30 Tote in Somalia, 11 Verletzte in Ohio …

… das ist ein Teil der Opferbilanz islamistischer Angriffe.

Die islamistische Al-Shabaab-Miliz in Somalia wollte in der Provinz Galmudug Steuern eintreiben. Doch im Dorf Dumaaye nahe der Hafenstadt Haradhere stießen sie auf erbitterten Widerstand. 30 Menschenleben sind nach den Kämpfen zu beklagen, allerdings erklären somalische Sicherheitsbeamte, dass die meisten von ihnen islamistische Kämpfer gewesen seien.[1]

In Ohio starb nur der mutmaßlich islamistische Attentäter, erschossen von der Polizei. Seine Opfer konnte der Student „nur“ verletzen, als er am Montag auf dem Campus seiner Uni im US-Bundesstaat Ohio wahllos mit einem Messer auf Passanten eingestochen hat. Als die Polizei den Täter, dessen Namen sie mit Abdul Razak Ali Artan angab, nach wenigen Minuten erschoss, hatte er elf Menschen verletzt. Der Täter soll sich kurz vor der Tat islamistisch geäußert haben.

Der Angriff traf die Ohio State University, die mit rund 60.000 Studenten auf dem Hauptcampus in Columbus eine der größten Hochschulen in den Vereinigten Staaten ist. Nach Angaben der Polizei raste Artan am Vormittag erst mit einem Auto in eine Menschenmenge und stach dann mit dem Messer auf Fußgänger ein. Keiner der Verletzten schwebe in Lebensgefahr. Nach Medieninformationen war der Täter somalischer Abstammung, dies wurde von den Behörden zunächst aber nicht bestätigt. Und wenn man die Meldungen liest, dann gibt es auch in Ohio offenbar viele Verantwortungsträger, die zuallererst jeden Zusammenhang mit dem Islam leugnen wollen:

Universitätsrektor Michael Drake warnte nach der Tat vor pauschalen Schuldzuweisungen an bestimmte Gruppen. „Wir haben keine Belege, die diese Tat mit einer bestimmten Bevölkerungsgruppe in Verbindung bringen“, sagte Drake. Er warnte davor, nun „Menschen in einen Topf zu werfen und alle möglichen Theorien zu verfolgen“. Nach Informationen der Sender „ABC“ und „CNBC“ hatte Artan wenige Minuten vor seiner Tat islamistische Slogans auf Facebook gepostet. „Amerika! Höre endlich auf mit Deiner Einmischung in anderen Ländern, vor allem in den Ländern der Umma“, habe er geschrieben. Das arabische Wort „Umma“ bezeichnet die Gemeinschaft der Muslime. Weiter habe es geheißen: „Wir werden Euch nicht in Ruhe lassen, bis Ihr die muslimischen Länder in Ruhe lasst.“ Erst im Sommer hatte die Campuszeitung „The Lantern“ ein Porträt über einen Studenten namens Abdul Razak Ali Artan veröffentlicht, der sich als Muslim an der Universität benachteiligt fühlte. Ob es sich um den späteren Täter handelte, war zunächst nicht klar. Artan hatte in dem Artikel beklagt, dass es auf dem Campus keinen Gebetsraum für Muslime gebe und dass er sich unwohl dabei fühle, offen vor den anderen Studenten zu beten.[2]

[1] http://www.salzburg.com/nachrichten/welt/politik/sn/artikel/etwa-30-tote-bei-kaempfen-gegen-al-shabaab-miliz-in-somalia-224078/

[2] http://derstandard.at/2000048377906/Schiesserei-auf-Universitaetscampus-in-Ohio

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