Tote, Pack und Faustkämpfe

EIN KLEINER NACHRICHTENDURCHBLICK:

Lastwagen-Anschlag in Jerusalem.

Ein Palästinenser hat am Sonntag bei einem Anschlag mit einem Lastwagen in Jerusalem mindestens vier Israelis getötet und 15 weitere verletzt. Es handele sich bei den Toten um drei junge Frauen und einen Mann, teilten die örtlichen Rettungskräfte mit: http://www.faz.net/aktuell/politik/ausland/anschlag-in-jerusalem-lastwagen-rast-in-gruppe-soldaten-14609916.html

12 Tote in Bagdad

Bei einem Anschlag auf den größten Obst- und Gemüsemarkt der irakischen Hauptstadt Bagdad sind heute mindestens zwölf Menschen getötet worden. Dutzende weitere seien verletzt worden, teilten Sicherheitsbehörden und Ärzte mit. Nach Angaben des Innenministeriums sprengte sich ein Selbstmordattentäter am Eingang des Marktes mit einer Autobombe in die Luft: http://orf.at/stories/2374180/

Saudi-Arabien am Scheideweg

Nicht das Kriegsland Syrien, nicht die Zukunft des Palästinenserstaats, nicht, was das neue Jahr und ein US-Präsident Donald Trump für den Atomdeal mit dem Iran bringen werden, war der häufigste Gegenstand der Betrachtungen von Nahostexperten zur Jahreswende. Nein, es war Saudi-Arabien, und in den allermeisten Fällen hatten die Analysen einen klaren negativen Drall: „2017, eine saudische existenzielle Krise“ titelt etwa Madawi Al-Rasheed von der Londoner School of Economics ihren Artikel. „Ein Jahr, das Saudi-Arabien vergessen möchte“ überschreibt der ehemalige US-Regierungsberater Bruce Riedel einen Jahresrückblick, und der Nahostblogger James M. Dorsey kombiniert beides: „Sie glauben, dass 2016 ein hartes Jahr für Saudi-Arabien war? Warten Sie auf 2017!“: http://derstandard.at/2000050323108/Saudi-Arabien-stellt-die-Weichen-zwischen-Wandel-und-Untergang

Sigmar Gabriel redet wie das „Pack“

Vor allem mit Blick auf den Islamismus sei klar, „dass die Auseinandersetzung mit den Feinden der offenen Gesellschaft freier und gleicher Bürgerinnen und Bürger mit ganz neuer Entschiedenheit, mit neuem Selbstbewusstsein und mit einem Einsatz von weit mehr finanziellen Mitteln und personellen Kräften leisten kann und muss“, schreibt Gabriel in dem Beitrag. Gegen die Ideologen des Terrors in den salafistischen Moscheen müsse in Zukunft „Null Toleranz“ gelten. „Salafistische Moscheen müssen verboten, die Gemeinden aufgelöst und die aus dem Ausland kommenden Hass-Prediger ausgewiesen werden“, schreibt Gabriel: http://www.faz.net/aktuell/politik/inland/f-a-z-exklusiv-gabriel-de-maiziere-antwortet-auf-terror-mit-foederalismuskommission-14610027.html

Leben im „Islamischen Staat“

Ismail berichtet aus zwei Jahren Alltag unter der Herrschaft der islamischen Fundamentalisten: http://www.kath.net/news/58079

Rückzug auf Russisch

Russland zieht seine Trägerkampfgruppe aus dem Mittelmeer vor Syrien zurück. Die „Admiral Kusnezow“ und ihre Begleitschiffe würden die Gewässer verlassen, sagte Generalstabschef Waleri Gerassimow am Freitag der staatlichen Nachrichtenagentur Tass. Dies sei nur der erste Schritt einer Reduzierung des russischen Militärs in Syrien, die Präsident Wladimir Putin und das Verteidigungsministerium entschieden hätten: https://www.taz.de/Krieg-in-Syrien/!5372256/

Darf man „Flüchtlinge“ taufen?

Am Neujahrstag 2017 hat Katharina Furian 10 Flüchtlinge aus dem Iran getauft. „Wie ich es mache, mache ich es falsch“, sagte die Superintendentin vom evangelischen Kirchenkreis Zossen-Fläming in Brandenburg vorher: http://www.inforadio.de/programm/schema/sendungen/religionundgesellschaft/201701/89902.html

Angriff der Apotheken-Automaten

Doc Morris greift mit der ersten Automaten-Apotheke in Deutschland die Besitzstände der deutschen Apothekerschaft an: http://www.ln-online.de/Nachrichten/Wirtschaft/Wirtschaft-im-Norden/DocMorris-plant-naechsten-Angriff

Grüne für soziale Sex-Dienste

„Eine Finanzierung für Sexualassistenz ist für mich vorstellbar“, sagte die pflegepolitische Sprecherin der Bundestagsfraktion der Grünen, Elisabeth Scharfenberg, der „Welt am Sonntag“. Die Kommunen könnten „über entsprechende Angebote vor Ort beraten und Zuschüsse gewähren“. Vorbild wären die Niederlande: Dort gebe es bereits seit einigen Jahren die Möglichkeit, sich als Pflegebedürftiger die Dienste sogenannter Sexualassistentinnen – zertifizierter Prostituierter – bezahlen zu lassen. Die Voraussetzungen hierfür seien jedoch streng: Die auf staatliche Unterstützung angewiesenen Betroffenen müssten per ärztlichem Attest nachweisen, sich nicht auf andere Weise befriedigen zu können: http://www.ln-online.de/Nachrichten/Politik/Politik-im-Rest-der-Welt/Gruene-Sexdienste-auf-Rezept

Die Erfolge des „bolivarischen Sozialismus“

Was sich in den letzten Wochen allerdings abspielte, ist die traurige Bilanz politischen Versagens über Jahrzehnte hinweg und die Telenovela reife Einlage eines regierenden Ex-Busfahrers, der Venezuela in den Status einer Bananenrepublik zurückkatapultiert hat: http://latina-press.com/news/232217-wahnsinn-venezuela-wo-sind-die-neuen-banknoten/

Afghanisch-syrischer Gruppenfaustkampf in Schweinfurt

Nach einer Prügel-Attacke in Schweinfurt ermittelt die Polizei Unterfranken gegen eine Gruppe Jugendlicher. Alle sind zwischen 14 und 18 Jahre alt. […] Bei den Opfern handelt es sich um syrische Asylbewerber, die Angreifer sind Flüchtlinge aus Afghanistan. […] Wie die Beamten am Mittwoch mitteilten, werden die Jugendlichen verdächtigt, mit Holzlatten brutal auf vier andere Teenager eingeschlagen zu haben. […] Rettungskräfte brachten sie ins Krankenhaus. Nach ersten Erkenntnissen der Beamten hatten sich beide Gruppen in der Nacht mutmaßlich wegen einer „Frauengeschichte“ gestritten: https://www.merkur.de/bayern/jugendliche-pruegeln-sich-mit-holzlatten-krankenhausreif-7192344.html

Internationale Messerstecherei in Kaufbeuren

Am Abend des 06.01.2017 kam es in einer Asylbewerberunterkunft in der Grünwalder Straße zu einem Streit zwischen zwei Bewohnern. Die Auseinandersetzung artete aus, indem einer der beiden ein Messer zog. Durch das schnelle Eingreifen von unbeteiligten Asylbewerbern wurde der Mann entwaffnet und schlimmeres verhindert. Als die Polizeibeamten an der Tatörtlichkeit eintrafen, konnte die Situation schnell unter Kontrolle gebracht werden. Dem Aggressor erwartet nun eine Strafanzeige.: https://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/254227

Afghanisch-syrischer Gruppenfaustkampf in Buchloe

Ein 32jähriger afghanischer Staatsangehöriger hatte am Tag zuvor einen 21jährigen syrischen Staatsangehörigen mit einem Schimpfwort tituliert und diesen damit in seiner Ehre massiv beleidigt. Als der Geschädigte in Begleitung seines 28jährigen Bruders bei einem erneuten Aufeinandertreffen mit dem afghanischen Staatsangehörigen eine Entschuldigung einforderte, weigerte sich dieser, diese auszusprechen. Es kam daraufhin zu einem Handgemenge zwischen den drei Personen in dessen Verlauf der 21jährige dem 32jährigen einen Zahn ausschlug. Die Polizei ermittelt nun gegen die syrischen Männer wegen Gefährlicher Körperverletzung und gegen den afghanischen Staatsangehörigen wegen Beleidigung: https://www.polizei.bayern.de/schwaben_sw/news/presse/aktuell/index.html/254227

Eine Frage der Ehre

Hinterhältig und aus blinder Eifersucht soll der 35 Jahre alte Mohamed N. P. am 8. Juli in Burgaltendorf auf seine Ehefrau eingestochen haben. 15 Mal verletzte er sie mit einem Messer, zahlreiche Schüler an einer benachbarten Haltestelle sahen zu. Seit Freitag muss sich der Angeklagte wegen versuchten Mordes vor dem Schwurgericht verantworten. Die 28 Jahre alte Frau hatte die Tat dank einer Notoperation im Kupferdreher Krankenhaus überlebt. 2011 hatten der Fabrikarbeiter und die Kindergärtnerin im Iran geheiratet, drei Jahre später kam ihr Sohn zur Welt. Gemeinsam entschloss sich das Ehepaar, Anfang 2016 nach Deutschland zu fliehen. Sie lebten in der Zeltunterkunft für Asylbewerber in Burgaltendorf. Doch hier gab es Streit. Eifersüchtig soll der Angeklagte geworden sein. Er habe vermutet, dass seine Frau mit einem anderen Mann ein Verhältnis habe. Laut Anklage hat dieser Mann sie aber nur als Dolmetscher bei Behördengängen begleitet: http://www.waz.de/staedte/essen/aus-blinder-eifersucht-15-messerstiche-gegen-die-ehefrau-id209192553.html

Vergewaltigungen vor Gericht

Der 26-jährige Asif M. muss sich derzeit vor dem Berliner Landgericht in Moabit verantworten. Der Mann ist angeklagt, eine Serie von sexuell motivierten Gewalttaten in Steglitz begangen zu haben. Sechs Frauen sollen von dem jungen Bewohner eines Flüchtlingsheims attackiert worden sein: http://www.berliner-woche.de/lichterfelde/soziales/pakistanischer-fluechtling-26-soll-in-steglitz-eine-frau-vergewaltigt-und-mehrere-zu-vergewaltigen-versucht-haben-d116523.html

Angriff auf Ausländer

Bei mutmaßlich fremdenfeindlichen Angriffen in Güstrow haben fünf junge Männer im Alter zwischen 15 und 22 Jahren in der Nacht zu Samstag am Bahnhof vier Männer leicht verletzt. Die Opfer waren nach Aussagen von Zeugen Ausländer, wie die Polizei mitteilte. Sie hätten sich zunächst aber nicht bei der Polizei gemeldet: http://www.ostsee-zeitung.de/Extra/Polizei-Report/Aktuelle-Beitraege/Vier-Verletzte-bei-mutmasslich-fremdenfeindliche-Angriff

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