Amerikanische Kopftücher bringen mehr Geld

Genaugenommen bringen nicht die Kopftücher mehr Geld, sondern die Entschädigung für ihr Verbot bzw. ihr unfreiwilliges Entfernen. Zwei Kopftuchnachrichten des Tages: Die Arbeiterwohlfahrt Hessen-Süd hatte eine Sozialarbeiterin nicht eingestellt, weil sie in der nachmittäglichen Kinderbetreuung ein Kopftuch tragen wollte. Religiöse Symbole verbieten die Richtlinien und zwar alle religiösen Symbole. Doch warum sollen sich Muslime dem gleichen Recht unterwerfen, wie die „Ungläubigen“? Die Frau klagte vor dem Arbeitsgericht Frankfurt wegen angeblicher Benachteiligung aufgrund ihres Glaubens. Es gab einen Vergleich, den die Arbeiterwohlfahrt keinesfalls als Schuld- oder Fehlereingeständnis sieht, wiewohl sie der Kopftuchträgerin nun 500 Euro Entschädigung zahlt. Mehr dazu hier. In Los Angeles gab es für eine Frau, die nach einer Festnahme von der Polizei genötigt wurde, ihr Kopftuch abzunehmen, ebenfalls nach einem Vergleich immerhin 85000 Dollar. Auch für benachteiligte Muslime bieten die USA offenbar immer noch die größeren Möglichkeiten.

Mehr hier: http://www.krone.at/welt/kopftuch-gewaltsam-entfernt-muslimin-entschaedigt-erhaelt-72000-euro-story-583099

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