„Trojanische Pferde“ in der SPD?

Der Islam gehört ja inzwischen quasi regierungsamtlich zu Deutschland. Aber wie sehr gehört der Islam zur SPD? Seit die Genossin und frühere Außenamts-Sprecherin Sawsan Chebli in Berlin zur Staatssekretärin ernannt wurde, obwohl sie die Scharia für grundgesetzkompatibel erklärt hat, stellt sich durchaus eine Frage: Gibt es ein islamistisches Netzwerk in einer altehrwürdigen deutschen Partei? Bei Hamed Abdel-Samad findet man dazu folgendes:

„Aus meiner eigenen Erfahrungen und aus meiner Recherchen weiß ich ganz genau wie die Muslimbrüder ihre Netzwerke aufbauen und wie sie die Institutionen unterwandern. Sie schicken immer sympatisch wirkende junge Menschen los, die nicht den Anschein machen Islamisten zu sein. Und unsere naive Politik glaubt doch, jeder junge Muslim, der nicht gerade einen Kaftan und einen langen Bart trägt, ist gleich super integriert und demokratisch gesinnt. Die Bundesregierung sollte aber längst wissen, dass die Muslimbrüder viele trojanische Pferde in Deutschland haben, leider auch in einigen Parteien, oder, Frau Chebli?“

Anlass für Hamed Abdel-Samads Frage nach den trojanischen Pferden ist die jüngste Verleihung des I’slam-Kunstpreises direkt am Brandenburger Tor in Berlin, gefördert von Steuergeldern. Er beschreibt dieses Ereignis so:

I’slam ist Poetry-Slam auf muslimisch, ganz sauber, ohne Blasphemie, Sex oder Alkohol und mit viel Apologetik und Arroganz. Themen sind meistens die vermeintlichen Diskriminierungserfahrungen der muslimischen Teilnehmer. Ein scheinbar harmloses Ereignis, bei dem gläubige junge Muslime eine Spielwiese finden. Scheinbar!

Denn wenn man genauer hinschaut, findet man schon in der Jury einige Personen, die der Milli-Görüs-Organisation oder den Muslimbrüder nahestehen. Noch interessanter sind die aufgeführten Kooperationspartner: Zum einen die Hilfsorganisation Islamic Relief, die immer wieder als Tarnorganisation des weltweit operierenden Muslimbrüder-Netzwerkes zugerechnet wird.

Zum anderen die Muslimische Jugend Deutschland, die ebenfalls wegen des Verdachts, den Muslimbrüdern nahezustehen, seit Jahren vom Verfassungsschutz beobachtet wird und diesen Verdacht in zahlreichen Klagen auch nicht ausräumen konnte.

Auch das Netzwerk „JUMA – Jung, muslimisch, engagiert“ ist dabei. Hamed Abdel-Samad erinnert daran, dass ihn früher einmal besagte Sawsan Chebli zu dieser Gruppe eingeladen hatte:

Einige i’Slam und JUMA-Jungs und junge Frauen sind nett und freundlich, viele von ihnen vertreten allerdings ein reaktionäres Islamverständnis, das unter anderem in der Befürwortung beispielsweise des Kopftuchs, der Geschlechtertrennung oder in der Ablehnung von Homosexualität Ausdruck findet.

Bei JUMA ist z.B. Frau Lydia Naufal engagiert, die auch seit 2002 im Vorstand des Vereins Inssan sitzt. […] Nach Recherchen des amerikamischen Journalisten Ian Johnson hatte Inssan Verbindungen zur Muslimbruderschaft. In einem Interview mit dem Berliner Tagesspiegel räumte Lydia Naufal in der Tat ein, Verbindungen zu IGD und zu Ibrahim al-Zayat ein. Logisch, denn Frau Naufal wollte 4 Millionen Euro für ihre neue Moschee als Spenden aus den Golfstaaten bekommen. Und al-Zayat ist ja bekanntlich der Mann für das große Geld. Mittlerweile ist Frau Naufal auch Mitglied der SPD und ist dort Sprecherin des Arbeitskreises „Muslime in der SPD“. Und sie ist nicht die einzige. Wer hat sie alle in die Partei geschleust? Und mit welcher Intention?

I’slam wird vom Bundesministerium für Familie, Senioren, Frauen und Jugend im Rahmen des Bundesprogramms „Demokratie Leben!“ gefördert. Ministerin Schwesig ist bekanntlich Sozialdemokratin.

Der Umstand, dass Sawsan Chebli SPD-Mitglied ist und einige Jugendlich von JUMA sowie I‘slam sich im Arbeitskreis Muslime der SPD wiederfinden, macht diese Veranstaltung noch fragwürdiger.

Und Abdel-Samad stellt die entscheidende Frage, die normalerweise gern unterbleibt:

Ich frage mich warum die Bundesregierung und die SPD nur reaktionäre, konservative junge Muslime fördert. Was ist mit kritischen Muslimen? Was ist mit EX-Muslimen? Haben sie nicht auch das Recht, ein Forum für ihre Gedanken und Beschwerden zu haben? Was ist mit Jesiden und orientalischen Christen?

Quelle: https://www.facebook.com/hamed.abdelsamad/posts/10154765810915979

 

3 Kommentare

  1. Ulrich Bohl

    Wer ein Auge zudrückt, ist den kleinen Finger los; das zweite zudrückt,dem wird die ganze Hand genommen. Erst wenn man dich in den Hintern getreten hat, merkst du, dass du blind gewesen bist.
    In Anlehnung an einen Aphorismus von © Joachim Panten
    (1947 – 2007), deutscher Aphoristiker und Publizist

    Vielleicht liest aus der SPD oder den anderen die Muslime hofierenden
    Parteien diesen Aphorismus und wird wach. Oder ist es bereits zu spät
    den Weg der Erkenntnis zu beschreiten?

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  2. dentix07

    Eigentlich erstaunlich wie aktuell Homer ist! Die Trojaner rissen bekanntlich sogar ein Stadttor ein um das Danäergeschenk mit den darin wartenden griechischen Kriegern in die Stadt zu schaffen!
    Wovor die Seherin Kassandra eindringlich warnte!

    Den Ausgang des Nichthörenwollens kennen wir!

    Die Analogie ist beklemmend!

    Timeo Danaos et dona ferentes – Ich fürchte die Danaer, auch wenn sie Geschenke bringen!

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  3. Eingeborener

    Die Frage stelle ich mir nicht. Sozialisten und Muslime sind Seelenverwandte. Für eigene Gedanken und Beschwerden ist weder im Sozialismus noch im Islam viel Platz vorgesehen.

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