Die Flucht der Millionäre

Viele Menschen wollen bekanntlich nach Deutschland einwandern. Der größte Teil tut dies heutzutage mittels Asylantrag. Unter denen kommt wiederum der größte Teil nicht wegen der Verfolgung daheim, sondern weil es der einfachste Weg ist, in Deutschland Fuß zu fassen. Zudem verspricht der Asylantrag sofort den Anspruch auf freie Kost und Logis, etwas Geld, medizinische Versorgung und nach 15 Monaten Ansprüche auf weitere Sozialleistungen. Das finden hierzulande zuerst vor allem diejenigen bedrohlich, die als Einheimische ebenfalls auf soziale Zuwendungen aus Steuer- und Abgabenmitteln angewiesen sind. Ihre einfache Logik: Wächst die Zahl der Kostgänger zu stark, werden die Leistungen irgendwann begrenzt werden müssen.

Das klingt zunächst nach einer sicheren Beherrschung der Grundrechenarten. Manchmal allerdings kann auch Rechnen populistisch sein, denn wer so denkt, kann ja solch fürsorglichen Menschen, wie dem SPD-Vize Ralf Stegner gar nicht mehr glauben, wenn der sagt, durch die Zuwanderung werde niemandem etwas weggenommen. Dabei ist es doch in der linken Mathematik ganz einfach: Wenn die Zahl der Kostgänger steigt, dann müssen einfach die Reichen mehr zahlen.

Darauf, die Reichen zur Kasse zu bitten, können sich natürlich alle hervorragend einigen, nicht nur, weil ein wenig Sozialneid sehr vielen Menschen eigen ist. Der größte Teil der eigenen Klientel ist ja selbst bei Beamten-Spitzenbesoldung hoffentlich noch nicht von einer Reichen-Steuer betroffen. Man müsse einfach die Millionäre zur Kasse bitten, heißt es doch schon seit Jahrzehnten von der Linken, Teilen der SPD und der Grünen und schon ließe sich die soziale Welt reparieren.

Dumm nur, dass die Millionäre nun aber aus dem Lande flüchten. Das „manager magazin“ nennt es eine alarmierende Zahl, dass sich die Zahl der Vermögenden, die Deutschland verließen, im letzten Jahr vervierfacht hat. Waren es 2015 noch 1000, so sind 2016 schon 4000 Millionäre abgewandert. Und schon die 1000 waren eine vergleichsweise hohe Millionärsauswandererzahl. Früher habe diese im niedrigen dreistelligen Bereich gelegen, sagt eine Studie, die von der südafrikanischen Beratungsgesellschaft New World Wealth vorgelegt wurde und auf die sich das „manager magazin“ beruft. In der Arbeit von New World Wealth geht es um die weltweiten Migrationsbewegungen von Menschen, die über ein Vermögen von jeweils mehr als einer Million Dollar verfügen. Für die Studie wurden sowohl Reiche und Superreiche interviewt, als auch Migrationsexperten, Vermögensberater und Immobilienmakler. Visa-Statistiken, Immobilienregister und Medienberichte haben die Analysten ebenfalls ausgewertet. Danach flüchteten die Millionäre aus Deutschland vor allem nach Australien und Kanada.

Und warum flüchten die Millionäre plötzlich? Doch sicher nicht vor Reichensteuer-Plänen, oder? Das „manager magazin“ zitiert die Analysten von New World Wealth, dass die Abwanderung vor allem mit den zunehmenden Spannungen in der Gesellschaft zusammenhänge, wie sie auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten seien. Frankreich beispielsweise ist mit 12000 Reichen, die im letzten Jahr gegangen sind, Spitzenreiter bei der Millionärsflucht. Hier verweist die Studie bei der Frage nach den Gründen auch auf „religiöse Spannungen“. Eine nette Umschreibung, denn alle wissen ja, dass es derzeit eigentlich nur eine Religion oder besser religiöse Ideologie ist, die für diese Spannungen sorgt.

Solche Spannungen werden naturgemäß durch Masseneinwanderung vorrangig junger muslimischer Männer nicht gerade abgebaut. Auch soziale Spannungen werden nicht geringer, wenn die Zahl der Kostgänger steigt, aber der zu verteilende Kuchen nicht größer wird. Da ist es wirklich dumm, dass gerade jetzt die Millionäre gehen, von denen man doch die nötigen Zusatzsteuern kassieren wollte. Was nun? Zahlen jetzt dann doch alle? Oder muss deshalb nun jemandem etwas weggenommen werden? Oder wird eine Mauer für Millionäre gebaut?

Quelle: http://www.manager-magazin.de/finanzen/artikel/new-world-wealth-tausende-millionaere-verlassen-deutschland-a-1136470.html

7 Kommentare

  1. Ingeborg Thomsen

    Rette sich wer kann. Hier geht alles in den Abgrund. Forciert von rot rot grün und linken Medien und natürlich der Identitätsvernichterin Angela Merkel.
    Wir leben nur eine begrenzte Zeit, wer gestalten kann, wandert aus!
    Regiert zu werden von Deutschland Verachtern, die keine patriotische Gesinnung haben sondern nur von Neid und Missgunst getrieben werden.

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  2. C.Rapp

    Die Lösung ist für die linksgrünen Parteien ganz einfach: Die Definition der Reichen und Superreichen wird nach unten angepasst und die alleinerziehende Friseurin mit zwei Kindern gehört dann zu den Besserverdienenden. DDR 2.0 eben, bis auf die, die schon früher glaubten,sie seien etwas Besseres.

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  3. Reiner Wehpunkt

    Mit Sicherheit wird das deutsche Verbrecher-Regime (siehe auch: „Offene Feindin des Grundgesetzes“) eine solche „Mauer“ errichten, sobald die finanziellen Mittel nicht mehr ausreichen, um die Ansprüche der Neuankömmlinge zu sättigen und einen Massen-Aufstand zu verhindern. Genauso wie Steuererhöhungen, Immobilien-Zwangsabgaben etc.

    Wer würde nicht mit allen Mitteln ein Blutbad in Deutschland verhindern wollen? Das Humanitätsgeschwafel der Merkel ist eine Farce, es geht natürlich ausschließlich um Umverteilung von Geld. Wer es noch nicht getan hat, tut deshalb gut daran, sein Vermögen ins Ausland zu retten. Die Verbrecher-Regierung -egal ob Schulz, Merkel oder wer auch immer- wird skrupellos darauf zugreifen, um ihr Lügenfeuerwerk zu finanzieren.

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  4. Darnok

    Fragen dazu, die ich nicht beantworten konnte: Wieviel der 4000 Millionäre sind deutsche Staatsbürger? Derzeit wandern 1 Mio. Menschen pro Jahr aus Deutschland ab, darunter ca. 200.000 deutsche Staatsbürger. Wenn die Zahl 4000 zu der Auswanderer-Million der Gesamtbevölkerung in Relation steht, dann wandern Millionäre unterdurchschnittlich häufig aus. Steht die Zahl in Relation zu den 200.000 Bundesbürgern, so wandern die Millionäre überdurchschnittlich häufig aus. Aus dem Artikel wird das nicht klar.

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    1. Dirk Pallmer

      Ich finde die Frage relevanter, ob man die Entwicklung in Deutschland als besorgnis-erregend einstufen muss oder nicht. Dass nicht alle Bevölkerungsgruppen in gleichem Maße auswandern, dürfte sowieso klar sein (wer kein Geld hat, wandert nicht so häufig aus einem Land aus, das im Vergleich hohe Sozialleistungen bietet und eine eher geringe Arbeitslosigkeit hat). Laut FAZ gibt es derzeit fast 1,2 Millionen Millionäre in Deutschland (http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/arm-und-reich/world-wealth-report-fast-1-2-millionen-millionaere-in-deutschland-14303348.html). Die 4000 ausgewanderten Millionäre machen also 0,33 % dieser Bevölkerungsgruppe aus. Die Zahl der Millionäre ist 2015 um 5,1 % gewachsen (ebenfalls laut FAZ). Also für mich sieht das nun wenig dramatisch aus, auch wenn der Anstieg der Dollar-Millionäre in Deutschland sicherlich zu einem großen Teil dem Währungsverfall des Euro geschuldet sein dürfte. Anders in Frankreich: Dort sind 2,8% der Millionäre ausgewandert (bei 430 000 Millionären in Frankreich)…

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      1. Darnok

        Hallo Herr Pallmer,
        für meine Bewertung, ob es schon besorgniserregend ist oder nicht, hängt klar vom Ausmaß der Wanderungsbewegung ab. Immerhin wandern auch Millionäre wieder ein (neue Chefs internationaler Konzerne, Ex-Fußballer, Scheichs…) und es wandern auch welche wieder aus. Also beispielsweise besagte Scheichs in Berchtesgaden, die zum ersten Mal einen Winter erlebt haben. Die gehen dann nach Marbella. Insofern würde ich gern Herrn Grimm die Hausaufgabe geben, herauszufinden wieviele der geflüchteten Millionäre tatsächlich Deutsche sind. Am besten wäre eine Bayes-Matrix. 😉
        Viele Grüße
        Darnok

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  5. dentix07

    Wenn man eine alte Aussage von Müntefering (damals gings um „Heuschrecken“, Hedge Fonds) zuende dachte, kam genau das dabei heraus, eine Mauer!
    Evtl. zwar nur eine juristische, die die Ausreise/das Außerlandesbringen von Vermögen verbieten würde, aber immerhin! So weit von der DDR war das nicht entfernt! Maggie Thatcher hatte recht als Sie sagte: „Der Sozialismus hat das Problem, daß ihm am Ende immer das Geld anderer Leute ausgeht!“ Und das führt dann – ideologieimmanent – immer zu den gleichen, sattsam bekannten, Ergebnissen!

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