Syrische Strategie

Der Deutschlandfunk ließ heute einen jungen Marokkaner, der erst nach Deutschland „floh“ und jetzt in die Heimat zurückkehrte, einen  Witz über „Flüchtlinge“ erzählen. Der junge Mann sprach gerade darüber, wie sich seine Freunde und er auf den Weg in das Deutschland der „Willkommenskultur“ gemacht hatten:

„… viele seiner Jungs, wie er sie nennt, hätten im Herbst 2015 die Bilder von offenen Grenzen und Armen in Deutschland im Fernsehen gesehen und sich auf den Weg gemacht – mit einer Strategie. ‚Zuerst lernen sie den syrischen Dialekt und viel über das Land. Wir hatten zu der Zeit einen Witz: Wenn die Jungs von der türkischen Polizei verhaftet werden, werden sie gefragt, woher kommst du? – Aus Marokko. – Und was machst du hier? – Ich bin syrischer Flüchtling.‘“

Das ist doch lustig, oder? Und von solch humorvollen Witzbolden sind Hunderttausende gekommen. Sollte uns das nicht Anlass für etwas mehr gute Laune sein?

Die wirklich hörens- und lesenswerte Reprotage aus Marokko finden Sie hier: http://www.deutschlandfunk.de/marokkaner-ueber-die-koelner-silvesternacht-es-geht-um-den.1773.de.html?dram:article_id=374960

2 Kommentare

  1. Martin Laib

    Ja, man könnte darüber lachen, wenn die Lage nicht so dramatisch ernst wäre. Unser Land wird von den Eliten umgebaut. Die, die schon länger da sind, müssen dafür die Zeche bezahlen und den Kopf hinhalten. Und dafür werden wir von den Geflüchteten auch noch verhöhnt. Quo vadis, Deutschland

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  2. Fritz Gardes

    Hier ein trauriger Witz:

    Die Firma Deichmann hat für Flüchtlinge 10.000 Paar Schuhe kostenlos zur Verfügung gestellt. Fast alle Paar Schuhe kamen zurück: es waren Arbeitsschuhe.

    Es ist mir klar, dass dieser traurige Witz nicht veröffentlicht wird.

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