Moscheen des Tyrannen

Es geht darum, die Frage zu stellen, welcher Islam sich bei uns hier in Deutschland etabliert hat. Erstens, ich möchte darauf hinweisen, dass die muslimischen Dachverbände meilenweit entfernt sind von einem aufgeklärten humanistischen Islam, nämlich diesem Islam, der ihnen … oder diese Aufklärung, die ihnen eine den Kirchen vergleichbare Rolle in der deutschen Gesellschaft ermöglichen würde. Wir wissen in den Gemeinden der Dachverbände wie die DITIB, nämlich in Dinslaken und in einigen Städten, dass in ihren Moscheen eine Radikalisierung stattfindet. In Dinslaken sind 20 Anhänger der IS, die in solchen Moscheen sozialisiert worden sind.

Das sagt der Islamwissenschaftler Abdel-Hakim Ourghi, der u.a. an PH in Freiburg lehrt im Deutschlandfunk. Es sind klare Worte, die deutlich machen, auf welch fatalen Weg sich die Bundesregierung und verschiedene Landesregierung gemacht haben, als sie diese Verbände in der Deutschen Islamkonferenz und bei der Aushandlung von Staatsverträgen

Darüber hinaus ein zweiter Punkt, nämlich die Dachverbände hier bei uns in Deutschland wie die DITIB oder Zentralrat der Muslime vertreten die Interessen ihrer Herkunftsländer und sie sind unserem Staat nicht loyal gegenüber. Es geht ihnen in erster Linie nämlich um die Deutungshoheit des Islams und zweitens, welche Lobbyarbeiten hier bei uns vertreten sind.

Die Ergebnisse die nicht nur Ourghi jetzt bedauert sind Ergebnisse dieser falschen Politik

Also, es ist fatal zu sehen, dass die zweite Generation, die dritte Generation bei uns türkischstämmiger Menschen, die hier sozialisiert sind, sie gehen auf die Straße am letzten Sonntag in Köln, und zwar für die Interessen eines Tyranns, der Journalisten, der Richter, der Wissenschaftler einfach verhaftet, willkürlich. Und diese Menschen, die eigentlich auf die Straße gehen, um für die Demokratie zu demonstrieren oder für die Menschenrechte, unterstützen hier einen sehr konservativen, einen Tyrannen, er ist ein Diktator, der einfach vermischt zwischen Nationalismus und Islam.

Leider ist nicht einmal nach dem Erdogan-Staatsstreich ein Umdenken erkennbar. Justizminister Heiko Maas, der nach islamistischen Anschlägen zuerst meinte, Muslime in Deutschland vor Vorurteilen schützen zu müssen und solidarisch in eine Berliner DITIB Moschee eilte, um von dort aus seine Landleute vor Islamfeindlichkeit zu warnen ist merkwürdig still. Hat er zum Führerkult seiner Freunde und ihrer Forderung nach Todesstrafe für die Verräter gar nichts zu sagen? Oder weiß er jetzt nicht genau, mit wem er sich solidarisieren soll?

Das besprochene Interview finden Sie hier: http://www.deutschlandfunk.de/muslimische-dachverbaende-in-deutschland-meilenweit-von.694.de.html?dram:article_id=361823

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