Aymans Asylantrag

FUNDSTÜCK:

Der 28-jährige Libyer Ayman S. hat es in die deutsche Presse geschafft, indem er vor dem Leipziger Hauptbahnhof eine 56-jährige Frau niedergestochen hat. Ein Angriff aus heiterem Himmel? Während Aymans Asylantrag bearbeitet wurde – das Verfahren ist nicht abgeschlossen – kümmerte sich der junge Mann, der 2014 nach Deutschland kam, kontinuierlich darum, Polizei und Justiz zu beschäftigen.

In der BILD-Zeitung kann man nun nachlesen, dass Ayman 2014 und 2015 Strafbefehle wegen Körperverletzung, Erschleichen von Leistungen und Verstößen gegen das Betäubungsmittelgesetz erhalten hat, jedes Mal mit Geldstrafen. Auf das Asylverfahren hatten die offenbar keinen Einfluss. In diesem Jahr hat er – laut Anklage – am 28. Januar vor dem Hauptbahnhof einem Mann mit der Faust ins Gesicht geschlagen, am 10. März einen Passanten mit einer Metallkette angegriffen und am 5. Mai auf sein Opfer mit einer Fahrradkette, an deren Ende zwei Vorhängeschlösser befestigt waren, eingeschlagen. Im Juli griff er zu Fahrradkette und einer Hundeleine, mit denen er Passanten angriff, auch Faustschläge in das Gesicht eines Mannes gab es.

Auch wegen mindestens eines Waffendelikts und eines weiteren Drogenfalls wird gegen Ayman S. ermittelt. Doch selbst nach den drei Anzeigen im Juli wegen Körperverletzung sah die Staatsanwaltschaft keinen Grund, den Libyer in U-Haft zu schicken!

Auf BILD-Nachfrage hieß es Donnerstag, dass Haft nur in streng begrenzten Ausnahmefällen angeordnet werden dürfe: „In der Vergangenheit hat die Staatsanwaltschaft diese Voraussetzungen nicht bejaht.“ Bis er schließlich zum Messer griff…

Jetzt kann das Amt den Asylantrag ja erst einmal zur Seite legen, denn nun kümmert sich ja die Justiz um Ayman.

Mehr hier: http://m.bild.de/regional/leipzig/messer/die-strafakte-des-messerstechers-vom-hauptbahnhof-52825702.bildMobile.html

 

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