Deutsche Redaktionen machen keine Fehler

FUNDSTÜCK: Auch auf wiederholte Nachfrage schafft es der Chefredakteur der „Welt am Sonntag“ nicht, einzuräumen, dass die von ihm verlinkte Berichterstattung aus seinem Haus falsch war. Er tut so, als liege der Fehler beim Publikum, das zu dumm war, sie richtig zu verstehen. Er macht sich lustig über die „Wortklauber“ und die „Superkorrekten“, die irgendwie absurderweise von Welt.de erwarten, dass sie in Artikel und Überschrift die Aussage eines AfD-Landtagsabgeordneten nicht in ihr Gegenteil verkehrt.

Nun sind sicher nicht alle leitenden Journalisten in Deutschland wie Peter Huth. Aber seine offenherzige Kommunikation auf Facebook demonstriert ganz anschaulich, welche Haltung es immer noch gibt in deutschen Redaktionen und warum sich viele davon immer noch so schwer tun damit, selbstverständlich ihre Fehler zu korrigieren. (Der Deutschlandfunk und dpa hingegen haben ihre Fehlleistungen der vergangenen Woche unmissverständlich eingeräumt und ausführlich erklärt.)

Mehr hier: http://uebermedien.de/15683/journalisten-machen-keine-fehler-sie-werden-bloss-missverstanden/

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