Die Hintergründe werden noch ermittelt. Norbert Hoffmann berichtet. In dem sogenannten Ankunftszentrum können Asylbewerber ihre Anträge stellen und dort werden die Anhörungen zu den Verfahren durchgeführt. In einem Warteraum waren mehrere Personen zunächst mit Worten aneinander geraten. Dann aber flogen wohl auch Stühle. Beim Eintreffen der Polizei waren vor Ort noch sieben Männer und eine Frau im Alter von 14 bis 37 Jahren anwesend. Die 33-Jährige und vier der älteren Männer kamen zur ambulanten Behandlung ihrer leichten Verletzungen in ein Krankenhaus. Drei Jugendliche im Alter von 14, 15 und 20 Jahren kamen in Polizeigewahrsam.

Mehr hier: http://www.radio912.de/infos/dortmund/nachrichten/art749,1295477

Marokkanisch-tunesischer Massenfaust- und Messerkampf in Dresden

Wüste Massenschlägerei in der Nacht zu Dienstag am Dresdner Hauptbahnhof. Etwa 15 bis 20 Nordafrikaner sollen auf der Nordseite des Bahnhofs aufeinander losgegangen sein. Dabei flogen auch Bierflaschen. Bei den Auseinandersetzungen wurde ein Marokkaner (19) schwer verletzt. „Er hat mehrere Stichverletzungen erlitten und kam ins Krankenhaus“, so Polizeisprecher Thomas Geithner gegenüber MOPO24. Ein 23-jähriger Tunesier wurde außerdem an der Hand verletzt. Der Grund der Auseinandersetzung ist derzeit unklar. Ermittler schließen einen Zusammenhang mit der Drogenkriminalität im Bereich des Wiener Platzes nicht aus.  Als die Polizei eintraf, flüchtete ein Großteil der Gruppierung. Neben den beiden Verletzten stellten die Beamten die Personalien von zwei weiteren Tunesiern (26, 27) fest.

Mehr hier: https://mopo24.de/nachrichten/dresden-massenschlaegerei-und-ein-schwerverletzter-am-hauptbahnhof-72486

Türkisch-kurdischer Massenfaustkampf in Saarbrücken

Die türkischen Rocker mit dem programmatischen Namen „Osmanen“ gerieten in eine gewalttätige Auseinandersetzung mit rivalisierenden Kurden. Der erste zitierte Satz der Pressemeldung ist da vielleicht etwas irreführend und sagt nur, dass manche Beteiligte auch einen deutschen Pass besitzen:

Nach derzeitigem Stand der Dinge war ein 26-jähriger Deutscher, der ein T-Shirt mit dem Aufdruck „Osmanen“ trug, Gast auf einer Geburtstagsfeier in einem Lokal in der Dudo-Galerie. Als er mit zwei polizeibekannten Begleitern die Gaststätte kurz verließ, warteten draußen – so Zeugenangaben – etwa 15 bis 20 junge Leute, ein Großteil von ihnen in schwarzen T-Shirts gekleidet, auf ihn und griffen an. Baseballschläger, Teleskopstöcke und Schlagstöcke sollen eingesetzt worden sein. Zwei Schüsse fielen angeblich. Der 26-Jährige erlitt durch einen Schlag eine Platzwunde am Kopf. Er wurde in eine Klinik gebracht. Von möglichen Schussverletzungen hat die Polizei nach Angaben ihres Sprechers nichts erfahren. Die Angreifer flüchteten in mehreren Autos. Im Rahmen ihrer sofort eingeleiteten Fahndung stoppte die Polizei ein Auto mit drei jungen Männern aus der Region. Sie alle sind offenbar wegen Gewaltdelikten bekannt. Ihre Personalien wurden notiert. Entgegen ersten Medienberichten wurde niemand festgenommen. Der verletzte 26-Jährige machte, wie auch seine Begleiter, gegenüber den Ermittlern keine Angaben zum möglichen Hintergrund der Auseinandersetzung. Nach Angaben der Polizei verdichteten sich im Laufe der Ermittlungen am gestrigen Dienstag Hinweise darauf, dass es sich bei den Angreifern um Mitglieder der Gruppe „Bahoz“, die dem kurdischen Spektrum zuzuordnen ist, handelt. In diesem Zusammenhang führten Fahnder gestern Abend gegen 20 Uhr eine Razzia in einem Lokal in der Saarbrücker Stengelstraße durch. Spezialeinsatzkräfte stürmten die Gaststätte. Ermittler überprüften danach die Personalien von acht Personen, die der Rockergruppierung zugeordnet werden. Festgenommen wurde niemand. Das Lokal soll angeblich ein Treffpunkt dieser Szene gewesen sein.

Mehr hier: http://mobil.saarbruecker-zeitung.de/saarland/sulzbachtal/dudweiler/subdir/Stadtteil-Dudweiler-Osmanen-Razzien-Schlaegereien-Schuesse;art446635,6214382

Doppelmord an Nordafrikanern

Im Fall des Doppelmordes an einem nordafrikanischen Einwanderer-Paar in Leipzig hat die Polizei offenbar eine heiße Spur. Die Soko „Bagger“ sucht nach einem Bekannten der Opfer, der nach der Tat aus der Stadt verschwunden sein soll.  Eine Armada an Polizeitauchern aus Sachsen, Thüringen und Sachsen-Anhalt suchte auch am Dienstag wieder im Theklaer Bagger nach Leichenteilen und Gegenständen, die mit dem Verbrechen in Verbindung stehen könnten. […]Unterdessen hat die Durchsuchung der mutmaßlichen Tatwohnung (MOPO24 berichtete) der Kripo offenbar Hinweise auf einen möglichen Verdächtigen gebracht. Wie aus Ermittlerkreisen zu erfahren war, sucht die Soko nach einem Bekannten des getöteten Paares. Bei dem Mann soll es sich ebenfalls um einen Einwanderer handeln.

Mehr hier: https://mopo24.de/nachrichten/leipzig-thekla-see-leichen-doppelmord-bekannter-kripo-spur-72534

„Deutschland wehrt sich“ (DWS) provoziert Afghanen

Am Montagabend, gegen 20.20 Uhr kam es auf dem Marienplatz zu tätlichen Auseinandersetzungen zwischen Mitgliedern der  Vereinigung DWS und einer Gruppe von  jugendlichen Afghanen und Deutschen. Wie es von Seiten der Polizei heißt, hätten sich etwa 7 Heranwachsende versammelt um Geburtstag zu feiern. Die Zusammenkunft wurde jedoch durch einzelne Personen von „Deutschland wehrt sich“ massiv gestört. Einer der Männer, ein polizeibekannter 34-jähriger Schweriner, soll sich zunächst mit einem weißen Bettlaken als „Araber“ verkleidet haben. Dabei nahm er einen Rucksack, näherte sich den feiernden Jugendlichen und warf den Rucksack mit dem Ruf „Allahu Akbar“ völlig unvermittelt in die Gruppe, in der zunächst Panik ausbrach. Gleichzeitig wurden die ausländischen Jugendlichen von weiteren DWS-Anhängern immer wieder beleidigt. Als sich die Verunglimpften daraufhin zur Wehr setzten, kam es zu Handgreiflichkeiten und wechselseitigen Beleidigungen. Die gesamten Handlungen wurden von „DWS“-Angehörigen gefilmt, was ebenfalls zur Eskalation des Konfliktes beitrug.

Die schnell am Tatort eintreffenden Polizeibeamten konnten kurz darauf die Auseinandersetzungen beenden. Der Staatsschutz der Kriminalpolizeiinspektion Schwerin hat die Ermittlungen aufgenommen.

Mehr hier: http://www.schwerin-news.de/dws-provoziert-schlaegerei-auf-dem-marienplatz/43731/

Versuchte Vergewaltigung eines 16-Jährigen

In Plauen ist ein Jugendlicher von einem etwa 30-jährigen Mann(„dunkle Hautfarbe“, und „vermutlich arabischer Abstammung“ vermerkt der Polizeibericht) mit eindeutigen Absichten in ein Gebüsch gezerrt worden:

Ein 16-Jähriger ist in Plauen Opfer eines sexuellen Übergriffs geworden. Ein Unbekannter hatte den Jugendlichen an der Zentralstraßenbahnhaltestelle angesprochen und war ihm dann bis zum Mühlgraben gefolgt. Auf dem Fußweg zwischen einem Autohaus und dem Stadtstrand wurde der 16-Jährige von dem Unbekannten in ein Gebüsch gedrängt und mehrfach unsittlich berührt. Der Junge konnte sich schließlich befreien und flüchten. Die Tat ereignete sich laut Polizei bereits Freitagnacht, gegen 0.30 Uhr.

Mehr hier: https://mopo24.de/nachrichten/16-jaehriger-in-plauen-sexuell-belaestigt-72499

Es bleibt in der Familie

Nicaraguas Präsident Daniel Ortega will sich im Herbst gemeinsam mit seiner Ehefrau zur Wahl stellen: Als Kandidatin für den Posten der Vizepräsidentin präsentierte der 70-Jährige gestern seine Frau Rosario Murillo. Das Ehepaar reichte die gemeinsame Kandidatur offiziell bei der Wahlkommission in Managua ein. Im Falle von Ortegas Wiederwahl im November würde die First Lady den bisherigen Vizepräsidenten Moises Omar Halleslevens Acevedo im zweithöchsten Staatsamt ablösen. Murillo war in den vergangenen Jahren zunehmend selbst politisch aktiv geworden. Die zehnfache Mutter ist derzeit Regierungssprecherin und als Ministerin zudem Mitglied des Kabinetts.

Mehr hier: http://orf.at/stories/2352326/

Weitere historische Gaslaternen werden vernichtet

Geht es nach der Stadtverwaltung, verschwinden in Dresden in den nächsten Monaten weitere 20 historische Gaslaternen. In Laubegast sollen entlang von Tauernstraße, Troppauer Straße und Hermann-Seidel-Straße die historischen Leuchten abgerissen werden. Hauptgrund der Stadt: Die Gaslaternen seien verschlissen sowie insgesamt unzureichend, um die Wege auszuleuchten. Stattdessen sollen 34 neue Elektroleuchten aufgestellt werden, die den alten Gaskandelabern kaum ähnlich sehen. Die Stadt investiert in den Austausch 140 000 Euro. Langfristig will Reinhard Koettnitz (61), Chef des Straßen- und Tiefbauamtes, so Geld sparen. Pro Jahr könnten die Energiekosten durch den Wechsel auf LED-Licht um 15 335 Euro reduziert werden, der Treibhausgasausstoß sinkt um 15,4 Tonnen CO2 pro Jahr. Im Gegenzug verliert die Landeshauptstadt allerdings wieder etwas von ihrer Tradition: Dresden war im April 1828 nach Freiberg die zweite deutsche Stadt, die Gaslaternen einführte.

Mehr hier: https://mopo24.de/nachrichten/amts-chef-will-gaslaternen-entsorgen-reinhard-koettnitz-dresden-sachsen-72472

Schreiben Sie einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.

Diese Website verwendet Akismet, um Spam zu reduzieren. Erfahre mehr darüber, wie deine Kommentardaten verarbeitet werden.